Der Beitrag befaßt sich mit dem Stand und den Schwierigkeiten beruflicher Umweltbildung. Er wirft die Frage auf, ob spezifische Umweltmedien den richtigen Weg darstellen, um die Umsetzung beruflicher Umweltbildung zu fördern. Anschließend werden Argumente für eine Strategie, Umweltinhalte in Ausbildung und Arbeitshandeln zu integrieren, ausgeführt. Aus den verschiedenen Stufen dieser Strategie werden dann Kriterien zur Entwicklung von Medien abgeleitet, die für die Initiierung und Umsetzung offener problem- und lernerorientierter Lernprozesse besonders geeignet sind.
Analysen der Umweltsituation in den neuen Bundesländern lassen zunehmend das Ausmaß der Betroffenheit der Menschen in den Problemregionen deutlich werden. Ihre Lebenssituation durch umfassende Sanierungsmaßnahmen rasch zu verbessern, ist dringend erforderlich, wobei aber vermieden werden muß, das Know-how und Bewußtsein der Beteiligten einseitig auf nachsorgenden oder kompensatorischen Umweltschutz auszurichten. Langfristig ist eine aktive Umweltpolitik erforderlich, die zum Ziel hat, "End-of- the-pipe-Maßnahmen" durch Präventionsstrategien zu ersetzen. Das würde bedeuten, in der Wirtschaftsplanung Umweltbelange nicht unter "ferner liefen" zu behandeln, sondern sie konsequent als wichtigen Faktor einzubeziehen. Voraussetzung dafür ist die Entwicklung von Umweltbewußtsein und umweltbezogener Handlungskompetenz bei allen Beteiligten. Die Gestaltung und Umsetzung dieser bildungspolitischen Aufgabe müßte in den neuen Bundesländern unter Berücksichtigung der regionalen Verhältnisse, der Bedürfnisse und des Bewußtseins der Bevölkerung geleistet werden.
Der zunehmenden Beachtung von Fragen des Umweltschutzes im öffentlichen Leben entspricht die Forderung nach stärkerer Thematisierung von Umweltbildung, nicht nur im allgemeinbildenden Bereich, sondern auch in Aus- und Weiterbildung. Hier wird versucht, die Konzeption von Ausbildungsmitteln zum Umweltschutz zu skizzieren. Dabei steht der Gesichtspunkt im Vordergrund, Umweltbewußtsein als integralen Bestandteil beruflicher Handlungskompetenz berufs- und handlungsbezogen zu vermitteln. Etwas näher ausgeführt werden diese Überlegungen am Beispiel der Ausbildung im Kfz-Handwerk, wo entsprechend einer BIBB-Untersuchung 1987 jeder vierte Betrieb Defizite in der Vermittlung von Qualifikationen im Bereich Umweltschutz sieht.
Die Neuordnung der industriellen Metallberufe in der Ausbildung zum Industriemechaniker, Werkmechaniker und Zerspanungsmechaniker umfaßt auch den Umgang mit CNC-Maschinen. Für die klassischen spanenden Berufe wie den Zerspanungsmechaniker sind dabei umfangreiche Anforderungen bzw. Lernziele definiert, die zum Teil gar nicht unmittelbar mit NC/CNC-Technik gekoppelt sind und eine Menge fachliche und überfachliche Qualifikationen voraussetzen. Die wichtigsten werden skizziert und anschließend in Zusammenhang mit der Ausbildungsordnung diskutiert. Zum Schluß begründet die Autorin ihre Ansicht, daß die neu auszubildenden Fachkräfte weder als Programmierer noch Maschinenbediener bezeichnet werden können.
Der Aufsatz beschreibt zunächst eine Form von Experimentalunterricht, der als Schülereigentätigkeit konzipiert ist. Er stellt danach dar, wie für diesen Unterricht erforderliche Experimentiergeräte im Rahmen eines Modellversuchs von Schülern gefertigt wurden und gibt die Auswirkungen des organisatorischen Vorgehens auf Kooperation und Motivation der Schüler wieder. Abschließend wird der Bezug dieses Unterrichts- bzw. Fertigungsprozesses zum projektorientierten Unterricht hergestellt.
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