Bei der Identifizierung des Fachkräfte- und Qualifizierungsbedarfs spielt ein breit aufgestelltes Monitoring auf kommunaler Ebene eine wichtige Rolle. Vor dem Hintergrund kommunal ausgerichteter Förderprogramme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird im Beitrag die neue bundesweite Fachstelle „Fachkräftesicherung/Bildung im Strukturwandel“ (FaBiS) vorgestellt und ihre Verankerung im Fachnetzwerk der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement beschrieben.
Ein Kommunikations- und Informationssystem Berufliche Bildung (KIBB) für Experten der Bildungsverwaltung und -forschung soll es ermöglichen, sich mit gezielten Anfragen an einen festen Kreis von qualifizierten Mitarbeitern zu wenden, welche die zur Beantwortung erforderliche Recherche übernehmen und die gewonnenen Informationen rasch und adressatengerecht aufarbeiten. Zugleich soll KIBB den internetgestützten Wissensaustausch unter den Experten fördern. Im Beitrag werden das mögliche Leistungsportfolio von KIBB, Grundsätze und der methodische Ansatz der Machbarkeitsstudie vorgestellt. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sollen Umfeld und Bedingungen zum Aufbau von KIBB geklärt werden.
Die Wirtschaft der VR China hat heute zweistellige Wachstumsraten und befindet sich auf dem komplizierten Weg des Übergangs von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft. In allen Bereichen mangelt es an qualifizierten Fachkräften, insbesondere an Facharbeitern. Das Berufsbildungssystem wird strukturell und inhaltlich reformiert. Der Beitrag stellt ausgewählte Reformaufgaben vor. Sie betreffen die Planung der Ausbildung, den Ausbau eines Ausbildungs-Netzwerks, die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und die Bildungsverwaltung. Ein wichtiger Reformansatz besteht in der stärkeren Beteiligung der Wirtschaft an der Aus- und Weiterbildung. Die Beteiligung verschiedener Institutionen an der Berufsbildung wirkt sich auch auf die innere Reform der Berufsschulen aus. Das Fernziel ist die Selbstverwaltung bei gleichzeitiger Stärkung der Führungsverantwortung der Trägerbehörden. Neu für China ist auch die wissenschaftliche Begleitung der Reformarbeit.
Probleme wie Jugendarbeitslosigkeit, Ausblldungsplatzmangel, das (steigende) Angebot von Ausbildungsplätzen für Berufe ohne Zukunft und die offenbar begrenzten Möglichkelten der Bildungsplanung, Bildungsverwaltung und Bildungspolitik mit diesen Problemen fertig zu werden, beherrschen die Diskussion über das Berufsbildungssystem. Es geht um Quantitäten - berufliche Bildung als ökonomische Kategorie, Berufsbildungspolitik als eine Variante der Wirschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Die Qualität beruflicher Bildung ist aus dem Blickfeld geraten. Zu diesem Thema fand an der Universität Bremen ein Workshop statt, über den hier berichtet wird.
Das BIBB führte in der Zeit vom 7. bis 9. September 1977 in der Berliner Kongreßhalle unter dem Titel „Fachtagung 77" seine erste größere Veranstaltung durch, an der über 1.000 Experten aus Berufsbildungspraxis, Berufsbildungsverwaltung und Berufsbildungsforschung teilnahmen. Die Tagung stand unter dem Leitthema „Berufliche Bildung in Forschung und Praxis - Probleme und Lösungsansätze". Dokumentiert sind die Ansprachen der Eröffnungsveranstaltung von Paul Gert von Beckerath, Olaf Sund, Helmut Rohde, Wilhelm Hahn, Hermann Schmidt, Felix Kempf, Helmut Brumhard und Reinhold Mayerle.
Nach dem 26.2.1975 gefundenen Kompromiß für die künftige Organisationsform der Berufsbildungsverwaltung - Bundesinstitut für Berufsbildung - scheint der Stellenwert der Berufsbildungsforschung noch nicht endgültig geklärt. Anhand bisheriger und aktueller Probleme der beruflichen Bildung wollen die Autoren die Notwendigkeit aufzeigen, auch in Zukunft zur Begründung politischer Entscheidungen durch Forschung beizutragen.
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