Fachinformatiker/-innen arbeiten in allen Bereichen der Informatik und Informationstechnik, ihr Einsatzgebiet ist sehr offen und breit aufgestellt. Um dem technologischen Wandel und neuen Handlungsfeldern wie Big Data, Robotik, Industrie 4.0, cyber-physische Systeme und IT in Produkten gerecht zu werden, wurde der Ausbildungsberuf im Jahr 2020 modernisiert und um zwei auf insgesamt vier Fachrichtungen erweitert. Der Steckbrief beschreibt Aufgaben und technologische Trends, die den Beruf prägen.
Das Poster präsentiert und erläutert die Strukturmodelle, mit denen Berufsprofile an die unterschiedlichen Anforderungen von Betrieben oder Branchen angepasst werden. Zusätzlich zeigt ein Diagramm, wie sich die Gesamtzahl der Ausbildungsberufe von 1969 bis 2022 entwicklelt hat und und wie im Verhältnis zu Monoberufen die Anzahl der Berufe mit Binnendifferenzierung gestiegen ist.
Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahrs am 1. August 2014 tritt die modernisierte Berufsausbildung zum Süßwarentechnologen und zur Süßwarentechnologin in Kraft. Mit der Entwicklung des neuen Berufsbilds wurde auf die Veränderungen der Arbeitswelt in der Branche reagiert. Der Beitrag stellt die wesentlichen inhaltlichen Neuerungen des Ausbildungsberufs vor und behandelt das Strukturmodell »Einsatzgebiete«.
Im Jahre 1998 ist die Fortbildungsordnung zum/zur Geprüften Natur- und Landschaftspfleger/-in in Kraft getreten. Qualität und Effektiviät der Fortbildung wurden jetzt vom BIBB erfaßt, wobei es insbesondere um die Ermittlung von Tätigkeitsfeldern, Einsatzgebieten und Verdienstmöglichkeiten sowie Beschäftigungsperspektiven ging. Zudem sollte geklärt werden, ob es in Deutschland einen Bedarf nach einem eigenständigen, anerkannten und somit ersten Ausbildungsberuf im Naturschutz gibt. Der Beitrag informiert über Ergebnisse der Untersuchung.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (www.bibb.de) hat ein Forschungsprojekt zur "Evaluation der Büroberufe" durchgeführt, dessen Ergebnisse und Überlegungen zur Neuordnung nun vorliegen. Die Evaluation der Ausbildungsordnungen zeigt, ob und wie die Intentionen der Neuordnung vor zehn Jahren in der betrieblichen und schulischen Ausbildung sowie in den Prüfungen umgesetzt werden. Dabei wird auch geklärt, wie Qualifikationen verwertet werden und wieweit die Ausbildungsordnungen anforderungsgerecht gestaltet sind. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Forschungsergebnisse und daraus abzuleitende Schlussfolgerungen für eine weitere Neuordnung der Büroberufe. Ergebnis der Evaluation ist, dass die Büroberufe als Querschnittsberufe in allen Wirtschaftszweigen und in der öffentlichen Verwaltung unabhängig von der Betriebsgröße akzeptiert sind. Im Unterschied zu der bisher eher binnenorientierten Ausrichtung der Büroberufe auf die Schwerpunkte Rechungs- und Personalwesen werden diese Berufe sich zukünftig stärker an den Bereichen Kundenorientierung, Projekt- und Qualitätsmanagement orientieren unter der Berücksichtigung neuer Einsatzgebiete, insbesondere E- Government, Call Center, Kundendienst und Sachbearbeitungsaufgaben in öffentlichen Verwaltungen.
Der aktualisierte Ausbildungsberuf Reiseverkehrskaufmann wird künftig ein Ausbildungsberuf mit Spezialisierungen in Form von Fachrichtungen sein. Innerhalb der Fachrichtungen (Touristik, Kuren und Fremdenverkehr) wurde mit der Differenzierung der Einsatzgebiete eine weitere Möglichkeit der Flexiblisierung geschaffen, um auf die betrieblichen Anforderungen der Tourismusbranche zu reagieren. Vorgestellt werden das neue Strukturmodell, das Prüfungskonzept und Möglichkeiten der Weiterqualifizierung.
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