The aim behind the principle of “training for all” is to enable all young people to achieve integra tion into employment and society through an initial vocational qualification in a skilled occupation. It is the vision of inclusive education to give all young people access to high-quality education, putting everyone in a position to develop his or her potential. In the UNESCO “Education for All” pro gramme this is formulated as a universal aspiration, irrespective of a person’s gender, social and economic conditions or particular learning needs. This article looks at which steps have been taken, what has been achieved so far and where further action is needed in order to progress towards this goal. It also asks how important the concept of inclusion is for the assistance of disadvantaged individuals in the vocational training system.
Mit dem Postulat "Ausbildung für alle" wird das Ziel verfolgt, allen jungen Menschen durch eine qualifizierte Berufsausbildung eine berufliche und soziale Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Die Vision inklusiver Bildung ist es, allen einen Zugang zu hochwertiger Bildung zu ermöglichen und jeden in die Lage zu versetzen, seine Potenziale zu entfalten. Im Programm der UNESCO "Bildung für alle" wird dies als ein universaler Anspruch formuliert, unabhängig von Geschlecht, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen oder von besonderen Lernbedürfnissen eines Menschen. Welche Schritte unternommen wurden, was bislang erreicht wurde und wo weiterer Handlungsbedarf besteht, um diesem Ziel näher zu kommen, ist Gegenstand dieses Beitrags. Dabei wird der Frage nachgegangen, welchen Stellenwert das Inklusionskonzept für die Benachteiligtenförderung hat.
Scheitern ausländische Jugendliche an "utopischen Berufswünschen", weil sie "schnelles Geldverdienen" einer Ausbildung vorziehen oder weil sie sich an "Modeberufen" orientieren?
Wir versuchen hier zu zeigen, daß die Integration einer neuen Gruppe von Auszubildenden in eine durch viele Traditionen bestimmte Ausbildung die Gestaltung und Durchführung der Ausbildung "in Frage stellt", und zwar von beiden Seiten, die an diesem Prozeß beteiligt sind: von den Ausbildenden, die auf eine neue Gruppe reagieren müssen, und von seiten der weiblichen Auszubildenden, die sich mit vorgegebenen Strukturen und Anforderungen auseinandersetzen müssen, die dadurch bestimmt sind, daß bislang ausschließlich männliche Jugendliche ausgebildet werden, und die auf eine männergeprägte Facharbeiterwelt vorbereiten.
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