Mit dem Ziel, Geflüchtete in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren, gibt es seit dem 1. Oktober 2017 die Start-up-Initiative "Existenzgründung für Flüchtlinge" an der Universität Rostock. Die Initiative unterscheidet sich insofern von anderen Integrationsprogrammen, als sie eine Qualifizierungsmaßnahme zur Vorbereitung auf eine selbstständige Tätigkeit anbietet. Hintergrund, Zielsetzung und erste Erfahrungen der Initiative werden im Beitrag vorgestellt.
The “Business start-ups for refugees” initiative was launched at the University of Rostock on 1 October 2017 with the aim of integrating refugees into the German labour market. This scheme differs from other integration programmes to the extent that it offers a training measure to prepare for self-employment. The article presents the background and objective of this initiative and the initial experiences gained.
The consequences of demographic change are being felt particularly in Germany’s eastern federal states, and are leading to a shift in the relation between supply and demand on the apprenticeship-place market. Small and medium-sized enterprises in particular are adapting their training strategies to market conditions. In a qualitative study by the Universities of Jena and Rostock, four in-company initial vocational training strategies could be identified and typical patterns of practice inferred, which are presented and reflected upon in the article.
Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind insbesondere in den östlichen Bundesländern zu spüren und führen zu einer veränderten Angebots-/Nachfragerelation auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen passen ihre Ausbildungsstrategien an die Marktbedingungen an. In einer qualitativen Studie der Universitäten Jena und Rostock konnten vier betriebliche Ausbildungsstrategien identifiziert und typische Handlungsmuster herausgearbeitet werden, die im Beitrag vorgestellt und abschließend reflektiert werden.
Im Modellversuch "Berufsbegleitende Weiterbildung zum Industrie-/Handwerksmeister und Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH) am Studienort Betrieb" wird seit 2001 an einer simultanen Entwicklung der Berufsfähigkeit von Facharbeitern zum Meister und Diplomwirtschaftsingenieur (FH) gearbeitet. Mit dem mehrfach qualifizierenden Karriereweg tragen Unternehmen des Maschinenbaus und der maritimen Wirtschaft in der Region Rostock/Ostmecklenburg-Vorpommern dazu bei, Arbeitnehmern im Berufsfeld Metalltechnik den Anschluss an ein Studium zu ermöglichen. Das Angebot entwickelt eine neue Abstimmungs-, Studienorganisations- und Abschlussqualität im Verhältnis der Dualpartner Unternehmen und Hochschule. Im Beitrag werden der Studiengang beschrieben und erste Ergebnisse vorgestellt.
Integrierte, die gesamte betriebliche Ablauforganisation umfassende Qualitätssicherungs-Systeme finden zunehmend Einzug auch in Klein- und Mittelbetriebe. Das erfordert neue Qualifikationen auf seiten der Mitarbeiter: Ein qualitätsbewusstes Arbeitsverhalten wird zu einer Schlüsselqualifikation der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Der Beitrag stellt das Modellvorhaben "Integrative Qualifikationen für integrierte Qualitätssicherungs-Systeme" vor, in dem Qualifikationen für qualitätssichernde Handlungskompetenzen auf der Mitarbeiterebene entwickelt und in betriebsbezogene Weiterbildungsstrategien umgesetzt werden. Der Modellversuch wurde im Frühjahr 1994 vom Durchführungsträger, der Universität Bremen - Kooperationsbereich Universität/Arbeitskammer, unter fachlicher Betreuung des Bundesinstituts für Berufsbildung begonnen. Er umfasst eine betriebliche Schwachstellen- und Qualifikationsdefizitanalyse, die exemplarische Entwicklung von Qualifizierungsmodulen für verschiedene Arbeitsbereiche und ihre Anwendung, Erprobung und Evaluation sowie den Transfer in andere Klein- und Mittelbetriebe.
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