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Berufsbildungsforschung: Selbstverständnis einer Disziplin im historischen Rückblick

Berufsbildungsforschung: Selbstverständnis einer Disziplin im historischen Rückblick
Ausgabe/Jahr (Jahrgang) 3/2013
BWP Seite(n) 28-31
URN urn:nbn:de:0035-bwp-13328-7
Sprache Deutsch
Schlagworte Berufsbildungsforschung, Deutsches Kaiserreich, Drittes Reich

Die Berufsbildungsforschung ist durch eine Vielzahl an Akteuren, Forschungsfeldern, Gegenständen, Fragestellungen und Entwicklungsaufgaben charakterisiert. Sie besitzt demnach ein sehr breites Profil, das sich zusehends ausdifferenziert. Ihr zentraler Anspruch ist es, den Zusammenhang von Beruf, Erwerbsarbeit und Bildung zu erforschen. Diese Aufgaben profilieren nicht erst seit den 1960er-Jahren ihr Selbstverständnis. Vielmehr reicht ihre Geschichte bis in die vorindustrielle Zeit zurück. Welche Leitmotive die Entwicklung des Selbstverständnisses der Berufsbildungsforschung seit der Industrialisierung Deutschlands maßgeblich beeinflussten, wird im Beitrag an zwei Beispielen beleuchtet, die auf je eigene Weise berufsbildungsgeschichtlich bis in die Gegenwart bedeutsam sind: das Kaiserreich und die Zeit der national sozialistischen Diktatur.

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