Durch den E-Commerce entstanden in den letzten Jahren neue Tätigkeitsfelder, Prozesse und Geschäftsmodelle mit eigenen Arbeitsweisen und Vorgängen, die durch die etablierten kaufmännischen Ausbildungsberufe nicht abgedeckt waren. Das machte einen neuen Ausbildungsberuf erforderlich, der für die kaufmännischen Tätigkeiten im E-Commerce qualifiziert. Im Steckbrief werden die Aufgaben, Entwicklungsmöglichkeiten und Zahlen zu dem seit 2018 neuen Beruf vorgestellt.
Keine Orgel gleicht der anderen, da sie individuell für den architektonischen Raum erbaut wird, in dem sie erklingen soll. Orgelbauer/-innen sind Fachleute in einem Gewerk, das auf der Erfahrung von vielen Jahrhunderten aufbaut und traditionelle Handwerkstechniken mit neuesten Technologien verbindet. Unter den Ausbildungsberufen im Musikinstrumentenbau weckt der Beruf Orgelbauer/-in offensichtlich großes Interesse. Bei einer Umfrage in unserem BWP-Newsletter votierte die deutliche Mehrheit dafür, über diesen Beruf mehr erfahren zu wollen.
Infolge einer alternden Bevölkerung und des wachsenden Bedarfs an Gesundheitsversorgungsleistungen steigt international der Druck, die Effizienz des Gesundheitssystems zu erhöhen und die Kosten im Griff zu halten. In diesem Zusammenhang wurden neue Gesundheitsberufe, u.a. der Beruf Advanced Practice Nurse (APN), eingeführt. Im Beitrag werden die Kompetenzen, Rollen und Tätigkeitsfelder sowie der Beitrag dieses Berufsprofils in der Gesundheitsversorgung aus internationaler und schweizerischer Perspektive dargestellt. Zudem wird beleuchtet, worin sich APN von spezialisierten Pflegekräften unterscheiden. Abschließend wird auf die Bedeutung von verbindlichen Regelwerken zur Qualitätssicherung hingewiesen.
Im Zuge der umfassenden Digitalisierung und Vernetzung der Produktion hat sich die Erstellung medialer Inhalte in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Damit ist ein neues Tätigkeitsfeld entstanden, das allgemein mit dem Terminus "Content-Produktion" bezeichnet werden kann. im Rahmen einer vom BIBB in Auftrag gegebenen Studie hat das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung den Wandel von Tätigkeitsfeldern in der Medienbranche untersucht und sich dabei auf Fragen der Qualifikation und der Arbeitsorganisation konzentriert. Auf dieser Grundlage formuliert das Autorenteam Empfehlungen, wie den spezifischen Qualifikationsanforderungen mit differenzierten Qualifizierungsangeboten begegnet werden kann.
Die Tätigkeits- und Qualifikationsprofile im Bereich Multimedia/ Internet/E-Business unterliegen einem ständigen technischen Wandel. Die von Betrieben in Stellenanzeigen nachgefragten Qualifikationsprofile spiegeln diese Qualifikationsentwicklung wider. Sie können empirisch gesicherte Hinweise auf veränderte Arbeitsanforderungen und neue berufliche Trends geben. Stellenanzeigen sind ein Instrument im Rahmen des Früherkennungssystems Qualifikationsentwicklung. Der Beitrag stellt Ergebnisse der Stellenzeigenanalysen im Bereich Multimedia/ Internet/E- Business vor. Ziel war es, Arbeits- und Qualifikationsanforderungen in diesen Berufen aufzuzeigen und neue, nachgefragte Tätigkeits- und Qualifikationsprofile zu beschreiben. Neue Erwerbstätigkeiten in vier Tätigkeitsbereichen - IT, Management, Design, Content - werden näher beschrieben. Die Ergebnisse der Analyse geben zu der Frage Anlass, ob bestehende Berufsprofile stärker an die neuen Entwicklungen in dem Bereich angepasst werden müssen.
Betriebsbefragungen sind ein Instrument im Rahmen des Früherkennungssystems Qualifikationsentwicklung, das zum Ziel hat, Erkenntnisse über die zeitgemässe Gestaltung der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu gewinnen. An der Betriebsbefragung "Früherkennung - Qualifikationsentwicklung" im Sommer 2000 beteiligten sich 876 von 1944 angeschriebenen Betrieben des Referenzbetriebssystems (RBS). Der Beitrag stellt Ergebnisse vor zu den Indikatoren: Neue Aufgabenfelder, Probleme bei Stellenbesetzungen, zukünftige Qualifikationsanforderungen. Die verwendeten Indikatoren werden auf ihren Beitrag zur Früherkennung hin geprüft mit dem Ziel, das Instrument weiterzuentwickeln.
Seit dem 1. August 2000 wird in zwei neugeordneten Berufen - Fachkraft für Strassen- und Verkehrstechnik und Fachkraft für Wasserwirtschaft - ausgebildet. Der Geltungsbereich umfasst die gesamte Bundesrepublik; die neuen Berufe sind sowohl für den öffentlichen Dienst als auch für die Wirtschaft geöffnet. Der Beitrag gibt einen kurzen Überblick über Arbeitsaufgaben, Tätigkeitsfelder, Prüfungen und Berufsperspektiven.
Insbesondere für neu entstehende Tätigkeitsbereiche und Beschäftigungsfelder des Arbeitsmarktes, die (noch) nicht über die BBiG/HwO-typischen Verbands- und Interessenvertretungsstrukturen verfügen, fehlt es an kontinuierlichen, regulierten und frühzeitigen Informationen zu beschäftigungsrelevanten beruflichen Entwicklungsprozessen. Hier setzt eine der Früherkennungsstudien des Bundesinstituts für Berufsbildung (www.bibb.de) an: Informationssystem zur Dauerbeobachtung und Früherkennung von Qualifikationsentwicklungen in Tätigkeitsfeldern ausserhalb es Geltungsbereichs des BBiG. Die Entstehung neuer beruflicher Einsatzfelder in den personenbezogenen Dienstleistungen wurde exemplarisch in den Bereichen Gesundheit/ Soziales, Bildung/ Erziehung, Freizeit/Sport sowie in den Schnittpunkten dieser innovativen Tätigkeitsfelder untersucht. Der Beitrag beschreibt den methodischen Ansatz, exemplarische Ergebnisse der durchgeführten Fallstudien, in deren Ergebnis ein 4-Stufen- Modell zur Früherkennung von Qualifikationsentwicklungen entwickelt wurde, und verdeutlicht an dem Fallbeispiel "Tagesmutter" das 4-Phasen-Modell. Es ist vorgesehen, dieses Modell zur Früherkennung dauerhaft zu installieren.
Am 01.08.1998 ist der unter Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung neu geschaffene dreijährige Ausbildungsberuf des Automobilkaufmanns in Kraft getreten. Der Ausbildungsberuf soll dazu beitragen, eine Klammer zwischen den kaufmännischen und technischen Bereichen der Kraftfahrzeugbetriebe zu bilden. Er zeichnet sich durch Kunden- und Marktorientierung aus, seine Tätigkeitsfelder liegen im Vertrieb und im Service von Kraftfahrzeugen. Ausbildungsprofil und Einsatzfelder werden im Beitrag beschrieben.
In dem Beitrag werden, ausgehend von den neuen Anforderungen an ein innovatives und kundenorientiertes Handwerk, die Rolle der Unternehmer- und Meisterfrauen im Betrieb und ihre Qualifikationen anhand empirischer Ergebnisse aus einem Modellversuch des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) dargestellt und analysiert. Die Untersuchungen zeigen, dass die Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Mitarbeit der Meisterfrauen durch überwiegend hohe Qualifikationen gewährleistet sind. Mehr als zwei Drittel verfügen über entsprechende Bildungsabschlüsse (42 Prozent haben eine kaufmännische Lehre absolviert, 12 Prozent eine Handwerkslehre und 12 Prozent verfügen über einen Berufsfachschulabschluss). Es mangelt jedoch an gezielter fachlicher Weiterbildung. Aus der Sicht des BIBB ergibt sich ein deutlicher Fortbildungs-Nachholbedarf für Meisterfrauen und deren Dienstleistungstätigkeit. Der Modellversuch "Unternehmerfrauen" soll diesem Mangel abhelfen.
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