Dieser Beitrag stellt erste Erkenntnisse aus der Studie „Fridays for Future (FFF) und die Frage nach dem guten Leben“ vor. In dieser Studie wurden mit jugendlichen Aktivistinnen und Aktivisten unter der Forschungsfrage „Wie sehen FFF-Aktivistinnen und -Aktivisten sich und die Welt?“, biografische Leitfadeninterviews geführt. Dabei ging es unter anderem um Fragen nach ihrer Motivation, Teil dieser Bewegung zu sein, sowie darum, was sie persönlich gegen den Klimawandel tun und wie sie sich informieren. Diesen Fragen geht dieser Beitrag nach und reflektiert Chancen und Herausforderungen für die Berufsbildung.
Analysen der Umweltsituation in den neuen Bundesländern lassen zunehmend das Ausmaß der Betroffenheit der Menschen in den Problemregionen deutlich werden. Ihre Lebenssituation durch umfassende Sanierungsmaßnahmen rasch zu verbessern, ist dringend erforderlich, wobei aber vermieden werden muß, das Know-how und Bewußtsein der Beteiligten einseitig auf nachsorgenden oder kompensatorischen Umweltschutz auszurichten. Langfristig ist eine aktive Umweltpolitik erforderlich, die zum Ziel hat, "End-of- the-pipe-Maßnahmen" durch Präventionsstrategien zu ersetzen. Das würde bedeuten, in der Wirtschaftsplanung Umweltbelange nicht unter "ferner liefen" zu behandeln, sondern sie konsequent als wichtigen Faktor einzubeziehen. Voraussetzung dafür ist die Entwicklung von Umweltbewußtsein und umweltbezogener Handlungskompetenz bei allen Beteiligten. Die Gestaltung und Umsetzung dieser bildungspolitischen Aufgabe müßte in den neuen Bundesländern unter Berücksichtigung der regionalen Verhältnisse, der Bedürfnisse und des Bewußtseins der Bevölkerung geleistet werden.
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