While (initial) vocational education and training is highly significant to the integration of refugees, it also creates challenges for them during this phase of life, and this is frequently because of insufficient language knowledge. The University of Konstanz has been implementing the TASK teaching project since 2018 with the objective of providing refugee trainees with individualised support. This article investigates the impacts of the mentoring programme on the professional and personal development of trainees and on their integration.
Im InnoVET-Projekt "UpTrain" werden zwei Fortbildungen entwickelt und erprobt. Über die Einbindung von drei branchenbezogenen Lernorten in die Lehrgänge entsteht ein praxisbezogener Austausch als Teil des Lernprozesses. Der Beitrag beschreibt die Bedeutung von Green Skills in den Fortbildungslehrgängen und erste Erfahrungen mit dem trialen Lernen.
Modernised advanced training regulations for the qualification of Certified Professional Specialist for Motor Vehicle Service Technology entered into force on 30 September 2023. This article examines the origin and previous use of this advanced training provision with a particular focus on the interlinking with the master craftsperson qualification in the motor vehicle craft trades sector and on the necessity for modernisation. At a content level, it also looks at the occupational profile and examination regulations.
Verena Schneider; Henrik Schwarz; Gunther Spillner
The amendment of the Vocational Training Act (Berufsbildungsgesetz, BBiG) and of the Crafts and Trades Regulation Code (Handwerksordnung, HwO) in 2020 included the integration of the three level approach for advanced training occupations leading to higher level vocational education and training (VET) qualifications. For each level new standard denominations were introduced, designated as Certified Professional Specialist, Bachelor Professional and Master Professional, also in order to facilitate international connectivity. This article sheds light on the background of the amendment, presents the implementation measures that have taken place so far, and indicates some open issues.
Infografik
Verena Schneider; Gunther Spillner; Henrik Schwarz
Mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) von 2020 wurden auf drei Fortbildungsstufen der höherqualifizierenden Berufsbildung die einheitlichen und international anschlussfähigen Abschlussbezeichnungen Geprüfte/-r Berufsspezialist/-in, Bachelor Professional und Master Professional rechtlich verankert. Der Beitrag beleuchtet die Hintergründe der Neuregelung, stellt die bisherigen Maßnahmen zur Umsetzung vor und verweist auf offene Fragen.
Die österreichische Lehrerbildung befindet sich in einem massiven akademischen Umbruch. Im Jahr 2006 wurde die gesamte Pflichtschullehrerausbildung – und damit auch die Berufsschullehrerausbildung – den neu gegründeten Pädagogischen Hochschulen (PHs) überantwortet. Dieser ‚institutionelle Professionalisierungsschub‘ in Richtung Tertiärisierung blieb aber bisher unvollendet, weil sich der öffentlich-rechtliche Ausbildungsauftrag der PHs derzeit auf das Angebot von dreijährigen Bachelorstudien beschränkt. Der Beitrag erörtert historische Hintergründe der späten Akademisierungsbestrebungen in Österreich aus einer strukturellen Perspektive und beleuchtet aktuelle bildungspolitische Intentionen, die Berufsschullehrerausbildung bis zum Masterniveau auszubauen.
Die Lehrerbildung im beruflichen Bereich steht vor großen Herausforderungen. Neben der Bewältigung von strukturellen Reformen (Umstellung von Diplom- bzw. Lehramtsstudiengängen auf die Bachelor- und Masterstruktur) geht es vor allem darum, die Kompetenzentwicklung von angehenden Lehrpersonen sicherzustellen. In der öffentlichen Diskussion wird – auch als Reaktion auf internationale Vergleichsstudien – vermehrt bezweifelt, dass die Lehrerbildung hierzu tatsächlich in der Lage ist. Entsprechende Aussagen entbehren freilich einer empirischen Grundlage, denn es fehlt nach wie vor eine umfassende Evaluation der ersten Phase der Lehrerausbildung bzw. der Lehrerbildung insgesamt. Im vorliegenden Beitrag werden ausgewählte empirische Studien vorgestellt, die die Kompetenzentwicklung bei angehenden Lehrkräften an kaufmännischen Schulen thematisieren. Zudem wird ausgeführt, wie fachdidaktisches Coaching zur Kompetenzentwicklung genutzt werden könnte.
Mit der Verbindung ingenieurwissenschaftlicher und betriebspädagogischer Studien wird im Rahmen des Studiengangs Bachelor für Berufsbildung an der Universität Magdeburg ein erster berufsqualifizierender Universitätsabschluss eingeführt, der in späteren Masterprogrammen ausgebaut werden kann – etwa zur Lehrkraft an berufsbildenden Schulen oder in Bereichen wie Berufsbildungsmanagement oder Internationaler Berufsbildung. Frühzeitig wurde mit der Siemens Professional Education Mitteldeutschland überlegt, wie auf dieser Basis Fachkräfte für den betrieblichen Berufsbildungsbereich ausgebildet werden können. In dem hier vorgestellten Modell geschieht dies in einer zeitlich integrierten Verbindung des Hochschulstudiums mit einem betrieblichen Ausbildungsabschluss gem. BBiG und verschiedenen betrieblichen Trainingsprogrammen für Berufsbildungsfachkräfte.
Im Mai 2007 hat die Wirtschaftsministerkonferenz in einem Beschluss festgestellt, dass 'eine Reihe hochwertiger, im Wege der beruflichen Bildung erworbener Qualifikationen mit akademisch erworbenen Qualifikationen gleichwertig sind.' Es sei daher gerechtfertigt, Bezeichnungen einzuführen, die diese Gleichwertigkeit dokumentieren. Als Beispiel wird auf den "Bachelor Professional" und den "Master Professional" verwiesen. Das entspricht der Position der Kammerorganisationen, die in diesem Zusatz eine wichtigen Beitrag für eine Aufwertung der beruflichen Bildung sehen. Der HRK-Senat protestierte umgehend und vorhersehbar: Er will die Abschlussbezeichnungen als akademische Abschlüsse geschützt wissen. Auch die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB stehen diesem Vorstoß reserviert bis ablehnend gegenüber." Der Autor diskutiert die Einführung des Bachelor Professional unter den Gesichtspunkten Rechtslage, Gleichwertigkeit von Abschlüssen, Qualitätssicherung, Wettbewerb zwischen Hochschul- und Fortbildungsabschlüssen und Durchlässigkeit.
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