Eine berufliche Erstausbildung erleichtert jungen Menschen den Übergang in eine qualifizierte Beschäftigung und bietet eine gute Grundlage für die weitere Erwerbsbiografie. Im BWP-Poster wird dargestellt, wie viele Schüler/-innen auf Sek-II-Niveau in einer beruflichen Erstausbildung in sind und wie hoch die Beschäftigungsquoten junger Menschen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (ISCED 3-4) in den Mitgliedsländern der EU sind.
Semi-skilled and unskilled working people in Switzerland have access to several pathways leading to a basic vocational education qualification at secondary level II (ISCED 3B). Depending on the particular prerequisites, credit for informally acquired competences can be awarded in varying ways. The article sets out the existing pathways to second-chance vocational qualification in Switzerland. The prime concern is to show the status accorded to the recognition of prior learning within these pathways. In conclusion, reference is made to current challenges and broader perspectives.
In der Schweiz stehen an- und ungelernten Erwerbspersonen mehrere Wege offen, die zu einem Abschluss der beruflichen Grundbildung auf Sekundarstufe II (ISCED 3B) führen. Je nach Voraussetzung können dabei informell erworbene Kompetenzen in unterschiedlicher Weise angerechnet werden. Der Beitrag stellt die bestehenden Wege zur beruflichen Nachqualifizierung in der Schweiz dar. Dabei wird vor allem zu zeigen sein, welche Rolle die Anerkennung bereits erworbener Kompetenzen innerhalb dieser Wege einnimmt. Abschließend erfolgen Hinweise auf aktuelle Herausforderungen und weitere Perspektiven.
The original purpose of the International Standard Classification of Education (ISCED) was solely to facilitate standardised international comparisons of statistics across education systems. Over the course of decades it proved so useful that, more recently, it has also been invested with an evaluative function and treated as a reference standard which informs the development of new qualifications, qualification frameworks or entire education systems. Nevertheless, it only gives a limited reflection of the reality within education systems and the diversity of existing qualifications, and even the new version of ISCED approved at the end of 2011 in no way alters that fact. The aim of the article is therefore to understand the underlying basis of the ISCED classification and the comparative scales and values that may be used to map a qualification to a level. Ambiguities mainly arise at the point where a qualification’s valence, in the sense of rigour and complexity of content, justifies the mapping of a qualification to a particular level.
Die International Standard Classification of Education (ISCED) diente ursprünglich nur der Erstellung standardisierter, international-vergleichender Statistiken über Bildungssysteme. Erst im Laufe der Jahrzehnte hat sie sich als so nützlich erwiesen, dass ihr mittlerweile auch eine bewertende Rolle zugesprochen wird und sie als ein Standard gilt, an dem sich die Entwicklung neuer Qualifikationen, Qualifikationsrahmen oder ganzer Bildungssysteme orientiert. Trotzdem spiegelt sie die Realität in Bildungssystemen und die Vielfalt existierender Qualifikationen nur bedingt wider, woran auch die Ende 2011 verabschiedete Neufassung der ISCED nichts ändert. Ziel des Beitrags ist es daher, nachzuvollziehen, auf welcher Basis die ISCED beruht und mithilfe welcher Vergleichsmaßstäbe und Wertvorstellungen die Zuordnung einer Qualifikation zu einem bestimmten Niveau erfolgt. Dabei zeigen sich Unklarheiten vor allem dort, wo die Wertigkeit im Sinne von inhaltlicher Komplexität und Anspruch die Zuordnung einer Qualifikation zu einer bestimmten Niveaustufe rechtfertigt.
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