Anyone entering the Schweizer Allee Upper Secondary School in the Aplerbeck district of Dortmund cannot fail to notice the career choice road map laid out as a large wall newspaper in brightly contrasting colours. Organised by year groups, it contains all available higher education study and vocational orientation provision. It quickly becomes apparent that the pupils at this school are being offered more than the standard vocational orientation services delivered within the scope of the “No qualification without connectivity” programme of the State of North Rhine-Westphalia. Matthias Labs, who has been coordinating the school’s vocational orientation measures together with a colleague for 12 years, describes what is involved in maintaining such comprehensive provision and supporting pupils in finding a career pathway that is a good match for their interests and abilities.
Betritt man das Gymnasium an der Schweizer Allee in Dortmund-Aplerbeck, fällt er direkt auf: der Berufswahlfahrplan. Als große Wandzeitung leuchtet er in bunten Farben und enthält – nach Jahrgangsstufen geordnet – alle Angebote zur Studien- und Berufsorientierung. Schnell wird deutlich, dass den Schülerinnen und Schülern hier mehr geboten wird als das, was Berufsorientierung im Rahmen des NRW-Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ standardmäßig vorsieht. Im Interview schildert Matthias Labs, der seit 12 Jahren zusammen mit einer Kollegin die Berufsorientierungsmaßnahmen an der Schule koordiniert, was es heißt, ein so umfassendes Angebot aufrechtzuerhalten und Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, einen beruflichen Weg zu finden, der ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht.
Digitale Medien verändern das berufliche Lernen. Eigeninitiative und Motivation sind gefragt bei der selbstgesteuerten Erschließung von Inhalten und Zusammenhängen. Im BWP-Podcast werden zwei Projekte vorgestellt, die Auszubildende dazu anregen, sich mit der digitalen Welt auseinanderzusetzen. Norman Balke vom Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Halle spricht über den Ideenwettbewerb AZUBI4ID und Dr. Markus Schäfer vom Zentrum für schulpraktisches Lernen Dortmund stellt das pädagogische Konzept von kfz4me vor und berichtet von Umsetzungserfahrungen.
The Soest training centre is one of three locations of the Dortmund Chamber of Crafts and Trades engaged in inter-company trainee instruction in the automotive occupations. Together with eleven training colleagues, Björn Sach qualifies trainees from the first to the fourth training year in training instruction courses. In the course of this, diverse changes in terms of technology as well as occupational pedagogy must be taken into account in the design of the learning processes.
Das Bildungszentrum Soest ist einer von drei Standorten der HWK Dortmund für die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) in den Kfz-Berufen. Gemeinsam mit elf Ausbilderkollegen qualifiziert Björn Sach Auszubildende vom ersten bis zum vierten Ausbildungsjahr in den ÜLU-Kursen. Dabei gilt es die vielfältigen Veränderungen sowohl in technologischer als auch berufspädagogischer Hinsicht bei der Gestaltung der Lernprozesse zu berücksichtigen.
Lukas Brandl, geboren 1993, hat im Januar 2017 seine Ausbildung als Elektroniker für Automatisierungstechnik bei der Evonik Technology & Infrastructure GmbH am Standort Marl abgeschlossen. Im Juli beendete er sein duales Studium »Industrielles Servicemanagement« an der FH Dortmund. Die Zeit zwischen Ausbildungsabschluss und Beginn der Bachelor-Arbeit nutzte er für einen zweimonatigen Auslandsaufenthalt am Evonik Standort in Mobile, Alabama.
Lukas Brandl, born in 1993, completed his training as an electronics technician for automation technology with Evonik Technology & Infrastructure GmbH at their site in Marl in January 2017. In autumn, he will finish his “Industrial Service Management” dual course of study at the Dortmund University of Applied Sciences. He used the time between completing his training and starting his Bachelor’s thesis for a two-month placement abroad at the Evonik's site in the city of Mobile, Alabama.
Angesichts der anhaltenden Einstiegsprobleme von der Schule in Ausbildung und Arbeit haben in den letzten Jahren Maßnahmen zur möglichst frühzeitigen Beratung und Unterstützung für Jugendliche stark an Bedeutung gewonnen. Eine lokale (Berufs-)Bildungsberichterstattung wird vielfach eingefordert und zunehmend praktiziert. Am Beispiel des Dortmunder Berufsintegrationsberichts wird in diesem Beitrag dargestellt, dass die Einbindung der Berichterstellung in tragfähige Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen eine wichtige Voraussetzung ist, damit sie zur Steuerung von Entscheidungen genutzt werden kann und nicht neue Datenfriedhöhe entstehen.
Kommunen und Kreise haben die Berufsorientierung als wichtiges Handlungsfeld bei der Unterstützung erfolgreicher Übergänge von Jugendlichen in die Arbeitswelt entdeckt. Angesichts einer Vielzahl von Angeboten und beteiligten Akteuren kommen aber Fragen nach Übersicht, Abstimmung und Wirkung auf. Die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) hat in den Jahren 2009 und 2010 in Forschungs- und Gestaltungsprojekten für die Kreise Herford und Gütersloh die Perspektive von Jugendlichen auf die Angebote der Berufsorientierung erhoben. Der Beitrag fasst die Ergebnisse zweier Erhebungen zusammen und schlägt einen Phasenplan vor, der eine Systematisierung von regionalen Berufsorientierungsangeboten entlang der Bedarfe von Jugendlichen leiten kann. Die Auswahlkriterien, nach denen Jugendliche Angebote bewerten, werden in diesen Phasenplan einbezogen.
Der Übergang von den allgemeinbildenden Schulen in die berufliche Bildung bleibt für viele junge Menschen eine große Hürde. Ein regionales Übergangsmanagement kann dazu beitragen, die Übergänge an dieser Gelenkstelle des Bildungssystems zu verbessern, bedarf dazu aber einer Datengrundlage, die auch für Steuerungszwecke geeignet ist. Die Autoren zeigen am Beispiel der Stadt Dortmund, dass kommunale Schulentwicklungsplanung und lokale Bildungsberichterstattung hierfür prinzipiell geeignete Verfahren darstellen, die allerdings in Richtung eines "Übergangsmonitorings" weiterzuentwickeln sind, um das erforderliche Steuerungswissen bereitzustellen.
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