Der Beitrag betont die Effektivität regionaler Netzwerke zur Unterstützung der Ausbildung von kleinen und mittleren Unternehmen in strukturschwachen Regionen exemplarisch anhand des STARegio-Projektes "Nordostbayerisches Ausbildungsnetz - NOBAN".
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im April 2003 das Programm STARegio - "Strukturverbesserung der Ausbildung in ausgewählten Regionen" initiiert. Es ist Bestandteil der jährlichen Ausbildungsoffensiven, die mit verschiedenen Aktionen die Generierung von zusätzlichen betrieblichen Ausbildungsplätzen unterstützen. Zur Finanzierung des Programms stehen bis 2007 rund 37 Mio Euro zur Verfügung - bereitgestellt vom BMBF und kofinanziert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Durchgeführt wird das Programm von Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Der Beitrag gibt einen Überblick über die Verteilung der Projekte und Ergebnisse aus der ersten Ausschreibungsrunde.
Im Rahmen der Ausbildungsoffensive 2003 haben sich Bundesregierung und die Sozialpartner auf neue Maßnahmen und Schwerpunkte zur Verbesserung der Ausbildungsplatzsituation verständigt. Dazu gehört u.a. die Initiative Ausbildungsstrukturprojekte - Unter einem Dach. Mit ihr werden verschiedene vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Strukturprojekte vernetzt, die auf unterschiedlichen Wegen und mit unterschiedlichen Instrumenten das gemeinsame übergeordnete Ziel verfolgen, Potenziale für zusätzliche Ausbildungsplätze zu erschließen." Die fünf Ausbildungsstrukturprojekte sind: APE-Ausbildungsplatzentwickler (www.dihk.de;www.zdh.de; www.freieberufe.de), Regio-Kompetenz- Ausbildung (www.regiokom.de); KAUSA - Koordinierungsstelle Ausbildung in ausländischen Unternehmen (www.kausa.de), Patenschaftsprogramm für Ausbildung (www.patenschaftsstelle.de), STARegio (www.staregio.de).
Im April 2003 wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung das Programm STARegio (Strukturverbesserung der Ausbildung in ausgewählten Regionen) ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, die Wirtschaft, d.h. ausbildende und auch bislang nicht ausbildende Betriebe, durch gezielte regionale Projekte und Maßnahmen für die Bereitstellung zusätzlicher Ausbildungsplätze zu gewinnen. Offizieller Starttermin des Programms war die Konferenz "Region - Betrieb - Kooperation" im Oktober 2003 in Gelsenkirchen. Die erste Auswahlrunde ist inzwischen abgeschlossen, 20 Projekte haben ihre Arbeit aufgenommen. Der Beitrag informiert über die Förderrichtlinien des Programms, stellt Projektbeispiele vor und gibt einen Ausblick auf die weitere Programmdurchführung und Planung.
Die zunehmend angespannte Situation beim Ausbildungsplatzangebot aufgrund des deutlichen Rückgangs betrieblicher Ausbildungsplätze erfordert zusätzliche Initiativen der Bundesregierung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Ausbildungsoffensive 2003 gestartet, in der Initiativen zur Schaffung neuer betrieblicher Ausbildungsplätze gefördert werden sollen. Dabei bildet das STAR-Programm eine dieser Initiativen. In diesem Programm soll auf die Nachhaltigkeit der Fördermassnahmen für die Teilnehmer besonderer Wert gelegt werden. Es wird von einem Programmdurchführungsträger organisiert, der beim BIBB angesiedelt ist. Im Beitrag werden erste Eckpunkte von STAR vorgestellt.
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