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Akademisierung der österreichischen Berufsschullehrerausbildung

Historische Rekonstruktion und aktuelle strukturelle Entwicklungen im Spiegel bildungspolitischer Intentionen

Akademisierung der österreichischen Berufsschullehrerausbildung
Ausgabe/Jahr (Jahrgang) 3/2013
BWP Seite(n) 48-51
URN urn:nbn:de:0035-bwp-13348-6
Sprache Deutsch
Schlagworte Lehrerbildung, Österreich, Akademisierung, Berufsschullehrer, Reform

Die österreichische Lehrerbildung befindet sich in einem massiven akademischen Umbruch. Im Jahr 2006 wurde die gesamte Pflichtschullehrerausbildung – und damit auch die Berufsschullehrerausbildung – den neu gegründeten Pädagogischen Hochschulen (PHs) überantwortet. Dieser ‚institutionelle Professionalisierungsschub‘ in Richtung Tertiärisierung blieb aber bisher unvollendet, weil sich der öffentlich-rechtliche Ausbildungsauftrag der PHs derzeit auf das Angebot von dreijährigen Bachelorstudien beschränkt. Der Beitrag erörtert historische Hintergründe der späten Akademisierungsbestrebungen in Österreich aus einer strukturellen Perspektive und beleuchtet aktuelle bildungspolitische Intentionen, die Berufsschullehrerausbildung bis zum Masterniveau auszubauen.

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