Zur Förderung von Nachwuchskräften im Unternehmen hat die Evonik Technology & Infrastructure GmbH das»Young Professional Programm« aufgelegt. Mit dem Programm verbindet das Unternehmen das Ziel, junge talentierte Fachkräfte zu fördern und diese gleichzeitig an den Konzern zu binden. Hintergründe, Zielsetzung und Konzeption sowie erste Umsetzungserfahrungen mit dem Programm werden im Beitrag vorgestellt.
This article examines the options open to companies for meeting qualifications needs, with particular attention to company-based initial and continuing vocational education and training (IVET/ CVET). It presents selected results from a survey of experts which shed light on present assumptions about the trend for companies to recruit more academically qualified employees and erosion of the significance of occupational training in the workplace. The findings show that companies are increasingly relying on internal recruitment strategies and developing initiatives to combine company-based competence development with academic learning. Far from exhibiting a general bias towards academic qualifications, companies are seeking to recruit staff from diverse educational backgrounds.
Dieser Beitrag beleuchtet die betrieblichen Handlungsmöglichkeiten zur Deckung des Qualifikationsbedarfs mit besonderer Berücksichtigung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Es werden Teilergebnisse aus einer Expertenbefragung vorgestellt, die gegenwärtige Annahmen zu Akademisierungstendenzen in den Betrieben, zu Konkurrenzen zwischen beruflich und hochschulisch ausgebildeten Fachkräften und einem Bedeutungsverlust beruflich-betrieblicher Bildung kritisch beleuchten. Sie zeigen, dass Betriebe verstärkt auf interne Rekrutierungsmuster setzen und verschiedene Initiativen entwickeln, die Vorteile der betrieblichen Kompetenzentwicklung mit akademischem Wissenserwerb verknüpfen. Statt breitflächiger Akademisierung setzen Betriebe auf Belegschaften mit vielfältigem Bildungshintergrund.
In Russland erschwert das weitgehende Fehlen kleiner und mittlerer handwerklicher Unternehmen die Entwicklung marktwirtschaftlicher Strukturen. Eines der Haupthemmnisse bei der Herausbildung einer breiten handwerklichen Unternehmerschaft ist die mangelnde fachliche Qualifikation. Hier setzt das 1994 von der Handwerkskammer Düsseldorf initiierte Modellprojekt "Handwerksförderung durch Berufsbildung in Russland" an. Das im Rahmen des TRANSFORM Beratungsprogramms vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) geförderte Projekt wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen. Im Ergebnis des Modellversuchs wurde eine Modellschule der handwerklichen Berufsbildung gegründet, die mit Verabschiedung des Moskauer Handwerksgesetzes rechtlich verankert ist. Im Bereich des Handwerks und handwerklicher Ausbildung hat Moskau damit Modellfunktion für ganz Russland gewonnen.
In dem Forschungsprojekt "Die Wertschätzung der dualen Berufsausbildung und ihre Einflussfaktoren" des Bundesinstituts für Berufsbildung wurde untersucht, wie die Betriebe die Einsatzmöglichkeiten und Entwicklungschancen dual ausgebildeter Fachkräfte einschätzen und welche Rolle sie den eigenen Ausbildungsaktivitäten im Rahmen der betrieblichen Personalgewinnung beimessen. Die Auswertung beruht auf einer Stichprobe von insgesamt 3167 Betrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass eine generelle Einschränkung beruflicher Entwicklungschancen für betrieblich qualifizierte Fachkräfte in den Betrieben nicht beobachtet werden kann. Gleichwohl gibt es Tendenzen, nach denen bei gleichzeitig verringertem Beschäftigungsniveau die traditionellen Aufstiegsperspektiven durch solche abgelöst werden, die sich über eine erhöhte fachliche Verantwortung definieren. Dass die Betriebe im Zuge der Herausbildung erweiterter Aufgabenzuschnitte auf der Suche nach neuen Qualifikationsstrukturen sind, zeigt sich in der Bereitschaft, Hochschulabsolventen für solche Aufgaben einzustellen, die durchaus auch durch Qualifikationsprofile dual ausgebildeter Fachkräfte abgedeckt werden könnten.
Der Bedarf an Nachwuchskräften in der Pflege, insbesondere in der Altenpflege erhöht sich ständig. Altenpflege ist schon heute ein krisenfester Beruf und wird dies aufgrund der demographischen Entwicklung auch in Zukunft bleiben. Der Beitrag beschreibt Anforderungen und Arbeitsbedingungen in diesem Beruf, geht auf seine Bedeutung ein und kritisiert die Ausbildungssituation und die geringe Bezahlung des Altenpflegepersonals.
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