Insbesondere für neu entstehende Tätigkeitsbereiche und Beschäftigungsfelder des Arbeitsmarktes, die (noch) nicht über die BBiG/HwO-typischen Verbands- und Interessenvertretungsstrukturen verfügen, fehlt es an kontinuierlichen, regulierten und frühzeitigen Informationen zu beschäftigungsrelevanten beruflichen Entwicklungsprozessen. Hier setzt eine der Früherkennungsstudien des Bundesinstituts für Berufsbildung (www.bibb.de) an: Informationssystem zur Dauerbeobachtung und Früherkennung von Qualifikationsentwicklungen in Tätigkeitsfeldern ausserhalb es Geltungsbereichs des BBiG. Die Entstehung neuer beruflicher Einsatzfelder in den personenbezogenen Dienstleistungen wurde exemplarisch in den Bereichen Gesundheit/ Soziales, Bildung/ Erziehung, Freizeit/Sport sowie in den Schnittpunkten dieser innovativen Tätigkeitsfelder untersucht. Der Beitrag beschreibt den methodischen Ansatz, exemplarische Ergebnisse der durchgeführten Fallstudien, in deren Ergebnis ein 4-Stufen- Modell zur Früherkennung von Qualifikationsentwicklungen entwickelt wurde, und verdeutlicht an dem Fallbeispiel "Tagesmutter" das 4-Phasen-Modell. Es ist vorgesehen, dieses Modell zur Früherkennung dauerhaft zu installieren.
Das Zusammenwachsen Europas im Bereich der beruflichen Bildung beruht zu einem wesentlichen Teil auf der Mitwirkung der Sozialpartner. Die Bedeutung von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften bei der staatlichen Regulierung der beruflichen Bildung weist in den einzelnen Ländern der Europäischen Union erhebliche Unterschiede auf. Die Ausgangspositionen, die Mitwirkung auf nationaler und auf Gemeinschaftsebene werden an ausgewählten Beispielen dargestellt und unter bildungspolitischen Aspekten erörtert.
Der Begriff "Schlüsselqualifikation" wird als Konsensformel in der bildungspolitischen Diskussion von allen Beteiligten genutzt. Der Beitrag stellt die Frage, was der Begriff und dessen Diskussion überhaupt bezwecken. Die Verwendung dieses uneindeutigen Begriffs dient vor allem dazu, Unklarheit und Unsicherheit zu organisieren, und zwar hinsichtlich der Prognosefähigkeit jener Qualifikationen, die zukünftig für den Arbeitsprozess benötigt werden. Die Autoren gehen auch darauf ein, welche Folgen dieser allgemeine Qualifikationsanspruch für Personalchefs, Vorgesetzte, Arbeitnehmer und ihre Interessenvertretungen hat.
Mitte Dezember 1987 hat das Forschungsprojekt "Softwarenutzung am Arbeitsplatz und berufliche Weiterbildung" der Forschungsgruppe Verwaltungsautomation an der Gesamthochschule Kassel die Ergebnisse seiner dreieinhalbjährigen Forschungsarbeit präsentiert. Im Rahmen einer Fachtagung wurden die Ergebnisse mit einem Kreis von etwa neunzig Fachleuten aus Betrieben, Software-Herstellung, Weiterbildungsinstituionen, Hochschulen, Gewerkschften und betrieblichen Interessenvertretungen, diskutiert.
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