Im Unterschied zu Maßnahmen des Klimaschutzes, die darauf ausgerichtet sind, die Erderwärmung zu bremsen, zielen Maßnahmen der Klimaanpassung darauf ab, den unvermeidlichen Folgen des Klimawandels zu begegnen und deren Schadenspotenzial zu reduzieren. Die Palette potenzieller Klimaanpassungsmaßnahmen ist umfangreich und umfasst beispielsweise den Ausbau der blau-grünen Infrastruktur in urbanen Räumen, Maßnahmen im Gesundheits- und Bildungsbereich sowie im Bereich Katastrophenschutz. Das Poster zeigt, wie sich die zwölf dargestellten Anpassungsmaßnahmen auf die Erwerbstätigenzahl 2040 gegenüber dem Referenzszenario auswirken.
Die derzeit anstehenden Infrastruktur- und Wohnbaumaßnahmen lassen sich ohne Fachkräfte im Baugewerbe nicht bewältigen. Die gute Baukonjunktur des letzten Jahrzehnts hat bereits dazu geführt, dass sowohl der Anteil ausländischer Erwerbstätiger als auch der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Baugewerbe gestiegen ist. Dies wird aber vermutlich nicht ausreichen, um die weiterhin hohe Fachkräftenachfrage zu stillen. Im Beitrag werden ausgewählte Kennzahlen vorgestellt und Überlegungen angestellt, wie der Ausbildungsverlauf in Zukunft positiver gestaltet werden kann, um einmal gefundene Auszubildende nicht wieder zu verlieren und erfolgreich zu Fachkräften auszubilden. Auch die ausländischen Fachkräfte müssen im Land gehalten werden.
Überbetriebliche Berufsbildungsstätten unterstützen Ausbildungsbetriebe bei der betrieblichen Ausbildung durch ergänzende Lehrgänge und ermöglichen darüber hinaus auch Fort- und Weiterbildung. Seit dem Jahr 1973 stellt das BMBF Fördergelder für die Ausstattung und Modernisierung der Infrastruktur dieser Einrichtungen zur Verfügung. Damit und durch eine hohe Flexibilität in der Ausgestaltung bedarfsorientierter Qualifizierungsangebote entwickelten sich die ÜBS kontinuierlich fort. Der Beitrag stellt die Wandelbarkeit dieses Lernorts vor. Ausgehend vom allgemeinen Bildungsauftrag werden die Entwicklungen anhand spezieller Förderprogramme nachgezeichnet und Zukunftschancen der Bildungsstätten diskutiert.
Als Ressortforschungseinrichtung des Bundes verfügt das BIBB über einen umfassenden Datenbestand zur Berufsbildung. Das Forschungsdatenzentrum im BIBB (BIBB-FDZ) macht diese Datenbestände unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen und standardisierter Verfahren für die wissenschaftliche Forschung auch außerhalb des BIBB zugänglich. Der Beitrag skizziert den über das FDZ verfügbaren Datenbestand, benennt Anforderungen an die Aufbereitung und Nutzung von Forschungsdaten, zeigt auf, in welchem Umfang bzw. zu welchen Zwecken sie von Forschenden genutzt werden, und diskutiert abschließend die Vorteile einer Forschungsdateninfrastruktur für die Berufsbildungsforschung.
Durch die verstärkte Nutzung regenerativer Energien hat sich die Erzeugerlandschaft in der Energiewirtschaft stark ausdifferenziert. Hieraus ergeben sich auch neue Anforderungen im Hinblick auf die Netzinfrastruktur und die Nutzung der Erzeugungs- und Verbrauchsdaten. Der Beitrag stellt nach einer kurzen Einführung in das Technologiefeld Smart Grid die veränderte Wertschöpfungskette sowie die hierin involvierten Berufe entlang der Technologie dar und verweist auf Konsequenzen, die sich daraus für die berufliche Bildung ergeben.
Internet und mobile Endgeräte finden zunehmend Verbreitung auf dem afrikanischen Kontinent und führen zu einem verbesserten Zugang zu Wissen und Information. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie digitale Medien für Bildungs- und Qualifizierungszwecke so genutzt werden können, dass die unzureichende institutionelle Bildungsinfrastruktur in afrikanischen Ländern nachhaltig verbessert werden kann. Der Commonwealth of Learning (COL) hat diese Frage mit seinem Programm »Innovation in Vocational Education and Skills Training (INVEST) – Africa« aufgegriffen. Das Programm wird in seiner Zielsetzung und anhand ausgewählter Programmschwerpunkte vorgestellt.
Das duale System der Berufsausbildung erfährt weltweit große Wertschätzung – so auch in Indien. Das Land steht vor der Herausforderung, qualitativ und quantitativ in die Berufsausbildung von Fachkräften zu investieren. Beim Aufbau einer leistungsfähigen Ausbildungsinfrastruktur richtet sich der Blick auch auf das Engagement deutscher Firmen in Indien: Wie bilden diese Unternehmen aus und auf welche Strukturen vor Ort können sie zurückgreifen? Diesen Fragen ging eine explora tive Studie zum Ausbildungsengagement deutscher Firmen in Indien nach, die in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Auftrag des BIBB von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) durchgeführt wurde. Der Beitrag stellt ausgewählte Ergebnisse vor.
Das Internet ist fester Bestandteil gesellschaftlich-kultureller, aber auch arbeitsplatzbezogener Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen geworden. Kostengünstige, leistungsfähige und mobile Endgeräte, dazu eine universelle Verfügbarkeit des Internets und einfache Anwendungen führen zu deutlichen Veränderungen im Informations- und Kommunikationsverhalten. Diesen Veränderungen tragen auch neue Lernformen Rechnung, die mit diesen technologischen Entwicklungen einhergehen. In diesem Beitrag werden einige dieser neuen Lernformen vorgestellt – Mobile Learning, Social Learning und Game Based Learning – und hinsichtlich ihrer Potenziale für berufliches Lernen reflektiert.
Seit dem Jahr 2008 gibt es im BIBB ein Forschungsdatenzentrum (BIBB-FDZ). Es bereitet die Mikrodaten der BIBB-Forschungsprojekte auf und stellt sie der Wissenschaft für eigene Auswertungen zur Verfügung. Im Idealfall trägt das FDZ dazu bei, Aufwand und Kosten für Datenerhebungen in der Berufsbildungsforschung zu reduzieren und die Nutzung bereits vorliegender Daten zu optimieren.
Wirtschaftliche Diversifizierungsprozesse und aktuelle Initiativen zur Restrukturierung der Arbeitsmärkte in den Ländern der arabischen Halbinsel erzeugen einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften, der mit der vorhandenen Bildungsinfrastruktur nicht zu bewältigen ist. Informationsveranstaltungen der Arbeitsstelle iMOVE (international Marketing of Vocational Education) beim BIBB im Frühjahr 2003 in Ländern der Golfregion sollten daher für Deutschland als kompetenten Partner in der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie für Qualifizierungsangebote "made in Germany" werben. Der Beitrag beschreibt einführend die Arbeitsmarktsituation in der Golfregion und berichtet dann über die Aktivitäten und Perspektiven eines deutschen Berufsbildungsmarketings.
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