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Wege aus der Tertiärbildung in den französischen Arbeitsmarkt

Wie gelingen Einstieg und Verbleib mit dem praxisorientierten Bachelorabschluss "licence professionelle"?

Wege aus der Tertiärbildung in den französischen Arbeitsmarkt
Ausgabe/Jahr (Jahrgang) 2/2019
BWP Seite(n) 21-25
URN urn:nbn:de:0035-bwp-19221-7
Sprache Deutsch
Schlagworte Zweite Schwelle, Frankreich, Bachelor, beruflicher Verbleib, Höhere Berufsbildung, Berufseinmündung

Das französische System der beruflichen Tertiärbildung umfasst universitäre und nicht universitäre Bildungsgänge. Während die nicht universitären Bildungsgänge in Frankreich seit jeher stärker praxisorientiert und für den direkten Weg ins Erwerbsleben konzipiert sind, fand im Rahmen des Bologna-Prozesses auch in der universitären Ausbildung eine berufliche Fokussierung statt. Mit der "licence professionelle", einem praxisorientierten Bachelorabschluss, wurde in Frankreich ein erster Hochschulabschluss geschaffen, bei dem theoretische Lerneinheiten mit Praxisphasen in der Berufswelt verknüpft werden. Der Beitrag untersucht, wie Absolventinnen und Absolventen mit einer licence pro im Vergleich zu jenen mit anderen tertiären Abschlüssen der Einstieg in den Arbeitsmarkt gelingt und verfolgt deren weiteren Verbleib in den ersten sieben Jahren.

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