Die erhobenen Daten ermöglichen den Vergleich der betrieblichen Weiterbildung in 25 europäischen Ländern als auch die Veränderungen in Deutschland zwischen 1993 und 1999 darzustellen. Dabei werden die spezifischen Bedingungen und nationalen Besonderheiten der betrieblichen Weiterbildung in Deutschland berücksichtigt. Die Unterschiede werden anhand von vier Indikatoren beschrieben: Anteil der Unternehmen mit betrieblichen Weiterbildungsangeboten (Angebotsindikator), Anteil der Mitarbeiter, die 1999 an Weiterbildungsveranstaltungen teilgenommen haben (Zugangsindikator), Zahl der Kursstunden, die in den Unternehmen pro Jahr für die betriebliche Weiterbildung aufgewendet werden (Intensitätsindikator), die aufgewandten Kosten für die betriebliche Weiterbildung (Kostenindikator). Darüber hinaus werden Ergebnisse qualitativer Fragen zur betrieblichen Weiterbildungspolitik dargestellt.
Grundlage dieses Beitrages ist ein Bericht, den der Autor 1983/84 für das niederländische Ministerium für Unterricht und Wissenschaften erstellt hat. Dieser Bericht versucht, einen umfassenden Überblick über die Auswirkungen des Einsatzes neuer Techniken auf die Qualifikationen zu geben sowie die bisher erkennbaren Reaktionen im Bildungssystem auf den Einsatz der neuen Techniken darzustellen. Im vorliegenden Beitrag sind - in überarbeiteter Form - die zusammenfassenden Thesen des Gesamtberichtes sowie eine Analyse staatlicher Handlungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund der technischen Entwicklung wiedergegeben.
Der vorliegende Beitrag ist aus einem BIBB-internen Diskussionspapier zur Qualifikationsforschung entstanden, das 1979 von einer Arbeitsgruppe aus Mitarbeitern mehrerer Hauptabteilungen des Bundesinstituts wurde. Die Diskussion, die durch das Expertencolloquium des BIBB "Qualifikationsforschung und berufliche Bildung" im Jahre 1978 ausgelöst worden war, hat ihren Niederschlag im Programmbudget des BIBB, in einzelnen Projekten sowie in mehreren projektbezogenen Weiterbildungsveranstaltungen, die die hier enthaltenen Grundüberlegungen weiter präzisieren, gefunden.
Die Informationstechnik durchdringt den kaufmännischen und verwaltenden Bereich immer umfassender und löst dort Veränderungen der Angestelltentätigkeiten und Qualifikationsanforderungen aus. Der Frage, wie sich der technisch-organisatorische Wandel in Büro und Verwaltung auf die Berufsausbildung auswirkt bzw. welche Veränderungen der. Ausbildung die Betriebe für notwendig erachten, ist das BIBB in einer schriftlichen Befragung von Betrieben unterschiedlicher Branchen nachgegangen. Wie erste Auswertungen zeigen, hat die lnformationstechnik nur in etwa einem Drittel der Ausbildungsbetriebe zu organisatorischen Veränderungen der Ausbildung geführt. Wesentlich erscheint es den meisten Betrieben, in der Ausbildung Grundlagenkenntnisse der EDV zu vermitteln, wobei diese Aufgabe nach (überwiegender) Auffassung der Betriebe durch die Berufsschule wahrgenommen werden soll.
Der DGB hat mit seinem Diskussionspapier zur Neuordnung der Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich eine kontrovers geführte Diskussion ausgelöst. Der vorliegende Artikel greift die wesentlichen Zielsetzungen und Instrumente des DGB-Vorschlages auf und analysiert Probleme und Chancen.
Es sollen mögliche Ursachen für regionale Unterschiede in der Versorgung mit Ausbildungsplätzen untersucht werden. Daneben sollte exemplarisch die Anwendbarkeit statistischer Daten eines im Rahmen des Forschungsprojektes 1.015 entwickelten Rasters auf aktuelle bildungspolitische Probleme nachgewiesen werden. Im Hinblick auf die zugrundeliegenden statistischen Daten ist zu betonen, daß sie, da sie für unterschiedliche Verwaltungseinheiten erhoben wurden, den Interpretationsmöglichkeiten Grenzen setzen. Dies gilt insbesondere für die Arbeitsamtsbezirke Brühl und Bergisch-Gladbach.
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