Zwischenmenschliche Interaktionen im Arbeitsalltag von Medizinischen Fachangestellten stellen häufig hohe sozial-emotionale Anforderungen an sie. Um Überforderung und Belastungen vorzubeugen, sollten bereits Auszubildende einen guten Umgang mit diesen Anforderungen lernen. Im Beitrag wird anhand einer Befragung von Auszubildenden untersucht, inwiefern Ausbildungsbetriebe den zwischenmenschlichen Umgang, gute Kommunikation und den Umgang mit Emotionen im Team thematisieren und inwiefern dies mit der Ausbildungszufriedenheit zusammenhängt.
Die Entscheidung für eine Ausbildung in diesem Beruf legt den Grundstein für vielfältige Karrierewege bis hin zum Steuerberaterexamen. Neben Zahlenverständnis und Gewissenhaftigkeit ist die Affinität zu digitalen Arbeitsweisen zunehmend wichtig. Der Steckbrief beschreibt die Aufgaben, nennt Zahlen zur Ausbildung und stellt fest, dass Steuerfachangestellte häufig sehr zufrieden mit ihrer Ausbildung sind.
Die vier dualen IT-Ausbildungsberufe erfreuen sich seit ihrer Entstehung 1997 einer sehr großen Beliebtheit. Doch heißt das auch, dass die Auszubildenden in diesen Berufen mehrheitlich mit ihrer Ausbildung zufrieden sind? Der Beitrag stellt hierzu Ergebnisse auf der Grundlage einer Befragung von 1.767 Auszubildenden vor.
Einem Teil der Ausbildungsinteressierten scheint es zunehmend leichter zu fallen, eine Ausbildung im Wunschberuf absolvieren zu können, während andere Ausbildungsinteressierte den Sprung in Ausbildung überhaupt nicht schaffen. Der Beitrag stellt anhand der Ergebnisse des Ausbildungsreports 2013 der DGB-Jugend dar, wie Auszubildende ihren Übergang empfunden haben und vergleicht ausgewählte Ergebnisse mit der Schulabgängerbefragung 2012 des BIBB.
Was macht die Berufsausbildung aus Sicht der Auszubildenden attraktiv? Warum haben sie sich für ihre Ausbildung entschieden? Welche Pläne haben sie für die Zeit nach ihrem Abschluss? In vier Interviews geben Menschen über ihre Beweggründe, Erwartungen und Pläne Auskunft. Deutlich werden recht unterschiedliche Motive und Perspektiven. Einig sind sich jedoch alle Befragten darin, dass ihnen die gewählte Ausbildung eine Chance bietet, ihre anvisierten beruflichen Ziele zu verwirklichen.
Die Betreuung und Pflege alter Menschen entwickelt sich zu einem bedeutenden Arbeitsfeld im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens. Insbesondere die Altenpflege ist jedoch davon betroffen, dass ein großer Teil des ausgebildeten Fachpersonals den Beruf wieder verlässt. Der Beitrag stellt die wichtigsten Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zu Berufseinmündung und Berufsverbleib in der Altenpflege vor, die vom BIBB zwischen 1992 bis 1997 durchgeführt wurde. Absolventen von Altenpflegeschulen wurden nach ihren Berufswahlmotiven, ihrer Zufriedenheit mit der Ausbildung sowie nach ersten Erfahrungen in der Berufspraxis und ihren weiteren beruflichen Plänen befragt. Ausbildungsqualität, Professionalität beruflicher Bildung und die Dauer des Berufsverbleibs müssen danach in unmittelbarem Zusammenhang gesehen werden. Eine alarmierende Berufsflucht quittiert die aus der Balance geratene Verbindung zwischen beruflicher Bildung und Arbeitswirklichkeit.
Der Beitrag fußt auf Ergebnissen einer empirischen Untersuchung, die 1994/95 in Betrieben der Länder Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt in den Berufen Elektroinstallateur, Industriemechaniker, Kaufmann im Einzelhandel und Industriekaufmann durchgeführt wurde. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, auf welche Ursachen die Ausbildungszufriedenheit zurückgeführt werden kann und welchen Beitrag die betriebliche Ausbildungspraxis zur Erklärung der Zufriedenheit der Auszubildenden leistet. Die Auszubildenden äußerten sich in der Regel recht zufrieden über ihre betriebliche Berufsausbildung. Dabei gibt es jedoch erhebliche berufsspezifische Unterschiede bei den Zufriedenheitsaussagen der Jugendlichen. Ein größeres Maß an Selbständigkeit beeinflusst die Zufriedenheit nur in der Tendenz positiv. Jedoch hat die erlebte Ausbildungspraxis (Ausbildungsmethoden, Zuwendung, Ausbilder) entscheidenden Einfluss auf die Zufriedenheit der Auszubildenden. Als eigenständige Faktoren sind der "Abwechslungsreichtum der Arbeitsaufgaben" und die "persönliche, ausbildungsbezogene Zuwendung durch die Ausbilder" von größtem Gewicht.
Im Rahmen des BIBB-Forschungsprojekts "Jugend, Ausbildung und Beruf" wurden in Zusammenarbeit mit SINUS, München, im Sommer 1985 1.000 repräsentativ ausgewählte Lehrlinge, 300 junge Fachkräfte mit Ausbildungsabschluß sowie je 100 Ausbilder, Berufsschullehrer und Eltern von Auszubildenden zu berufsbezogenen Erfahrungen, Wünschen und Erwartungen befragt. Die ersten aktuellen Ergebnisse aus der Lehrlingsbefragung liegen jetzt vor.
Mitte dieses Jahres legte der Hessische Sozialminister der Öffentlichkeit den Ergebnisbericht einer in seinem Hause durchgeführten empirischen Studie zur Problematik der Ausbildung von Frauen in "Männerberufen" vor. Die Studie versucht, durch eine Befragung weiblicher Auszubildender, die einen sogenannten "Männerberuf" erlernen odererlernt haben, Informationen zu den Schwierigkeiten und Problemen einer solchen Berufsausbildung zu gewinnen. Die Ergebnisse zeichnen ein Bild erstaunlicher Problemlosigkeit: Reibungslose Bewältigung der Anforderungen in der Ausbildung, hohe Berufs- und Betriebstreue nach der Ausbildung, hohe Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt, niedrige Abbruchquote, hohe Zufriedenheit mit Berufswahl, Beruf und Betrieb.
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