Im Unterschied zu Maßnahmen des Klimaschutzes, die darauf ausgerichtet sind, die Erderwärmung zu bremsen, zielen Maßnahmen der Klimaanpassung darauf ab, den unvermeidlichen Folgen des Klimawandels zu begegnen und deren Schadenspotenzial zu reduzieren. Die Palette potenzieller Klimaanpassungsmaßnahmen ist umfangreich und umfasst beispielsweise den Ausbau der blau-grünen Infrastruktur in urbanen Räumen, Maßnahmen im Gesundheits- und Bildungsbereich sowie im Bereich Katastrophenschutz. Das Poster zeigt, wie sich die zwölf dargestellten Anpassungsmaßnahmen auf die Erwerbstätigenzahl 2040 gegenüber dem Referenzszenario auswirken.
Damit Jugendliche den Übergang von der Schule in den Beruf gut bewältigen können, wird eine Reihe pädagogischer Angebote über einen längeren Zeitraum bereitgestellt. Welchen Beitrag diese pädagogischen Angebote, d. h. die Lerngelegenheiten der schulischen Berufsorientierung, im Einzelnen leisten, ist nicht vollumfänglich bekannt. Im Beitrag wird eine Studie vorgestellt, die langfristige Wirkungen ausgewählter Lerngelegenheiten auf relevante Dimensionen erfolgreicher beruflicher Entwicklung untersucht. Demnach erweisen sich informelle Gespräche, die Jugendliche beispielsweise mit Eltern und Freunden führen, auch auf lange Sicht als besonders förderlich für die berufliche Entwicklung, während standardmäßig genutzte Lerngelegenheiten wie z. B. Betriebspraktika oder Potenzialanalysen keine langfristigen Effekte zeigen.
Der Beitrag untersucht die Motive und Gratifikationen von Hochschulerfahrenen, die eine IHK-Aufstiegsfortbildung absolviert haben, beispielsweise zum/zur Industriemeister/-in, Fachwirt/-in oder Bilanzbuchhalter/-in. In diesem Bereich nehmen allein die Industrie- und Handelskammern (IHK) jährlich über 60.000 Prüfungen ab und befragen ihre Absolventinnen und Absolventen anschließend in regelmäßigen Abständen dazu. Der Beitrag skizziert die wesentlichen Studienergebnisse und zeigt zielgruppenspezifische Potenziale – auch im Vergleich zu beruflich Qualifizierten – auf.
Nicht nur Qualifizierungsschritte und Entscheidungen über die Berufswahl kennzeichnen für junge Menschen den Übergang ins Erwachsensein – auch Schritte wie beispielsweise das selbstständige Wohnen außerhalb des Elternhauses, erste Liebesbeziehungen oder das Zusammenziehen mit dem Partner/ der Partnerin. Erwachsenwerden ist damit mehr als nur der Schritt in die finanzielle Selbstständigkeit. Der Beitrag nimmt verschiedene Verselbstständigungsschritte in den Blick und untersucht auf Grundlage des DJI-Surveys AID:A (»Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten«) Zeitpunkte und Faktoren, die diese Schritte beeinflussen.
Veränderungen beruflicher Inhalte sind oft getrieben durch technologische Entwicklungen, beispielsweise werden körperlich stark belastende Aufgaben durch Maschinen übernommen. Damit verlieren die betroffenen Berufe einen Teil der sie ausmachenden Inhalte, andere können dazukommen. Welche Aufgaben genau durch Technologien ersetzt werden, lässt sich nicht leicht voraussagen. Ein prominenter Ansatz (»task-approach«) geht davon aus, dass insbesondere sogenannte Routineaufgaben durch den vermehrten Einsatz neuer Technologien entfallen könnten. In diesem Beitrag wird die Entwicklung von Routineinhalten in Berufen in den letzten Jahrzehnten empirisch nachgezeichnet. Dabei geht es um die Fragen, was Routineinhalte sind, wie sie sich in der Vergangenheit entwickelt haben und welche Auswirkungen auf berufliche Tätigkeiten festzustellen sind.
Das zum 1. April 2012 in Kraft getretene Anerkennungsgesetz soll Menschen mit ausländischen Berufsabschlüssen bessere Beschäftigungschancen im erlernten Beruf eröffnen. Diese Möglichkeit ist auch für Flüchtlinge interessant, von denen viele keine relevanten Dokumente für eine Anerkennung der Berufsqualifikation, beispielsweise Abschluss- oder Arbeitszeugnisse, mitbringen konnten. Ein Anerkennungsverfahren ist unter bestimmten Voraussetzungen aber auch ohne Dokumente mittels einer Qualifikationsanalyse möglich. Der Beitrag beleuchtet diese im Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) verankerte Möglichkeit und stellt erste Erfahrungen mit der Umsetzung vor.
Der Inklusionsbegriff hat sich in verschiedenen Bereichen etabliert, beispielsweise in der Förderpädagogik, der Schulpädagogik, der Sozialen Arbeit, der Migrationsforschung und der Bildungssoziologie. Selbst in der Betriebswirtschafts- und Managementlehre findet man nicht zuletzt aus ökonomischer Sicht ein immer stärkeres Interesse an der Inklusion von Vielfalt. Zu fragen ist aber, ob es sich dabei nicht um 'alten Wein in neuen Schläuchen' handelt. Warum war vor einiger Zeit noch von Integration und warum ist heute vermehrt von Inklusion die Rede? Im Beitrag erfolgt eine Gegenüberstellung von Inklusions- und Integrationsbegriff und den damit verbundenen unterschiedlichen pädagogischen Handlungslogiken. Der Blick richtet sich dabei auch auf Strukturen und Mechanismen eines exklusiven deutschen Bildungswesens. Die Umsetzung einer inklusiven Pädagogik erfordert genau hier Veränderungen, die abschließend skizziert werden.
Betriebe und Organisationen stehen vor der Notwendigkeit, Strukturwandel und Innovationen mit alternden Belegschaften zu bewältigen. Unternehmen haben bisher nur ein begrenztes Interesse an der Fragestellung nach den Auswirkungen des demographischen Wandels. Vor dem Hintergrund des Zusammentreffens von wirtschaftlichem und demographischem Wandel wurden im Zusammenwirken von Berufsbildungspraxis, Berufsbildungsforschung und Berufsbildungspolitik Forschungs- und Aktionsprogramme durchgeführt, um Impulswirkungen zu erzielen. So hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf dem Gebiet "Betriebliche Strategien für eine altersgerechte und generationenübergreifende Arbeits- und Personalpolitik" eine Demographie-Initiative gestartet. Parallel dazu wurden vom Bundesinstitut für Berufsbildung (www.bibb.de) im Rahmen des Modellversuchsschwerpunkts "Fit im Beruf: Keine Altersfrage!" integrierte Handlungskonzepte gefördert. In dem Beitrag werden Erfahrungen und zentrale Erkenntnisse, die in den Modellversuchen gewonnen wurden, zusammenfassend dargestellt.
Auf Einladung des Landesinstituts für Schule und Weiterbildung trafen sich im Frühjahr dieses Jahres erstmals Berufsbildungsexperten der Landesinstitute und Vertreter des Bundesinstituts für Berufsbildung zu einer Fachtagung. Die Berufsbildungsfachleute führten einen intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch zur Entwicklung von Richtlinien und Lehrplänen durch. Sie wollten auch herausfinden, in welchen Arbeitsbereichen eine gegenseitige Unterstützung der Fachinstitute wünschenswert und möglich sein könnte.
Der Beitrag berichtet von einem Informationstreffen zwischen Vertretern der Landesinstitute für Curriculumentwicklung und Lehrerweiterbildung und dem Bundesinstitut für Berufsbildung.
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