In die Diskussion zur Weiterentwicklung des Berufsbildungssystems werden in letzter Zeit verstärkt Konzepte einer Modularisierung der Ausbildung eingebracht. Neben einer Modularisierung unter curricularen Gesichtspunkten wird auch eine Modularisierung unter ordnungspolitischen Gesichtspunkten diskutiert, die auf die jeweilige Einzelzertifizierung von Teilqualifikationen ausgerichtet ist. Der Beitrag plädiert für die Beibehaltung der ganzheitlichen Form der Beruflichkeit und des beruflichen Handelns im Rahmen des Berufskonzepts und wendet sich gegen eine äußere Differenzierung durch eine gestufte, modulare Ausbildungsstruktur. Genutzt werden sollten vielmehr die bereits vorhandenen Möglichkeiten der inneren Differenzierung zwischen den Berufsbildern, der Ausbildungsintensität, der Vermittlungsbreite und -tiefe und der Zugangsvoraussetzungen für bestimmte Ausbildungsberufe. Ferner ist geplant, Ausbildungsgänge mit praktisch-technischem Schwerpunkt zu schaffen, die strukturell auf der gleichen Ebene wie die anderen Facharbeiterqualifikationen angesiedelt sind. Die Ausbildung in diesen Berufen soll bereits ab 1997 möglich sein.
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