Angesichts der Globalisierung der Wirtschaft und internationaler Verflechtungen werden Fremdsprachenkenntnisse im Arbeitsleben immer wichtiger. Im Beitrag wird auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen 2006, 2012 und 2018 gezeigt, welchen Stellenwert Fremdsprachenkenntnisse in der Arbeitswelt von heute haben, wie sich diese Anforderungen im Zeitverlauf entwickelt haben und in welchen Berufen sie eine besonders große Rolle spielen.
Knowledge of foreign languages is becoming increasingly important in working life in light of economic globalisation and international interconnectedness. This article uses the 2006, 2012 and 2018 BIBB/BAuA Employment Surveys to show the importance attached to knowledge of foreign languages in today’s world of work, to highlight how these requirements have developed over time, and to identify the occupations in which such knowledge plays a particularly major role.
Between 2016 and 2018, a project team at BIBB conducted occupation screenings as a part of the BMBF/BIBB initiative “VET 4.0 – Qualifications and competencies of skilled workers for the digitalised work of tomorrow”. The impacts of digitalisation were investigated for 14 recognised training occupations. The present article describes the approach adopted in the project and pools findings from the various sub-studies. The focus is directed towards competencies that are evaluated as being particularly important in cross cutting terms. The article concludes by outlining a proposal for how such competencies can be fostered within the framework of an altered didac-tic design to which training regulations are already according consideration.
Im Rahmen der BMBF/BIBB-Initiative »Berufsbildung 4.0 – Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen« hat ein Projektteam im BIBB von 2016 bis 2018 Berufescreenings durchgeführt. Für 14 anerkannte Ausbildungsberufe wurden Auswirkungen der Digitalisierung untersucht. Der Beitrag beschreibt die Vorgehensweise im Projekt und bündelt Erkenntnisse aus den verschiedenen Teilstudien. Dabei richtet sich der Blick auf jene Kompetenzen, die berufsübergreifend als besonders wichtig eingeschätzt wurden. Ein Vorschlag, wie diese im Rahmen einer veränderten didaktischen Gestaltung gefördert werden können, die bereits in den Ausbildungsordnungen Berücksichtigung findet, wird abschließend skizziert.
Between 2016 and 2018, a project team at BIBB conducted occupation screenings as a part of the BMBF/BIBB initiative “VET 4.0 – Qualifications and competencies of skilled workers for the digitalised work of tomorrow”. The impacts of digitalisation were investigated for 14 recognised training occupations. The present article describes the approach adopted in the project and pools findings from the various sub-studies. The focus is directed towards competencies that are evaluated as being particularly important in cross cutting terms. The article concludes by outlining a proposal for how such competencies can be fostered within the framework of an altered didactic design to which training regulations are already according consideration.
Die im Beruf geforderten Sprachkompetenzen variieren mit den jeweiligen Aufgaben und Tätigkeiten. Doch wie lassen sie sich berufsspezifisch identifizieren und im Rahmen der Ausbildung vermitteln und fördern? Im Beitrag wird am Beispiel des Ausbildungsberufs Hauswirtschafter/-in aufgezeigt, wie ausgehend von den fachlichen und (fach-)sprachlichen Kompetenzen, die im Ausbildungsrahmenplan und im Rahmenlehrplan festgelegt sind, Fach- und Berufssprache im schulischen Unterricht handlungsorientiert und differenziert vermittelt werden können.
Die aktualisierte Ausbildungsordnung zum Zahntechniker löst die bisherige Regelung aus dem Jahre 1964 ab, die dem technologischen Fortschritt in der Zahntechnik und den Entwicklungen in der Zahnmedizin nicht mehr gerecht wurde. Die Ausbildungsdauer beträgt wie bisher dreieinhalb Jahre. Der Beitrag informiert über die Ausbildungsziele und die Berufsanforderungen.
In einem Projekt zur Entwicklung und landesweiten Einführung von Berufsstandards, Prüfungs- und Zertifizierungsverfahren in der Türkei steht eine Verbesserung der Transparenz der vom Arbeitsmarkt nachgefragten und vom 'Qualifizierungsmarkt' angebotenen Qualifikationen im Mittelpunkt. Hierzu werden vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) bis zu 250 Berufsstandards auf verschiedenen Anforderungsniveaus sowie Verfahren und Strukturen zur praktischen und theoretischen Prüfung und Zertifizierung von Arbeitskräften auf der Grundlage dieser Standards entwickelt. Damit verbunden ist der gleichzeitige Aufbau eines 'Nationalen Instituts für Berufsstandards' (NIB) in der Türkei.
Der Artikel beschäftigt sich mit dem Thema, ob und inwieweit Aspekte mündlicher Kommunikation, die im Berufsalltag von Technischen Zeichnern relevant sind, in beruflichen Prüfungen und Lernerfolgskontrollen berücksichtigt werden können und sollen. Aufgrund neuer Erkenntnisse wird die Frage nach der Berechtigung einer mündlichen Teilprüfung bzw. mündlichen Lernerfolgskontrolle für Technische Zeichner kritisch erörtert. Es wird nahegelegt, die Diskussion über eine mündliche Prüfung nicht abzuschließen. Im einzelnen werden die notwendigen kommunikativen Arbeitsbeziehungen innerhalb und außerhalb des Zeichen- und Konstruktionsbüros aufgezeigt. Welche Relevanz die Kommunikation für den Ausbildungsprozess besitzt, wird exemplarisch anhand von Lernzielen aus der Verordnung erläutert, die direkt oder indirekt auf mündliche Kompetenz hinweisen.
Die Reform der beruflichen Bildung ist ein dynamischer Prozess, der von sehr unterschiedlichen Herausforderungen beeinflusst wird. Der Abbau an Ausbildungsplätzen, der Einfluss technologischer und wirtschaftlicher aber auch gesellschaftlicher Veränderungen auf Arbeitsorganisation und Berufsanforderungen, die Entwicklung und Erprobung neuer Lehr- und Lernformen, die unterschiedlichen Vorstellungen zur Finanzierung der dualen Berufsausbildung, demographische Veränderungen sowie Auswirkungen der Globalisierung der Märkte und des internationalen Wettbewerbs sind die wesentlichen Entwicklungsströme, die derzeit Einfluss auf die berufliche Aus- und Weiterbildung nehmen. In dem Beitrag setzen sich Mitarbeiter des Bundesinstuts für Berufsbildung mit zentralen Zukunftsfragen der beruflichen Bildung auseinander. Die einzelnen Abschnitte befassen sich mit Überlegungen zum Berufskonzept und der Notwendigkeit, Aus- und Weiterbildung systematischer miteinander zu verzahnen, mit der Verschiebung der Altersstruktur der Erwerbstätigen, den Folgen der fortschreitenden Europäisierung für die nationale Berufsbildungspolitik, Ansätzen zur Modularisierung der beruflichen Bildung und mit verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung der dualen Berufsausbildung.
The documents made publicly accessible on this website, including associated data such as images, graphics and multimedia files, are protected by copyright. The respective authors are responsible for content. Individual reproductions such as copies and print-outs may only be made for private and other personal use (§ 53 German Copyright Law, UrhG). The legally permitted uses for teaching, science and institutions (§§ 60a ff. UrhG), in particular for the purpose of non-commercial scientific research, remain unaffected by this. In addition, reproduction, distribution and making available to the public are only permitted with the express permission of the publisher and with a reference to the source. This applies in particular in respect of reproduction and archiving of documents on electronic data media or on another server. Users themselves are responsible for compliance with legal stipulations and may be held liable in the event of misuse.