Auf regionaler Ebene ist berufliche Bildung in ein Gesamtangebot von Bildungsmaßnahmen eingebunden. Vor Ort wirken verschiedene Bildungseinrichtungen – so auch die Träger der beruflichen Aus- und Weiterbildung – an einem Gesamtbildungsangebot mit. Dieses ist aus kommunaler Sicht wiederum Gegenstand eines kommunalen Bildungsmanagements, das darauf zielt, das Bildungsinteresse der Zivilgesellschaft in allen Facetten zu bedienen. Das Bundesprogramm "Lernen vor Ort" und dessen Weiterführung in einer "Transferinitiative KBM" zeigen auf, wie kommunales Bildungsmanagement konkret ausgestaltet und über Transferhilfen weiterentwickelt werden kann. Wir werden die Erfahrungen und Ergebnisse dieser Programme aufzeigen und herausarbeiten, welche Konsequenzen sich daraus für die berufliche Bildung ergeben.
At regional level, VET is incorporated into the overall provision of education measures. Various educational establishments operate locally to deliver this totality of education services, including providers of initial and continuing VET. From a local government perspective, this is the object of communal education management which aims to serve every facet of civic society’s educational interest. A federal programme entitled “Local Learning”, and its continuation in the “Local Government Education Management Transfer Initiative”, shows how local government education management can be structured and how it can be further developed via transfer support. We will illustrate the experiences and results that have emerged from these programmes and map out the consequences for VET.
Der Beitrag nimmt das Verständnis von Kompetenz in den Verordnungen der dualen Ausbildung für den beruflichen Teil in den Fokus. Es wird dargestellt, auf welche Weise das Kompetenzverständnis in den Rahmenlehrplänen für den beruflichen Unterricht in den dualen Ausbildungsgängen formuliert wird. Die Grundlage für dieses Kompetenzverständnis wurde in der sogenannten Handreichung der KMK von 1996 gelegt. Diese Handreichung wird im ersten Abschnitt konzentriert dargestellt. Hierauf aufbauend werden im zweiten Abschnitt Herausforderungen skizziert, um schließlich im dritten Abschnitt zu der aktuellen Fassung der Handreichung von 2011 zu kommen. Auf diese Weise wird aufgezeigt, wie sich das Kompetenzverständnis verändert hat und wodurch diese Veränderung motiviert war. Dabei wird auch deutlich, dass in der Handreichung gleichzeitig drei Kompetenzansätze thematisiert werden.
Die Entwicklung von Entscheidungskompetenz sowie von operativen Fähigkeiten der Planung, Durchführung und Bewertung einer Messebeteiligung stehen im Mittelpunkt des Planspiels "Marmelade". Es wurde für die berufliche Bildung entwickelt. Die Durchführung erfolgte in zwei Piloterprobungen mit Berufsschulklassen im Industriebereich. Im Rahmen einer Exploration des Handlungsfeldes "Messebeteiligung" konnten ein Anforderungsprofil für Messeaussteller generiert und Bezugspunkte zu bestehenden Ausbildungsgängen herausgearbeitet werden.
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