Examination can be a motive force and a supporter of system development but they can also be a restraint and a drag on it. In the past 30 years, examinations have placed both of those roles for "Training in Occupations". In the first ten years the were a central means of developing quality assurance in vocational education and training, but subsequently they increasingly came under fire from all sides. The dual system of vocational education and training was undergoing allround modernisation, but there was little change in examination practice. However, things have begun to move in the field of vocational examinations in the last five years. Innovations in examination models and examination structures have largely exhausted the possibilities of the traditional examination system. The changes in the examination system introduced up to now are therefore not the end but rather the beginning of an overdue process of reform.
Examination can be a motive force and a supporter of system development but they can also be a restraint and a drag on it. In the past 30 years, examinations have placed both of those roles for "Training in Occupations". In the first ten years the were a central means of developing quality assurance in vocational education and training, but subsequently they increasingly came under fire from all sides. The dual system of vocational education and training was undergoing allround modernisation, but there was little change in examination practice. However, things have begun to move in the field of vocational examinations in the last five years. Innovations in examination models and examination structures have largely exhausted the possibilities of the traditional examination system. The changes in the examination system introduced up to now are therefore not the end but rather the beginning of an overdue process of reform.
Prüfungen können Motor, Unterstützer, aber auch Bremser und Hemmschuh eienr Systementwicklung sein. In den letzten 30 Jahren haben Prüfungen für das Ausbilden in Berufen sowohl die eine wie die andere Rolle eingenommen. In der ersten Dekade noch ein zentrales Mittel zum Ausbau der Qualitätssicherung in der Berufsausbildung, gerieten sie in der Folgezeit zunehmend ins Kreuzfeuer der Kritik. Der sich rundum modernisierenden dualen Berufsausbildung stand eine sich wenig ändernde Prüfungspraxis gegenüber. In den letzten fünf Jahren ist Bewegung in dieses Feld gekommen. Innovationen bei Prüfungsformen und Prüfungsstrukturen haben den traditionellen Rahmen großenteils ausgereizt. Die bisher eingeleiteten Neuerungen im Prüfungswesen sind daher nicht Abschluss, sondern eher Ausgangspunkt für einen überfälligen Reformprozess." Der Beitrag gibt einen Überblick über bisher eingeleitete Innovationen in der Prüfungspraxis und skizziert abschließend Reformoptionen für die Zukunft (gestreckte Abschlussprüfung, prozessorientierte Prüfung, Verknüpfung von öffentlich-rechtlichen Prüfungen mit privatwirtschaftlicher Zertifizierung).
Flexibilisierung und Differenzierung von Aus- und Weiterbildungsordnungen sind ein wesentlicher Aspekt der notwendigen Modernisierung des Berufskonzepts. Dazu wurden in den letzten Jahren eine Reihe von Modellen mit modularen Gestaltungselementen erarbeitet. Gleichwohl bleibt der Modularisierungsansatz in der bildungspolitischen Diskussion umstritten, wird diese Debatte polarisierend geführt. Die Autoren weisen nach, dass Modularisierung keineswegs zwingend mit der Aufgabe traditioneller Berufsbildungsinhalte und - prinzipien verbunden ist. Sie zeigen Möglichkeiten für die Modernisierung des Berufskonzepts und eine stärkere Verbindung der geordneten Aus- und Weiterbildung auf.
Die bestehenden Strukturen der Aus- und Weiterbildung reichen nicht mehr aus, um die gesamtgesellschaftliche Dienstleistung "Kompetenzentwicklung" zu modernisieren. Benötigt werden Strukturkonzepte, die für das Beschreiben der Kompetenzprofile wie für das Ausbilden ein flexibles Reagieren auf die wirtschaftliche und betriebliche Veränderungsdynamik ermöglichen sowie Konzepte für eine Kompetenzerweiterung durch Weiterbildung. Der Ansatz zur Modernisierung von Ausbildungsberufen im dualen System liegt in der Kombination von drei Zielrichtungen: 1. Aktualisierung bestehender Berufsprofile, 2. Schaffung neuer Berufsprofile, 3. Modernisierung des Berufskonzepts. Anhand beispielhafter Modelle aus dem Bereich der IT-Berufe, der Druckindustrie und der Laborberufe werden Lösungen für die Modernisierung des Systems der Ausbildungsberufe vorgestellt, die gleichzeitig eine Perspektive für die strukturelle Verknüpfung von Aus- und Weiterbildung aufzeigen.
Die Reform der beruflichen Bildung ist ein dynamischer Prozess, der von sehr unterschiedlichen Herausforderungen beeinflusst wird. Der Abbau an Ausbildungsplätzen, der Einfluss technologischer und wirtschaftlicher aber auch gesellschaftlicher Veränderungen auf Arbeitsorganisation und Berufsanforderungen, die Entwicklung und Erprobung neuer Lehr- und Lernformen, die unterschiedlichen Vorstellungen zur Finanzierung der dualen Berufsausbildung, demographische Veränderungen sowie Auswirkungen der Globalisierung der Märkte und des internationalen Wettbewerbs sind die wesentlichen Entwicklungsströme, die derzeit Einfluss auf die berufliche Aus- und Weiterbildung nehmen. In dem Beitrag setzen sich Mitarbeiter des Bundesinstuts für Berufsbildung mit zentralen Zukunftsfragen der beruflichen Bildung auseinander. Die einzelnen Abschnitte befassen sich mit Überlegungen zum Berufskonzept und der Notwendigkeit, Aus- und Weiterbildung systematischer miteinander zu verzahnen, mit der Verschiebung der Altersstruktur der Erwerbstätigen, den Folgen der fortschreitenden Europäisierung für die nationale Berufsbildungspolitik, Ansätzen zur Modularisierung der beruflichen Bildung und mit verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung der dualen Berufsausbildung.
Die Ausbildungsordnungen regeln die rechtlichen Grundlagen für die betriebliche Berufsausbildung und sind damit ein wesentliches Instrument öffentlicher Berufsbildungsplanung im dualen System. Sie werden als Rechtsverordnungen erlassen und im Rahmen der vor gut zwei Jahrzehnten etablierten Ausbildungsordnungsforschung im Bundesinstitut für Berufsbildung entwickelt. Der Beitrag skizziert die bisherige Entwicklung der wissenschaftlichen Ordnungsarbeit und schlägt vor, sie um die systematische Untersuchung der Wirksamkeit von Ausbildungsordnungen zu erweitern.
Bei dem folgenden Artikel handelt es sich um einen auszugsweisen Vorabdruck eines Beitrags, der in einer Veröffendichungzur Berufsausbildung im Einzelhandel erscheinen wird.
Der ehemalige Hauptausschuß des Bundesinstituts für Berufsbildung hat mit seinen im Jahre 1980 veröffentlichten "Empfehlungen zur Vereinheitlichung von Prüfungsanforderungen in Ausbildungsordnungen" von den Prüfungsregelungen her eine weitere Voraussetzung zur Vereinheitlichung des beruflichen Prüfungswesens geschaffen. Allerdings läßt sich die Vereinheitlichungsproblematik normativ, d. h. durch die Gestaltung der Regelungen, allein nicht lösen. Vor diesem Hintergrund werden Überlegungen zur Diskussion gestellt, mit Hilfe "berufsbezogener Schlüsselqualifikationen" einen Maßstab zu erhalten, der es erlaubt, dezentral für die Fertigkeitsprüfung Prüfungsinhalte festzulegen, die Prüfungsaufgaben ermöglichen, die von den Anforderungen her gleichwertig, in der konkreten Ausgestaltung jedoch unterschiedlich sind.
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