The study of personality traits has received increasing attention in education and labour market research in recent years. Numerous studies show that personality exerts an independent influence on educational and labor market success. Against this background, a BIBB research project surveyed around 8,000 core employees from the BIBB/BAuA Employment Survey 2018 on their personality traits. Which personality structures and preferences exist in the current working population in Germany? Are there any differences in these structures between occupational groups? What significance do these characteristics have for labour market success? These are the issues addressed in this article.
Der Untersuchung von Persönlichkeitseigenschaften kommt in der Bildungs- und Arbeitsmarktforschung in den vergangenen Jahren verstärkte Aufmerksamkeit zu. Zahlreiche Studien weisen nach, dass Persönlichkeit einen eigenständigen Einfluss auf den Bildungs- und Arbeitsmarkterfolg ausübt. Vor diesem Hintergrund wurden in einem BIBB-Forschungsprojekt rund 8.000 Kernerwerbstätige aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 zu ihren Persönlichkeitsmerkmalen befragt. Welche Persönlichkeits- und Präferenzstrukturen liegen in der aktuellen Erwerbstätigenbevölkerung in Deutschland vor? Lassen sich Unterschiede in diesen Strukturen zwischen Berufsgruppen feststellen? Welche Bedeutung haben diese Eigenschaften für beruflichen Erfolg? Diesen Fragen geht der Beitrag nach.
Wie können neue Qualifikationsanforderungen frühzeitig wahrgenommen werden, um Qualifizierungsstrategien zukünftig stärker mit den Herausforderungen der betrieblichen Praxis abzustimmen? Mit dieser Frage beschäfigte sich eine Anzeigenanalyse, die vom Bundesinstitut für Berufsbildung 1998 durchgeführt wurde. Im Beitrag werden erste Ergebnisse der Studie vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen die überaus bedeutsamen überfachlichen Qualifikationsanforderungen in ihren verschiedenen Dimensionen (persönlichkeitsbezogene Eigenschaften, soziale Kompetenzen, Mitwirkungs- und Gestaltungsfähigkeiten, kognitive Fähigkeiten und Problemlösungskompetenzen sowie Kunden-, Markt- und Dienstleistungsorientierung). Auf methodische Überlegungen zum dauerhaften Einsatz von Anzeigenanalysen als Instrument der Früherkennung der Qualifikationsentwicklung wird abschließend eingegangen. Aus der Studie wird deutlich, dass durch Anzeigenanalysen sowohl qualitative als auch quantitative Aussagen über Veränderungen von Qualifikationsanforderungen gemacht werden können. Die Auswertungen zeigen jedoch auch deutlich die Begrenzungen von Anzeigenanalysen, wenn es um genauere Erkenntnisse über die Realisierung geforderter Kompetenzen im betrieblichen Kontext geht.
Der betriebliche Weiterbildner war Gegenstand eines vom BMBW finanziell unterstützten Forschungs- und Entwicklungsprojektes, in dessen Rahmen auch Fallanalysen in den Weiterbildungsabteilungen zweier Großbetriebe der Bereiche Automobilbau und Chemie durchgeführt wurden. Ziel der Untersuchung war es, Grunddaten zur aktuellen Arbeitssituation und zum Bildungsbedarf der Weiterbildner zu sammeln, um in einem konzeptionellen Teil Vorschläge und Bausteine für die Weiterbildung der Weiterbildner zu erarbeiten. Im analytischen Teil der Untersuchung wurden u.a. die "Berufsrollen" der Weiterbildner erfaßt. Der vorliegende Beitrag faßt wesentliche Ergebnisse des Projektes zusammen.
Mit der Studie "Die Bedeutung nichtfachlicher Qualifikationen für die beruflichen Chancen von Mädchen" sollten Informationen darüber gewonnen werden, wie betriebliche Ausbilder die Eignung von Mädchen für bestimmte Berufe einschätzen, welche Erfahrungen sie mit weiblichen Auszubildenden gemacht haben und ob sich geschlechtsspezifische Unterschiede bei den sogenannten nichtfachlichen Qualifikationen, also Persönlichkeitsmerkmalen wie z.B. Lernbereitschaft, selbständiges Arbeiten oder Belastbarkeit feststellen lassen. Durch die Befragung von Ausbildern aus zwei unterschiedlichen Berufsbereichen ergab sich zudem die Möglichkeit, Hinweise darauf zu gewinnen, ob und inwieweit sich Ausbilder in einem geschlechtsuntypischen Beruf wie Industriekaufmann/frau in ihren Meinungen und Haltungen zu weiblichen Auszubildenden von Ausbildern in typischen Männerberufen wie Elektroanlageninstallateur/Energieanlagenelektroniker bzw. Elektroinstallateur unterscheiden. Der Artikel berichtet über die Ergebnisse dieses Projektes.
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