In einer empirischen, qualitativen Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung und der Friedrich-Ebert-Stiftung wurden Erwerbstätige aus sechs verschiedenen Berufsbereichen nach typischen und wichtigen Alltagssituationen gefragt, in denen Anforderungen an soziale Kompetenz eine Rolle spielen. Die geschilderten beruflichen Alltagssituationen gliedern sich in Kontakt- und Kommunikationssituationen, Kooperationssituationen, Problemsituationen und Konfliktsituationen. Der Beitrag nennt Beispiele für typische Anforderungen an die soziale Kompetenz in den einzelnen Arbeitssituationen und diskutiert eine Definition, die Bedeutung und die Geschlechtsspezifik von sozialer Qualifikation. Der letzte Abschnitt befasst sich mit den Problemen und Möglichkeiten der Vermittlung sozialer Qualifikation in der Aus- und Weiterbildung.
Die wachsende Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechniken führt zu einschneidenden Veränderungen von Arbeitsabläufen, Arbeitsinhalten und Organisationskonzepten. Diese haben neue bzw. veränderte Anforderungen im Bereich der Qualifikationen zur Folge. Die dazu erforderlichen Kenntnisse sollen auch im Rahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung vermittelt werden. In der Didaktik haben sich als grundlegende Ansätze informatikorientierte und anwendungsorientierte Konzepte herausgebildet. Entsprechende Modelle werden auch im Rahmen der aktuellen Auseinandersetzung um geeignete didaktische Konzepte und relevante fachliche Inhalte für die berufliche Aus- und Weiterbildung im Bereich der Informationstechnik vertreten. Sie sollen anschließend idealtypisch dargestellt und auf ihre Eignung untersucht werden.
Die Veränderung der Arbeitsorganisation in den produzierenden Betrieben, die Einführung neuer Technologien und auch die Neuordnung der Metallberufe haben dazu geführt, daß eine Gruppe von Ausbildern mit Berufsforschern und -pädagogen zusammen ein neues Ausbildungskonzept für den Beruf des Spaners entwickelt haben. Der Prozeß wurde "rollende Reform" genannt. In dem Artikel werden die Ziele der Neuordnung aufgeführt und die einzelnen Vorgehensweisen beschrieben. Abschließend werden die Ergebnisse und Perspektiven der Arbeit und deren Umsetzung festgestellt.
Der Beitrag schildert Entstehung und Form eines Arbeitskonzepts für 323 nebenamtliche Fachausbilder, für technische Auszubildende in sieben Metall- und Elektroberufen. Er verdeutlicht eine strategische Umorientierung bei den Weiterentwicklungsbemühungen der Berufsausbildung in einem Großbetrieb. Nach einer Epoche der Qualifikationsvermittlung über Projektausbildung im Ausbildungsbereich deutet sich eine weiterführendequalitative Chance durch eine ergänzende Konzentration auf ein Ausweiten der Lernchancen in realer Arbeitssituation an.
Immer mehr Bildungseinrichtungen haben inzwischen mit der CNC-Ausbildung begonnen, und andere stehen unmittelbar davor. So bietet es sich an, bisherige Erfahrungen über dieses neue Aufgabenfeld der Berufsbildung auszutauschen. Hierzu sollen einige generelle Beobachtungen sowie erste empirische Ergebnisse beisteuern, die bei der Erprobung der von uns entwickelten Ausbildungsmittel zur CNC-Technik in einer Reihe von Betrieben gewonnen wurden.
Die Probleme einer Berufsbildung, die eng fachspezifisch ausgelegt ist, werden zunehmend anerkannt. So wird vermehrt nach Wegen gesucht, um berufliche Bildung breiter und langfristig verwertbar zu gestalten - auch im Sinne einer besseren Förderung der jugendlichen Persönlichkeit insgesamt. Doch die Kombination einer fachspezifischen mit einer allgemeinberuflichen Qualifizierung wirft eine Reihe bildungstheoretischer und didaktischer Fragen auf, die bisher keinesfalls hinlänglich geklärt sind, teilweise sogar eher durch kurzschlüssige Lösungsansätze zugedeckt werden. In einem neuen Forschungsprojekt zur Entwicklung von Ausbildungsmitteln im Bereich der CNC-Technik versuchen wir, hier ein Stück weiterzukommen.
Der vorliegende Beitrag ist aus einem BIBB-internen Diskussionspapier zur Qualifikationsforschung entstanden, das 1979 von einer Arbeitsgruppe aus Mitarbeitern mehrerer Hauptabteilungen des Bundesinstituts wurde. Die Diskussion, die durch das Expertencolloquium des BIBB "Qualifikationsforschung und berufliche Bildung" im Jahre 1978 ausgelöst worden war, hat ihren Niederschlag im Programmbudget des BIBB, in einzelnen Projekten sowie in mehreren projektbezogenen Weiterbildungsveranstaltungen, die die hier enthaltenen Grundüberlegungen weiter präzisieren, gefunden.
Seit 1980 werden im Bundesinstitut für Berufsbildung Ausbildungsmittel für den Einzelhandel entwickelt. Dabei werdenunter Beteiligung von etwa 20 Ausbildungsbetrieben unterschiedlicher Größe Medien zunächst für den Bereich Textil/Bekleidung erarbeitet und erprobt. Die mit der Verkaufs- und Beratungstätigkeit verbundenen Aufgaben sind gegenwärtig die inhaltlichen Schwerpunkte der Projektarbeit. Ziel des Projekts ist es, Ausbildungsmittel und Vermittlungsformen anzubieten, die es den Auszubildenden ermöglichen, Handlungsfähigkeit für praktische Berufsarbeit zuerlangen. Das bedeutet eine Qualifizierung in den Bereichen, die sich an der Komplexität der Aufgaben des Verkaufsalltagsorientieren.
Seit Januar 1980 führt das BIBB ein Projekt zur Entwicklung von Ausbildungsmitteln für den Einzelhandel durch. Unter Beteiligung von Betrieben unterschiedlicher Größe werden Ausbildungsmittel zunächst für die Bereiche Textil/Bekleidung und Lebensmittel erarbeitet und erprobt. Der inhaltliche Schwerpunkt der gegenwärtigen Projektarbeit liegt im Verkauf. Erklärtes Ziel des Projekts ist es, Ausbildungsmittel und Vermittlungsformen anzubieten, die es den Auszubildenden ermöglichen, Arbeits- und Handlungsfähigkeit für praktische Situationen im Verkaufsalltag zu erwerben.
The documents made publicly accessible on this website, including associated data such as images, graphics and multimedia files, are protected by copyright. The respective authors are responsible for content. Individual reproductions such as copies and print-outs may only be made for private and other personal use (§ 53 German Copyright Law, UrhG). The legally permitted uses for teaching, science and institutions (§§ 60a ff. UrhG), in particular for the purpose of non-commercial scientific research, remain unaffected by this. In addition, reproduction, distribution and making available to the public are only permitted with the express permission of the publisher and with a reference to the source. This applies in particular in respect of reproduction and archiving of documents on electronic data media or on another server. Users themselves are responsible for compliance with legal stipulations and may be held liable in the event of misuse.