Rezension zu: Exportartikel Berufsbildung? Internationale Bildungszusammenarbeit zwischen Armutsreduktion und Wirtschaftsförderung. Martin Fässler, Matthias Jäger, Markus Maurer. hep Verlag, Bern 2016
Bildungspolitische Auseinandersetzungen sind in den USA ein ständiges herausragendes Thema nationaler Debatten aller gesellschaftlichen Gruppen. Ein solcher Kommissionsbericht wurde im Dezember 2006 in Washington D.C. vorgestellt: "Tough Choices or Hard Times". Die Analyse trifft auf die derzeitigen Probleme aller Industriestaaten auf ihrem Wege in die globale Wissensgesellschaft zu. Die Reformvorschläge sind radikal, vor allem wenn man sie mit den Reformansätzen in Deutschland vergleicht. Diese sind weniger schmerzhaft. Es lohnt sich, radikaleren Lösungen Aufmerksamkeit zu widmen." Die zehn Vorschläge zur Reform des amerikanischen Bildungswesen sind: (1) Staatliche Examen setzen die Standards. (2) Die verfügbaren Ressourcen werden effizienter genutzt. (3) Aus dem ersten Drittel der besten Studenten werden die Lehrer rekrutiert. (4) Standards, Prüfungen und Curricula werden entwickelt, die die heutigen Bedürfnisse und die Anforderungen von morgen reflektieren. (5) Höchste Anforderungen werden an die Leitung, Finanzierung, Organisation und das Management der Schulen gestellt. (6) Der Kleinkinderziehung wird erste pädagogische Qualität zugewandt. (7) Den schwächsten Lernenden die stärkste Hilfe. (8) Biete allen Beschäftigten die Chance, die notwendigen neuen Qualifikationen zu erwerben. (9) Jedermann erhält ein Bildungskonto. (10) Regionale Wirtschaftsförderung und regionale Berufsbildungsplanung werden miteinander verbunden.
Seit Ende 1999 führt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag und gefördert aus Mitteln des BMBF das Vorhaben Regionalberatung zur Sicherung und Weiterentwicklung des Ausbildungsplatzangebotes in den neuen Ländern" (Regio- Kompetenz- Ausbildung) durch. Zusammen mit der Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH (GEBIFO) in Berlin sind seitdem eine Vielzahl unterschiedlichster Initiativen ergriffen worden mit dem Ziel, lokale und regionale Netzwerke zur Erhöhung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebots zu entwickeln und zu begleiten. Dabei geht es insbesondere auch um eine engere Verbindung von Qualifizierung und regionaler Wirtschaftsentwicklung." Der Beitrag berichtet über Aktivitäten und Good-Practice-Beispiele des Projekts.
Seit Ende 1999 führt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag und gefördert aus Mitteln des BMBF das Vorhaben "Regionalberatung zur Sicherung und Weiterentwicklung des Ausbildungsplatzangebotes in den neuen Ländern" (Regio- Kompetenz- Ausbildung) durch. Zusammen mit der Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH (GEBIFO) in Berlin sind seitdem eine Vielzahl unterschiedlicher Initiativen ergriffen worden mit dem Ziel, lokale und regionale Netzwerke zur Erhöhung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebotes zu entwickeln und zu begleiten. Dabei geht es insbesondere auch um eine engere Verbindung von Qualifizierung und regionaler Wirtschaftsentwicklung. In dem Beitrag werden Beispiele für lokale und regionale Leitinstitutionen und interessengeleitete Kooperation vorgestellt, zwei Aspekte, die sich positiv auf die Schaffung zusätzlicher betrieblicher Ausbildungsplätze auswirken.
Der vom Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung Halle-Leipzig e.V. (isw) im Rahmen der Früherkennungsinitiative FreQueNz verfolgte Forschungsansatz geht davon aus, dass neue Qualifikationen prinzipiell bereits in der Anfangsphase ihrer Herausbildung als Trendqualifikationen erkannt und beschrieben werden können. Vom isw wurde erstmals das neue, aus Erfahrungen der Marktforschung abgeleitete methodische Konzept des Branchenscouting eingesetzt. Der Beitrag stellt Untersuchungsergebnisse aus dem Bereich der IT- und Multimediabranche vor.
Vom 2. bis 3. November 1992 fand in Köln die 2. Fachtagung Kommunale Bildungs- und Weiterbildungsberatung - Aufgaben und Perspektiven - statt. Veranstalter war der Deutsche Städtetag in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen und der Bildungsberatung der Stadt Köln. An der Veranstaltung nahmen etwa 150 Vertreter/-innen von Bildungsberatungsstellen aus dem gesamten Bundesgebiet teil, darunter auch zahlreiche aus den neuen Bundesländern. Vertreten waren auch Verantwortliche für Weiterbildung, Arbeitsmarktpolitik und Wirtschaftsförderung.
Die Qualifizierungslandschaft ist in Bewegung. Die Grundströmung wird durch das Abklingen der Massennachfrage in der Ausbildung und durch die Ausweitung der Weiterbildung als Instrument zur Manpower-Entwicklung bestimmt.
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