In diesem Beitrag wird untersucht, ob sich die in der Arbeitsmarktforschung neu eingesetzte Konversationsanalyse auf bildungsbezogene Aufgaben übertragen lässt. Das Leitbild orientiert sich an der selbstbestimmten Rolle der Lernenden. Eine explorative empirische Pilotstudie mit Studierenden einer Wirtschaftsuniversität analysiert Augmentations- und Automationspotenziale von KI bei der Lösung komplexer Aufgaben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Methodik auch im Bildungskontext einsetzbar ist und wertvolle Erkenntnisse für KI-gestützte Lernprozesse liefern kann.
Mit einem Modellprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft (BMBW), das 1980 startete, wurde ein sozialpädagogisch orientierter Ansatz für die berufliche Bildung übernommen. Spezifische Kennzeichen des Ausbildungskonzepts – Kompetenz- statt Defizitorientierung, soziales Lernen, integrative Sprachförderung, zielgruppenadäquate Methodik/Didaktik – sind auch heute noch bei der Integration junger Menschen in Ausbildung relevant. Im Beitrag wird die Entwicklung des Ansatzes nachgezeichnet und verdeutlicht, wie es gelungen ist, diese Kernelemente im Kontext bildungs- und sozialpolitischer (Reform-)Bemühungen zu etablieren.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels hat die Daimler AG Herausforderungen für das Unternehmen frühzeitig identifiziert und entsprechende Aktivitäten initiiert. Mit detaillierten Alterssimulationen und einem strategischen HR Resource Management werden bei Daimler die Auswirkungen des demografischen Wandels transparent dargestellt, um zielgerichtete Maßnahmen ableiten zu können. Ein vorrangiges Handlungsfeld stellt hierbei das Gesundheitsmanagement dar. Der Beitrag gibt einen Einblick in die Methodik zum HR Resource Management und geht auf Aktivitäten der betrieblichen Gesundheitsförderung ein.
Der neue Rahmenlehrplan für die Ausbildung von Fachangestellten für Medien und Informationsdienste fordert eine handlungsorientierte Didaktik und Methodik. In der Berufsschule gilt Projektunterricht als besonders geeignet, um dem Prinzip der Handlungsorientierung Rechnung zu tragen. Dargestellt werden zwei Projekte, die in einem Berliner Oberstufenzentrum durchgeführt wurden. Im Mittelpunkt stehen didaktische Überlegungen zur Projektarbeit sowie Erfahrungen von Schülern und Lehrern mit dieser Unterrichtsmethode.
Der Aufsatz stellt Grundideen eines pädagogischen Konzepts vor, in dem Multimediasysteme als offene Gestaltungswerkzeuge durch Auszubildende genutzt werden. Multimediasysteme können als expressive Medien eine lernerzentrierte Methodik beruflicher Bildung unterstützen. Neben einer Förderung kognitiver Fähigkeiten, insbesondere im Hinblick auf die eigenständige Recherche, Bearbeitung und Präsentation von Informationen, sollen sie auch als Anreicherung einer Persönlichkeitsbildung im Rahmen beruflicher Bildung erprobt werden. Das vorgestellte Konzept wurde im Zusammenhang der sozialpädagogisch orientierten Berufsausbildung entworfen, ist aber auch auf die Berufsbildung im dualen System übertragbar. Im Rahmen der Projektarbeit mit unterschiedlichen Medien wurde hier zur Förderung personaler und kognitiver Fähigkeiten ein "Software-Design-Ansatz" erprobt und realisiert, bei dem die Schüler Lernprogramme für andere entwickeln. Dieser Ansatz zielt darauf ab, dem Auszubildenden ein Höchstmaß an gestalterischer Freiheit beim Einsatz von Multimediasystemen zu geben, um das Strukturieren und Formulieren von Aussagen und die kreative Gestaltung zu unterstützen.
Der Beitrag beschreibt den Paradigmenwechsel und die sich verändernde Rolle der Bildungstechnologie in der Berufsbildung im Verlauf der letzten 30 Jahre. Im Hinblick auf ihre Aufgaben werden der Bildungstechnologie drei Kernfunktionen zugeordnet: eine prospektiv-innovative, eine verbessernde, qualitätssichernde und eine standardisierende Funktion. Nach der Darstellung dieser drei Funktionen geht der Beitrag auf die wesentlichen Herausforderungen an die Forschung auf dem Gebiet der Medienentwicklung und -erprobung ein und berichtet über ausgewählte Aspekte und Probleme der Medienforschung und -entwicklung im Bundesinstitut für Berufsbildung.
Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht die Entwicklung von Ausbildungsmitteln für Industriekaufleute. Ziel ist es, die berufliche Handlungsfähigkeit im Einkauf und Verkauf durch den Einsatz von Medien zu fördern. Auf eine knappe Analyse der veränderten beruflichen Anforderungen folgt eine Darstellung des zugrundeliegenden Bildungskonzepts, des Aufbaus, des Inhalts und der didaktisch-methodischen Gestaltung der Medien.
Der Beitrag berichtet über einen Versuch, mit Hilfe zweier Modellzentren in Osteuropa eine lokal angepaßte Entwicklung im Bereich der spanenden Fertigung voranzutreiben. Die Qualifizierung im Bereich der neuen Technologie erfordert ein integriertes Vorgehen auf verschiedenen Ebenen der Aus- und Weiterbildung. Daher findet in beiden Modellzentren eine Integration von Aus- und Weiterbildung, Qualifizierung von Lehrkräften und der Entwicklung von Lehrplänen und Ausbildungseinheiten statt. Zugleich ist eine integrierte Medienentwicklung vorgesehen.
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