Abseits der Modeindustrie gibt es einen Ausbildungsberuf, der Kreativität, Fingerfertigkeit, traditionelle Handwerkskunst und moderne Fertigungsverfahren verbindet. Ob für Privatpersonen oder die Bühne: Maßschneider/-innen fertigen mit Gespür für Design und Mode vom klassischen Anzug über Theaterkostüme bis zur Haute Couture Unikate an. Der Steckbrief beschreibt die wichtigsten Tätigkeiten und nennt Zahlen zur Ausbildung.
Ziel des betrieblichen Gesundheitsmanagements im Unternehmen SAP ist es, die Leistungsfähigkeit, Motivation, Kreativität, Arbeits- und Lebenszufriedenheit seiner rund 60.000 Beschäftigten langfristig zu erhalten. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, welche vielfältigen Maßnahmen hierfür bereitgestellt werden und wie in Unternehmen ein abgestimmtes Gesundheitsmanagement etabliert werden kann.
Mit Blick auf den Themenschwerpunkt der Ausgabe weist BIBB Forschungsdirektor Prof. Dr. Reinhold Weiß in seinem Kommentar darauf hin, dass in der Berufsbildung Innovationen in der Regel kontinuierlich und in vielen kleinen Schritten realisiert werden. Viele Innovationen werden von Berufstätigen im Arbeitsprozess erbracht bspw. wenn es darum geht, neues Wissen im Zuge der Lösung konkreter Probleme zu generieren und dabei Erfahrungen und Kompetenzen unterschiedlicher Personen oder Organisationen miteinander zu verknüpfen. Zur gezielten Förderung von Innovationspotenzialen gilt es daher, Lernmöglichkeiten in die Arbeitsprozesse zu integrieren sowie Kommunikation und Kooperation, Freiräume und Reflexion zu unterstützen.
Mit Blick auf die Lissabon-Ziele stellt sich an der Schwelle zum Jahr 2010 die Frage, welche Fortschritte erreicht werden konnten auf dem Weg, Europa zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt zu machen, und welche Herausforderungen in den kommenden Jahren noch zu meistern sein werden. Gleichzeitig neigt sich das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation dem Ende, dessen Ziel es war, Kreativität als Motor für Innovation und als entscheidenden Faktor für die Entwicklung von persönlichen, beruflichen, sozialen und unternehmerischen Kompetenzen herauszustellen.
Die Europäische Union hat das Jahr 2009 zum Jahr der Kreativität und Innovation erklärt und macht damit den engen Zusammenhang zwischen der Wissensgesellschaft, Innovationsfähigkeit und internationaler Konkurrenzfähigkeit deutlich. Aber welche Anforderungen stellt der betriebliche Innovationsprozess an die Mitarbeiter/-innen im Detail? Wenn Innovationsprozesse in zunehmendem Maße arbeitsteilig ablaufen, müssen dann nicht soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit eine zentrale Rolle spielen? Der Beitrag verortet die häufig inflationär benutzten Begriffe Innovation und Kreativität in ihren wissenschaftlichen Kontexten und trägt damit zu ihrer Versachlichung bei. Zudem geht der Autor der Frage nach, auf welche Weise entsprechende Schlüsselkompetenzen in der allgemeinen und beruflichen Bildung gefördert werden können.
Am Ende des europäischen Jahres für Kreativität und Innovation und an der Schwelle zum Jahr 2010 gehen die Beiträge in dieser Ausgabe der Frage nach, wo die Berufsbildung mit Blick auf die Erreichung der Lissabon-Ziele steht und welche innovativen Ansätze es auf europäischer Ebene gibt und nachhaltig zu fördern sind. Im Kommentar zum Heft betont Forschungsdirektor Professor Dr. Reinhold Weiß, dass sich Innovationskompetenz vor allem in der Fähigkeit zeigt, neues Wissen im Zuge der Problemlösung zu generieren, vorhandenes Wissen bei der Lösung neuer Probleme anzuwenden und Wissen unterschiedlicher Personen oder Organisationen miteinander zu ver-knüpfen. Hierbei kommt auch dem grenzüberschreitenden Wissenstransfer eine bedeutende Rolle zu. Die Ausgabe enthält weitere Beiträge, u. a. einen Positionsbeitrag zum Entwicklungs- und Diskussionsstand beim DQR, zur Situation von Weiterbildungsanbietern in Zeiten der Wirt-schaftskrise sowie eine Würdigung der Rechtsprechung des BAG zur Verlängerung des Be-rufsausbildungsverhältnisses.
Die dynamische Arbeitswelt stellt hohe Anforderungen an die Flexibilität der Beschäftigten. Veränderte Berufsstrukturen und neue Anforderungen können auch Berufswechsel zur Folge haben. Die sich im Zeitverlauf insgesamt nur wenig veränderte Berufswechselrate deutet jedoch darauf hin, dass der Beruf in Deutschland nach wie vor ein Fundament darstellt, auf dem Flexibilität aufbauen kann. Die Ergebnisse der BIBB/BAUA-Erwerbstätigenbefragung 2006 zeigen, dass Erwerbstätige mehrheitlich immer noch im erlernten oder einem verwandten Beruf arbeiten. Ein erheblicher Teil der Berufsverläufe hat aber auch zu einem Wechsel in ausbildungsfremde Tätigkeiten - und in hohem Maße in unterwertige Beschäftigung - geführt. Die Flexibilität von Erwerbstätigen zeigt sich jedoch weniger im Wechsel des erlernten Berufs, als vielmehr an den zu bewältigenden Arbeitsanforderungen, wie Problemlösungskompetenz, Kreativitäts- und Lernanforderungen.
Die Probleme, die in den vergangenen Jahren am Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarkt für Jugendliche aufgetreten sind, haben die Einstellung der Auszubildenden zu Berufsausbildung und Arbeit nicht beeinträchtigt. Nach der Repräsentativstudie des BIBB von 1985 bei rund 1.000 Auszubildenden und einer Vergleichsgruppe von rund 300 fertigen Fachkräften äußern sich 90% der befragten Jugendlichen zufrieden über ihre Ausbildung. Die Zufriedenheit ist im Laufe der letzten Dekade sogar noch gestiegen. Die Jugendlichen üben aber auch Kritik. Zu wenig Wert wird in den Augen der Jugendlichen gelegt auf Umgang mit neuen Technologien, Kreativität, Eigeninitiative und Kritikfähigkeit. Zuviel Wert liegt auf den sogenannten Arbeitstugenden: Pünktlichkeit, Bereitschaft und Unterordnung, Ordnungssinn und Disziplin. Für die Zeit nach der Ausbildung sieht ein Drittel der Jugendlichen kaum Chancen, Arbeit im erlernten Beruf zu finden. Mittelfristig befürchten Auszubildende jedoch kaum Arbeitslosigkeit oder beruflichen Abstieg: nur 2% rechnen damit, 5 Jahre nach der Ausbildung arbeitslos oder als ungelernter Arbeiter beschäftigt zu sein. Ein Leben ohne Arbeit ist für das Gros der Jugendlichen nicht vorstellbar.
Bislang haben nur wenige Handwerker erkannt, welche Marktchancen der Umweltschutzbereich für sie bietet. Auch bezogen auf die Realisierung von kostengünstigen Umweltschutzmaßnahmen in Handwerksbetrieben bestehen noch erhebliche Informationsdefizite. Weiterbildungsangebote, die einen Beitrag zur Lösung dieser Probleme leisten sollen, müssen mehrere Anforderungen erfüllen: Während der Weiterbildungsveranstaltungen müssen gewerkübergreifende Zusammenhänge vermittelt, Anregungen zum selbständigen Lernen gegeben und Beratungs-Kompetenz vermittelt werden. Das Zentrum für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik (ZEWU) der Handwerkskammer Hamburg hat positive Erfahrungen mit derartigen Lehrgängen gesammelt; wesentliche Merkmale dieses Weiterbildungsangebotes werden am Beispiel des Abendlehrgangs "Umweltschutzberater im Handwerk" dargestellt.
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