A whole series of various pedagogical provision is being made available over a longer period to help young people cope effectively with the transition from school to work. The full extent of the individual contributions made by this pedagogical provision, i.e. the learning opportunities it affords in school-based vocational orientation, is not yet fully known. This article presents a study which investigates the long-term effect of selected learning opportunities on relevant dimensions of successful occupational development. This shows that the informal conversations young people have with their parents and friends, for example, may be particularly conducive to occupational development, including in the long term. By way of contrast, default learning opportunities such as work experience placements or analyses of potential do not exhibit any long-term effects.
Damit Jugendliche den Übergang von der Schule in den Beruf gut bewältigen können, wird eine Reihe pädagogischer Angebote über einen längeren Zeitraum bereitgestellt. Welchen Beitrag diese pädagogischen Angebote, d. h. die Lerngelegenheiten der schulischen Berufsorientierung, im Einzelnen leisten, ist nicht vollumfänglich bekannt. Im Beitrag wird eine Studie vorgestellt, die langfristige Wirkungen ausgewählter Lerngelegenheiten auf relevante Dimensionen erfolgreicher beruflicher Entwicklung untersucht. Demnach erweisen sich informelle Gespräche, die Jugendliche beispielsweise mit Eltern und Freunden führen, auch auf lange Sicht als besonders förderlich für die berufliche Entwicklung, während standardmäßig genutzte Lerngelegenheiten wie z. B. Betriebspraktika oder Potenzialanalysen keine langfristigen Effekte zeigen.
Healthcare professions and nursing occupations in particular have very little visibility compared to other domains in vocational orientation. There are two major arguments in favour of differentiated vocational orientation in this area. These are a growing shortage of skilled workers and the increasing academisation within the sector. Against this background, the present article outlines the prospects for domain-specific vocational orientation.
Gesundheits- und speziell Pflegeberufe sind im Vergleich zu anderen Domänen in der Berufsorientierung wenig sichtbar. Dabei sprechen zwei Argumente für eine differenzierte Berufsorientierung in diesem Feld: der wachsende Fachkräftemangel und die zunehmende Akademisierung in dieser Domäne. Perspektiven für eine domänenspezifische Berufsorientierung werden vor diesem Hintergrund im Beitrag skizziert.
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