The study of personality traits has received increasing attention in education and labour market research in recent years. Numerous studies show that personality exerts an independent influence on educational and labor market success. Against this background, a BIBB research project surveyed around 8,000 core employees from the BIBB/BAuA Employment Survey 2018 on their personality traits. Which personality structures and preferences exist in the current working population in Germany? Are there any differences in these structures between occupational groups? What significance do these characteristics have for labour market success? These are the issues addressed in this article.
Der Untersuchung von Persönlichkeitseigenschaften kommt in der Bildungs- und Arbeitsmarktforschung in den vergangenen Jahren verstärkte Aufmerksamkeit zu. Zahlreiche Studien weisen nach, dass Persönlichkeit einen eigenständigen Einfluss auf den Bildungs- und Arbeitsmarkterfolg ausübt. Vor diesem Hintergrund wurden in einem BIBB-Forschungsprojekt rund 8.000 Kernerwerbstätige aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 zu ihren Persönlichkeitsmerkmalen befragt. Welche Persönlichkeits- und Präferenzstrukturen liegen in der aktuellen Erwerbstätigenbevölkerung in Deutschland vor? Lassen sich Unterschiede in diesen Strukturen zwischen Berufsgruppen feststellen? Welche Bedeutung haben diese Eigenschaften für beruflichen Erfolg? Diesen Fragen geht der Beitrag nach.
Eine geregelte berufliche Aufstiegsfortbildung wird in der Regel nach einer dualen Berufsausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung abgelegt und soll den beruflichen Aufstieg ermöglichen. Wie erfolgreich sind Fachkräfte mit Aufstiegsfortbildung am Arbeitsmarkt, und worin besteht dieser Erfolg? Sind Frauen genauso erfolgreich wie Männer, und welche Vorteile zeigen sich im Vergleich zu Personen mit dualer Berufsausbildung? Diese Fragen werden im Beitrag auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 anhand objektiver und subjektiver Indikatoren zum beruflichen Erfolg untersucht.
Berichtet wird über Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt "Exploration und Verbesserung öffentlicher Qualifizierungsmaßnahmen für Aussiedlerfrauen in Dienstleistungsberufen" des Bundesinstituts für Berufsbildung. Der Beitrag fasst die bedeutendsten Integrationshemmnisse des Berufserfolgs von Aussiedlerfrauen in Dienstleistungsberufen, in Abhängigkeit von Berufsweg und Sozialisation im Herkunftsland, zusammen. Als besonders gravierend stellen sich bei jeder der untersuchten Qualifizierungsmaßnahmen die Sprachprobleme heraus.
In dem Beitrag geht es um die Darstellung der Auswirkungen des nachträglich erworbenen Berufsabschlusses auf die Berufs- und Beschäftigungschancen. Im Vordergrund steht die Einschätzung des Nutzens eines auf diesem Wege nachgeholten Berufsabschlusses durch die Absolventen selbst nach einem bzw. nach einem halben Jahr. Nach Ansicht der befragten Teilnehmer an dieser Form der Prüfung hat sich der Aufwand, der mit der Vorbereitung auf die Prüfung verbunden war, meistens gelohnt, selbst wenn sich noch keine unmittelbaren materiellen oder beruflichen Vorteile daraus ergeben haben. Viele sehen den Nutzen in einer längerfristigen Absicherung hinsichtlich beruflicher Sicherheit sowie besserer Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven.
Ein empirischer Vergleich der Berufssituation und des Berufserfolgs jüngerer Frauen und Männer in qualifizierten Angestelltenberufen des kaufmännisch-verwaltenden Bereichs
Frauen haben in der Allgemeinbildung und der Berufsausbildung in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht und gegenüber den Männern immens aufgeholt. Die bildungsmäßigen Verbesserungen schlagen sich jedoch nicht in entsprechenden Verbesserungen der beruflichen Situation von Frauen, d. h. in der Angleichunq an die berufliche Situation der Männer nieder. Noch immer liegen die Frauen im Einkommen und in der beruflichen Position im Durchschnitt weit hinter den Männern. Das wird in der Regel darauf zurückgeführt, daß viele Frauen aufgrund familiärer Verpflichtungen teilzeitbeschäftigt sind oder die Erwerbsarbeit unterbrechen und eine geringere Beschäftigungsdauer bzw. -erfahrung vorzuweisen haben. Im folgenden soll zunächst noch einmal kurz der Bildungsanstieg der bundesrepublikanischen Frauen und Mädchen veranschaulicht werden. Dann wird anhand eines empirischen Vergleichs des Berufserfolgs qualifizierter junger Frauen und Männer der Frage nachgegangen, ob die Faktoren Bildung, Arbeitszeitumfang und Beschäftigungsdauer für die berufliche Situation bzw. für die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern ausschlaggebend sind. Wäre dem so, müßten gleich gut qualifizierte jüngere Frauen und Männer, die im erlernten Beruf vollzeitbeschäftigt sind, gleichgestellt sein.
Ein erheblicher Teil der jungen Frauen und Männer, die später in eine betriebliche Berufsausbildung einmündeten und diese auch erfolgreich abschließen konnten, hatte vor Beginn dieser Ausbildung berufliche Schulen besucht. Bei der Analyse dieser Gruppe, die verglichen wird mit den Absolventen, die direkt nach ihrem allgemeinen Schulabschluß in eine Berufsausbildung eingemündet sind, geht der Beitrag folgenden Fragestellungen nach: 1. Hatte der Besuch einer beruflichen Vollzeitschule berufs- oder geschlechtsspezifische Gründe? Gab es Chancenzuweisungen nach allgemeinen Schulabschlüssen, die auch nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung noch nachwirken? 2. Führt der Weg über berufliche Schulen zu einer "besseren" Berufswahl? 3. Erleichtert der Abschluß einer beruflichen Schule - abgesehen von einer möglichen Verkürzung - den Zugang zur Ausbildung und ihren Verlauf? 4. Hat der Abschluß einer beruflichen Schule Auswirkungen auf den späteren Berufserfolg der Absolventen? Diese Analyse erfolgte auf Grundlage der Daten des Forschungsprojekts "Ausbildung und berufliche Eingliederung" (1.052) des Bundesinstituts für Berufsbildung.
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