Die Digitalisierung verändert, was dem Menschen Halt, Sicherheit und Zukunft gibt — nämlich Ausbildung, Beruf und Arbeit. Doch nicht nur die Arbeitswelt erlebt einen rasanten Wandel, auch das berufliche Lernen muss mit den digitalen Neuerungen Schritt halten. Neue Berufe entstehen und bestehende Berufsbilder gilt es zu modernisieren und an das digitale Zeitalter anzupassen. Was bedeutet all dies für die Fachkräftequalifizierung? Darüber diskutieren hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Unternehmen und Wissenschaft auf dem BIBB-Kongress 2018 am 7. Juni in Berlin: Oliver Burkhard, Personalvorstand und Arbeitsdirektor, thyssenkrupp AG; Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung; Dr. Ariane Reinhart, Personalvorstand und Arbeitsdirektorin, Continental AG und Prof. Dr. Dieter Spath, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Die Blitzlichter der Podiumsteilnehmenden geben einen Vorgeschmack auf eine spannende Diskussion.
Das Thema OER ist im Kontext der UNESCO oder der Europäischen Kommission schon seit mehreren Jahren auf der Agenda. Im September 2017 fand der zweite UNESCO-Weltkongress zu OER in Ljubljana statt. Auch in Deutschland hat die Diskussion um offene Bildungsmaterialien deutlich an Fahrt aufgenommen. Im Vergleich zu anderen Bildungsbereichen steht die berufliche Bildung jedoch noch am Anfang der Entwicklung. Der Artikel skizziert Chancen und Herausforderungen, die mit dem Thema OER verbunden sind, und verdeutlicht diese anhand zweier Praxisbeispiele aus der beruflichen Bildung.
Die Berufspädagogisch-historischen Kongresse, die in den 1980er- und 1990er-Jahren in Kooperation zwischen universitären Berufspädagoginnen und -pädagogen und dem BIBB durchgeführt worden sind, haben einen wichtigen Beitrag zur historiografischen Berufsbildungsforschung geleistet, vielfältige Anlässe zu kritischen Reflexionen gegeben und zu neuen sachlichen Argumenten geführt. Die Themen der Kongresse haben sich auf das 19. und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts konzentriert. Jetzt, da die Rekonstruktion der Berufsbildungsgeschichte in der Nachkriegszeit dringend ansteht, soll an sie erinnert werden.
Die zentralen Herausforderungen für die Berufsbildung, die wir für die Weiterentwicklung des Berufsbildungssystems im Auge haben müssen, sind der demografische Wandel, die mit ihm einhergehenden Folgen und seine Auswirkungen auf die Fachkräftesicherung sowie die Internationalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft und die damit verbundene Aufgabe der Integration, so lautete eine zentrale Botschaft auf dem BIBB-Kongress 2011 in Berlin. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Weiterentwicklung des Berufskonzepts? Im Rahmen der im BIBB verfolgten Wissenschafts-Politik-Praxis-Kommunikation wurde dieser Frage nachgegangen, um Antworten bei den berufsbildungspolitischen Hauptakteuren zu finden, die eine Relevanz für die zukünftige Ausgestaltung der Berufe haben. Im Ergebnis liegen nicht nur interessante, sondern auch gleichermaßen praktikable Hinweise vor, die hier vorgestellt werden.
Das Motto des 5. BIBB-Fachkongresses "Zukunft berufliche Bildung" wurde zum Anlass genommen, um aktuelle nationale und internationale Entwicklungen in der Berufsbildung vorzustellen. Der Bogen reicht von Untersuchungen zu den Chancen von Hauptschülern auf einen Ausbildungsplatz, der Unterstützung der beruflichen Bildung durch Wissens-management bis zur Kompetenzentwicklung in europäischen Unternehmen und ersten Vorstellungen, wie ECVET umgesetzt werden soll. Professor Reinhold Weiß, Forschungsdirektor des BIBB, fragt "Bachelor Professional - ein Beitrag zur Aufwertung der beruflichen Bildung?" Ergänzt wird die Ausgabe mit einem 20-seitigen Sonderteil. Er enthält Thesen und Fragestellungen des BIBB zu den acht Foren des 5. BIBB-Fachkongresses 2007.
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Unter dem Titel "Berufsbildung für eine globale Gesellschaft - Perspektiven im 21. Jahrhundert" hat das Bundesinstitut für Berufsbildung vom 23. bis 25. Oktober 2002 seinen vierten Fachkongress veranstaltet. Anforderungen, Fragen und Probleme, die sich aus einer globalisierten Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft ergeben, stehen im Zentrum der elf Foren mit insgesamt 42 Arbeitsgruppen. Die zentralen Thesen und Fragestellungen der einzelnen Foren werden vorgestellt.
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