Angesichts des Klimawandels suchen Jugendliche zunehmend nach beruflichen Perspektiven im grünen Bereich. Gärtner/-innen leisten einen wichtigen Beitrag für die Umwelt – sei es durch den Anbau von Obst und Gemüse, die Anlage und Pflege von Gärten und Parks oder auch bei der Grabstättenpflege. Der Beruf vereint handwerkliches Können mit Fachwissen über Pflanzen, Böden, Nährstoffe und naturnahe Gestaltung. Der Steckbrief stellt die Aufgaben in den sieben Fachrichtungen vor und präsentiert Zahlen zur Ausbildung.
Seit dem Schuljahr 2014/15 sind Werte als übergreifende Ziele in den kompetenzorientierten Bildungsplänen in NRW enthalten. Durch diese curriculare Verankerung verändern sich Anforderungen in allen Bildungsgängen im Berufskolleg. Wie sich angehende Lehrkräfte mit diesen Werten im Rahmen ihres Studiums auseinandersetzen können, zeigt der Beitrag für die berufliche Fachrichtung Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft am Hochschulstandort Münster.
Das Lehrerausbildungsgesetz in NRW sieht vor, inklusionsorientierte Fragestellungen zum integralen Bestandteil der Lehramtsausbildung zu machen. Für die berufliche Lehrerbildung bedeutet dies, Inklusion und Heterogenität in der Fachdidaktik und in den beruflichen Fachrichtungen mit den fachwissenschaftlichen Inhalten zu verknüpfen. Im Beitrag wird die Frage diskutiert, welche Anknüpfungspunkte Gesundheitsberufe aufgrund ihres spezifischen Aufgaben- und Tätigkeitsbereichs bieten.
Die Berufsschullehrerausbildung ist an den Hochschulstandorten sehr unterschiedlich. Obwohl KMK-Rahmenbedingungen existieren, verfolgt jeder Standort ein eigenes Profil, sodass einzelne Studiengänge trotz des Bologna-Prozesses kaum miteinander vergleichbar und auch Anrechnungen beruflicher Kompetenzen bei einem Wechsel des Studienstandorts nur schwer realisierbar sind. Vieles spricht dafür, für die Ausbildung der Lehrkräfte übergreifende Standards zu erarbeiten, mit der die wissenschaftliche Qualität des Studiums abgesichert und die Attraktivität eines Berufsschullehrerstudiums gesteigert werden kann. Hierzu werden im Beitrag Ansätze und Konzepte vorgestellt. Eine konsequente Ausgestaltung beruflicher Fachrichtungen ist dafür die entscheidende Voraussetzung.
Im Zuge der Diskussion um die Attraktivität des dualen Systems stellt sich die Frage, ob eine vollqualifizierende schulische Berufsausbildung eine Alternative zur Lehre darstellt. Dazu wurden Absolventen und Absolventinnen stärker besetzter Berufsrichtungen und, zur Ergänzung, höherer Handelsschulen nach ihren beruflichen Zielen, der Einschätzung ihrer Ausbildung und dem Übergangsverlauf befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass je nach Fachrichtung schwerpunktmäßig unterschiedliche Ziele und Qualifikationserwartungen mit dem Berufsfachschulbesuch verknüpft wurden. Der Übergangsverlauf an der zweiten Schwelle stellt sich im Vergleich mit Absolventen des dualen Systems nicht schlecht dar. Dass der Besuch der Berufsfachschule als Ersatz für eine Ausbildung im dualen System herhalten musste, geben insgesamt nur fünf Prozent der Befragten an. Eine Konkurrenz zur betrieblichen Ausbildung oder Warteschleifenfunktion lässt diese Befragung nicht erkennen. Vielmehr stellt die Berufsfachschule ein ebenso qualifiziertes wie qualifizierendes Angebot bereit, das ihren Absolventen anderweitig offensichtlich nicht zur Verfügung steht.
Seit 1987 gilt die neue Ausbildungsordnung für die industriellen Metallberufe. 37 alte Ausbildungsberufe wurden damals durch sechs neue, meist in Fachrichtungen gegliederte, ersetzt. Zu den inhaltlichen Neuerungen in dieser Ausbildungsordnung zählt der sogenannte Qualifikationsbegriff. Fertigkeiten und Kenntnisse werden als Einheit gesehen und sollen so vermittelt werden, daß "... der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nachzuweisen." In den neuen Bundesländern besteht einerseits die Notwendigkeit, Ausbildung und Prüfung innerhalb kurzer Zeit den neuen Vorgaben anzupassen. Anderseits eröffnet dies aber auch die Chance, neue Akzente zu setzen. Die Prüfungen können von vornherein auf die zentralen Inhalte zugeschnitten werden. Der folgende Beitrag stellt eine neue Methode dar, die fachlichen Inhalte für Arbeitsproben aus Ausbildungsordnung und Rahmenlehrplan abzuleiten.
Der Beitrag berichtet über Zielsetzung und erste Ergebnisse eines Modellversuchs der Umschulung von Frauen gemeinsam mit Männern in die Berufe Energiegeräteelektroniker/-in, Informationselektroniker/-in, Kommunikationselektroniker/-in und Industrieelektroniker/-in, Fachrichtung Gerätetechnik.
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