In der Sommersitzung des Hauptausschusses stand die Beratung zum Thema „Sprache in Prüfungen“ im Zentrum. Weitere Tagesordnungspunkte waren u. a. die erstmals unterjährige Fortschreibung des Jahresforschungsprogramms 2019, Ergebnisse der BIBB-Erhebung „Aufwand und Nutzen der Individuen bei beruflicher Weiterbildung“ und Neuerungen bei den Open-Access-Publikationen des BIBB. Ferner berichteten die Arbeitsgruppen des Hauptausschusses zum Sachstand der Themen „Modernisierung der Standardberufsbildpositionen“ und „Durchlässigkeit“. Geleitet wurde die Sitzung von der Vorsitzenden Dr. Alexandra Bläsche, Beauftragte der Länder.
Die letzte Hauptausschussitzung im Jahr 2017 fand unter Leitung von Dr. Hans-Jürgen Metternich, Beauftragter der Arbeitgeber, statt. Inhaltliche Schwerpunkte waren die BIBB-Strategie 2025, die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt, die Integration geflüchteter Menschen sowie die Reform des Pflegeberufegesetzes. Weiterhin wurde das Jährliche Forschungsprogramm 2018 verabschiedet und die Hauptausschussarbeitsgruppe »Durchlässigkeit« mit der Aufnahme ihrer Tätigkeit beauftragt.
Am Ende jedes Jahres hat der Hauptausschuss des BIBB in der Regel mehr als sonst Weichen für das kommende Jahr zu stellen. So war über das Forschungsprogramm 2015, den Institutshaushaltsplan, die Entlastung des Präsidenten, über seine eigenen Sitzungstermine und darüber zu beschließen, wer im Folgejahr den Vorsitz innehaben soll. Außerdem standen die aktuelle Ausbildungsstellensituation und die Themen Jugendberufsagenturen, Anwesenheit von Ausbildungspersonal in Betrieben mit Filialstruktur, Umsetzung der Empfehlung zur Struktur und Gestaltung von kompetenzorientiert formulierten Ausbildungsordnungen in die Ordnungsarbeit und Teilqualifikationen auf der Tagesordnung.
Mit dem Konzept für ein Forschungsprogramm geben namhafte Berufsbildungsforscher/-innen aus Universitäten und Forschungsinstituten einen Anstoß für eine systematische Förderstrategie zur Kompetenzmessung in der Berufsbildung. Im hier vorgeschlagenen Forschungsprogramm werden sowohl der wissenschaftliche als auch der politische Kontext thematisiert und die Relevanz von Ergebnissen beruflicher Kompetenzdiagnostik in verschiedenen Anwendungsbereichen aufgezeigt.
Die Beiträge im Themenschwerpunkt dieser Ausgabe stellen zentrale Modelle und Verfahren zur Kompetenzmessung in der Berufsbildung vor und beleuchten diese vor ihrem Entstehungskontext und mit Blick auf ihre Ziele. Damit will die BWP-Ausgabe Transparenz in einem komplexen Feld schaffen und Schnittstellen zu Anwendungsfeldern aufzeigen.Im Editorial betont BIBB-Präsident MANFRED KREMER, dass man um die Entwicklung valider Instrumente zur Kompetenzmessung nicht umhin kommt, wenn man Kompetenzorientierung als Leitkonzept in der Berufsbildung ernst nimmt. Er weist auf den von einer Gruppe ausgewiesener Wissenschaftler/-innen erarbeiteten Vorschlag für ein Forschungsprogramm „Kompetenzdiagnostik in der beruflichen Bildung“ hin, der dieser Ausgabe beiliegt.Im BWP-Interview erläutert der neue Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, DR. HELGE BRAUN, die im Koalitionsvertrag vereinbarten bildungspolitischen Ziele für die kommenden vier Jahre.In der neuen Rubrik “Berufsbildung in Zahlen“ wird auf der Grundlage der aktuellen Ausbildungszahlen aufgezeigt, dass sich ein Großteil der abgeschlossenen Ausbildungsverträge auf nur wenige Berufe beschränkt und weibliche Jugendliche den Fokus noch enger ziehen als männliche.
Schwerpunkt der letzten Sitzung des Hauptausschusses des BIBB im Jahr 2007 waren das Konzept für ein internationales "Large Scale Assessment" beruflicher Bildung (VET-LSA) und die aktuelle Ausbildungsplatzsituation. Darüber hinaus wurden eine Empfehlung zur Neustrukturierung des Berufsbildungsberichts und Handlungsvorschläge für die berufliche Qualifizierung benachteiligter junger Menschen verabschiedet. Dem Entwurf des jährlichen Forschungsprogramms des BIBB für 2008 stimmte der Hauptausschuss zu.
Auf der letzten Sitzung des Hauptausschusses des BIBB 2006 stellte die Bundesbildungsministerin ihre bildungspolitischen Reformvorhaben vor und führte einen Meinungsaustausch über aktuelle Fragen der beruflichen Bildung: Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt, Problematik der Altbewerber, europäische Aufgaben der Berufsbildung. Sie betonte, dass das Berufsbildungssystem kein sich selbst erhaltendes System sei, sondern innovativer werden müsse. Beraten wurde außerdem das Forschungsprogramm 2007 des BIBB.
Gegenstand der Sitzungen des Hauptausschusses des BIBB vom März 2006 waren die Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht 2006 und das erstmals vorgelegte jährliche Forschungsprogramm des BIBB.
Die Sitzung stand im Zeichen der aktuellen Ausbildungsplatzsituation und der Beratung des Berufsbildungsberichts. Weitere wichtige Themen waren das aktualisierte mittelfristige Forschungsprogramm und der Haushalt 2006 des BIBB.
Die Qualifizierung kaufmännischer Fachkräfte in den neuen Bundesländern erweist sich als quantitativ umfangreiche und qualitativ problembehaftete Aufgabe. Das BIBB beschäftigt sich in diesem Zusammenhang auch mit der Schaffung geeigneter Voraussetzungen für den Transfer kaufmännischer Fortbildungsordnungen in die fünf neuen Bundesländer. Im folgenden werden kurz das Problemfeld, der Gegenstand und die Konzeption eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens zur Fortbildung von Industriefachleuten dargestellt.
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