BIBB has been investigating whether the four dual IT occupations, which have remained unchanged since 1997, need to be modernised. Against the background of the increasing digitalisation of the world of work, the aims of this process were to identify current and foreseeable requirements for skilled IT staff and to draw up proposals for the future shaping of the IT oc-cupations. This article presents selected outcomes of the investigation and uses this to arrive at conclusions with regard to a possible rearrangement of IT occupations.
BIBB has been investigating whether the four dual IT occupations, which have remained unchanged since 1997, need to be modernised. Against the background of the increasing digitalisation of the world of work, the aims of this process were to identify current and foreseeable requirements for skilled IT staff and to draw up proposals for the future shaping of the IT occupations. This article presents selected outcomes of the investigation and uses this to arrive at conclusions with regard to a possible rearrangement of IT occupations.
Bei der T-Systems Slovakia im ostslowakischen Košice sind 30 Auszubildende im September 2013 in eine dreijährige duale Ausbildung Fachinformatiker/-in Fachrichtung Systemintegration (FISI) nach deutschem Vorbild gestartet. Im Sommer 2016 werden sie zu den ersten gehören, die einen slowakisch-deutschen Doppelabschluss erwerben. Im Beitrag werden das Konzept, erste Umsetzungserfahrungen und weitere Perspektiven skizziert.
Das Feld der Datenverarbeitungsfachleute hat in den letzten Jahren ein enormes Wachstum erlebt. Neben den anerkannten Ausbildungsabschlüssen haben sich im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik über 200 unterschiedliche Tätigkeitsbezeichnungen herausgebildet. Der Beitrag informiert über vier neue Ausbildungsberufe in der Informations- und Kommunikationstechnik: den IT-System-Elektroniker, den Fachinformatiker mit den Fachrichtungen Anwendungsentwicklung oder Systemintegration, den IT-System-Kaufmann und den Informatikkaufmann. Die Ausbildungsordnungen werden voraussichtlich am 1. August 1997 in Kraft treten.
Angesichts des Fachkräftemangels und einer ausgeprägten Geschlechtersegregation in IT-Berufen greift der Beitrag die zentrale Frage auf, ob durch den Einsatz von beruflichen Rollenvorbildern mehr junge Menschen, insbesondere mehr junge Frauen, für den Beruf Fachinformatiker/-in gewonnen werden können. Mit dem Angebot „Ausbildungsbotschafter“ wird ein innovativer anerkennungssensibler Berufsorientierungsansatz vorgestellt. Erste Ergebnisse aus der BIBB-TUDa-Berufsorientierungsstudie weisen darauf hin, dass berufliche Rollenvorbilder Geschlechterunterschiede in der Wahrnehmung von IT-Ausbildungsberufen reduzieren können.
Fachinformatiker/-innen arbeiten in allen Bereichen der Informatik und Informationstechnik, ihr Einsatzgebiet ist sehr offen und breit aufgestellt. Um dem technologischen Wandel und neuen Handlungsfeldern wie Big Data, Robotik, Industrie 4.0, cyber-physische Systeme und IT in Produkten gerecht zu werden, wurde der Ausbildungsberuf im Jahr 2020 modernisiert und um zwei auf insgesamt vier Fachrichtungen erweitert. Der Steckbrief beschreibt Aufgaben und technologische Trends, die den Beruf prägen.
Angesichts der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt prüft das BIBB derzeit den Modernisierungsbedarf der vier dualen IT-Berufe Fachinformatiker/-in, IT-System-Elektroniker/-in, IT-System-Kaufmann/-frau sowie Informatikkaufmann/-frau. Zielsetzung und methodisches Vorgehen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Auftrag gegebenen Projekts werden im Beitrag vorgestellt.
Ziel eines neuen längsschnittlich angelegten Kooperationsprojekts zwischen dem BIBB und der Abteilung Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik der Universität Stuttgart (BWT) ist es, Zusammenhänge zwischen Ausbildungsbedingungen und Ausbildungsergebnissen in den Berufen Mechatroniker/-in und Fachinformatiker/-in zu untersuchen. Im Fokus steht hierbei die Messung von Fachkompetenz als Ausbildungsergebnis und bedeutender Aspekt beruflicher Handlungskompetenz. Darüber hinaus werden Informationen zu den Bedingungen, die den Ausbildungsprozess beeinflussen können, erhoben und die Beziehungen zur Entwicklung der Fachkompetenz systematisch untersucht. Im Beitrag werden die zwei Schlüsselkonzepte 'Qualität' und 'Kompetenz' erläutert, und das geplante Forschungsprojekt wird skizziert.
Erfahrungswissen und erfahrungsgeleitetes Arbeiten sind Kompetenzen, die insbesondere mit Berufen, die einen stofflich Bezug haben (wie z.B. in den Berufen aus dem Berufsfeld Metalltechnik), in Verbindung gebracht werden. Derartige Möglichkeiten für den Erwerb von Erfahrungswissen in Berufen mit einem abstrakten Gegenstandsbezug, wie sie die IT-Berufe aufweisen, sind noch weitgehend unbekannt. Im Rahmen des Modellversuchs ELA.IT wird u.a. untersucht, in welcher Weise in den IT-Berufen ein erfahrungsgeleitetes Arbeiten erforderlich ist und wie innerhalb der Erstausbildung für Fachinformatiker/innen der Erwerb entsprechender Kompetenzen unterstützt werden kann. Der Beitrag geht der Frage nach, ob und wie Erfahrung das berufliche Handeln und Können von IT-Fachkräften beeinflusst. Ergebnisse und Lösungsansätze des Modellversuches zeigen, dass Vollständigkeit und Wiederholung von Handlungsvollzügen sowie Interaktion mit dem Referenz-Handlungsfeld der IT-Facharbeit für die Kompetenzentwicklung und Selbstverständigung bereits in der Ausbildung entscheidend sind. Didaktische Konzepte, welche berufliche Handlungsfähigkeit in der Wissensgesellschaft induzieren wollen, müssen zudem Selbstorganisation und informelles Lernen berücksichtigen. Es werden vor allem offene Lern- und Organisationsformen benötigt, die erfahrungsbezogene und selbst organisierte Lernprozesse zulassen. Ein im Modellversuch erprobtes Beispiel hierfür ist der IT-Point.
Im Rahmen eines Modellversuches erprobt die Deutsche Telekom AG für zwei Berufe die Integration des Fernstudiums in die betriebliche duale Ausbildung (Industriekaufmann mit Studium zum Diplom-Betriebswirt (FH) und Fachinformatiker mit Studium zum Diplom-Telekommunikationsinformatiker). Ziel der Doppelqualifikation ist es, Führungskräfte mit praktischer Ausbildung zu gewinnen. Mit jedem Studiengang werden zwei Modelle erprobt: eine gemeinsame Ausbildung und ein gemeinsames Studium als virtuelle Lerngruppe und die Integration eines Fernstudiums unter Einbindung einer Berufsschule. Im Beitrag wird das Modell unter dem Aspekt der Integration von Fernstudium und Berufsschule betrachtet. Mit konventionellen Lehrbriefen könnte daraus ein neues Modell für duale Studiengänge entstehen.
Mit der Einführung von vier neuen IT-Ausbildungsberufen sind konzeptionelle Innovationen hinsichtlich der Struktur der Ausbildungsberufe, ihrer didaktischen Leitlinien und des Prüfungsmodells verbunden. Die vier neuen IT-Berufe (IT-Systemelektroniker/IT-Systemelektronikerin, Fachinformatiker/Fachinformatikerin, IT-Systemkaufmann/IT-Systemkauffrau, Informatikkaufmann/Informatikkauffrau) schließen eine strukturelle Ausbildungslücke und leisten einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion über Zukunftsfähigkeit und Flexibilisierung des dualen Systems. In dem Beitrag werden neben allgemeinen Überlegungen zum Strukturwandel, zum Fortbestand der dualen Berufsausbildung und zu den strukturellen Ausbildungsdefiziten der IT-Branche das Konzept der neuen IT-Ausbildungsberufe und ihre zentralen Begriffe erläutert. Im Rahmen einer Basisqualifizierung werden alle vier Ausbildungsberufe über gemeinsame Kernqualifikationen verbunden, die auf ein ganzheitliches Aufgabenverständnis abzielen und berufliche Flexibilität sowie Lernfähigkeit für wechselnde IT-Fachaufgaben sichern. Auf diesen Kernkompetenzen baut dann die Fachbildung auf, die offen gestaltet wird für vielfältige Spezialisierungen.
Der Beitrag stellt die Struktur und die Elemente des neuen Ausbildungskonzepts im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik vor, nach dem ab August 1996 ausgebildet werden soll. Ausgebildet werden folgende Berufsbilder: IT-Systemelektroniker/IT-Systemelektronikerin, Fachinformatiker/Fachinformatikerin, IT-Systemkaufmann/IT-Systemkauffrau und Informatikkaufmann/Informatikkauffrau. Die Ausbildung gliedert sich in zwei Teilziele: die gemeinsamen Basis- bzw. Kernqualifikationen und die Fachbildung. Der Vermittlung der Basisqualifikationen liegt ein ganzheitliches Berufsbildverständnis zugrunde, das sich an den Geschäftsprozessen orientiert. Auf diesen Kernkompetenzen baut dann die Fachbildung auf, die für vielfältige Spezialisierungen offen gestaltet wird. Um die Kompatibilität der Abschlussprüfung mit der beschriebenen Qualifikationsstruktur zu sichern, wurde ein neues Prüfungsmodell entwickelt, dessen Grundlage die Projektarbeit darstellt.
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