The school experiment »DuBAS – dual vocational training with the higher education entry qualification in Saxony« was launched at two vocational school centres in the region. Under the Vocational Training Act, high-performing pupils with the intermediate school leaving certificate are able to obtain the general university entrance qualification and also a vocational qualification within four years. Academic support for the project was provided by the Institut für Berufspädagogik und Berufliche Didaktiken der TU Dresden [Institute for Vocational Education and Vocational Didactics at Dresden’s Technical University]. The article highlights initial experiences four years after the introduction of the training course.
Der Schulversuch »DuBAS – Duale Berufsausbildung mit Abitur in Sachsen« wurde 2011 an zwei Beruflichen Schulzentren (BSZ) des Freistaats gestartet. Leistungsstarke Schüler/-innen mit Realschulabschluss können innerhalb von vier Jahren die allgemeine Hochschulreife und zugleich einen Berufsabschluss nach Berufsbildungsgesetz erwerben. Der Schulversuch wurde am Institut für Berufspädagogik und Berufliche Didaktiken der TU Dresden wissenschaftlich begleitet. Im Beitrag werden vier Jahre nach der Einführung des Ausbildungsgangs erste Erfahrungen aufgezeigt.
Inter-company vocational training centres make a significant contribution in many ways to the initial and continuing education and training of skilled workers. Using the example of the Dresden-based Elektrobildungs- und Technologiezentrum e. V. (Electrical Training and Technology Centre, EBZ), the paper sheds light on the establishment and expansion of an inter-company vocational training centre in the process of development after German reunification. In particular, reference is made to how changing conditions and new challenges favoured the step-by-step establishment of the EBZ both in the region and in nationwide networks, so that there was a gradual adaptation and expansion of educational opportunities. In conclusion, the paper outlines prospects for further networking at an international level.
Überbetriebliche Berufsbildungszentren (ÜBS) leisten einen wesentlichen Beitrag, Fachkräfte auf vielfältige Art und Weise aus- und weiterzubilden. Am Beispiel des Elektrobildungs- und Technologiezentrums e. V. (EBZ) Dresden wird im Beitrag der Auf- und Ausbau einer ÜBS vor dem Hintergrund der Entwicklungsprozesse nach der deutschen Wiedervereinigung beleuchtet. Insbesondere wird darauf Bezug genommen, wie die schrittweise Etablierung des EBZ sowohl in der Region als auch in bundesweiten Netzwerken durch veränderte Rahmenbedingungen und neue Herausforderungen begünstigt wurde und damit eine sukzessive Anpassung und Erweiterung des Bildungsangebots erfolgte. Abschließend werden Perspektiven für eine weitere Vernetzung im internationalen Raum skizziert.
Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt, die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist gestiegen, die Zahl der Arbeitslosen gesunken. Allerdings profitieren nicht alle Personengruppen gleichermaßen vom Aufschwung am Arbeitsmarkt. Vor allem unter den Arbeitslosen aus dem Rechtskreis des SGB II gibt es eine fatale Tendenz zur Verstetigung von Exklusion. Dies ist besonders problematisch, wenn die Exklusion vom Arbeitsmarkt junge Menschen am Beginn ihrer Erwerbsbiografie trifft. Im Beitrag wird das Pilotprojekt »ZIEL – Zielgerichtete Integration junger Langzeitarbeitsloser« in Sachsen vorgestellt und untersucht, welchen Beitrag es leisten kann, den Teufelskreis von Arbeitslosigkeit, Verlust an Beschäftigungsfähigkeit und Qualifikationsverschleiß zu durchbrechen.
The labour market situation has seen positive development in recent years. Demand for skilled workers has risen and the number of unemployed has fallen. However, not all groups of people benefit equally from the upturn in the labour market. For the unemployed who qualify for benefits under the jurisdiction of the Second Book of the Social Code (SGB II), the entrenchment of exclusion is a fatal trend. This is especially problematic when young people’s exclusion from the labour market occurs at the beginning of their employment biography. The article introduces the pilot project “ZIEL – Zielgerichtete Integration junger Langzeitarbeitsloser” [Goal – goal-directed integration of the young long-term unemployed] in Saxony and investigates how it can help to break the vicious cycle of unemployment, diminishing employability and erosion of qualifications.
The 18th German Higher Education Conference on Vocational Education (Hochschultage Berufliche Bildung) takes place from March 19 to 20, 2015. The host – as on one previous occasion in 1998 – is the Technische Universität Dresden, which will convene expert representatives from research, politics and vocational practice. In view of rising numbers of university entrants and an increase in training programmes offered at the interface between vocational and higher education, this year’s overall theme chosen by the organisers, “Changing significance of vocational education due to academicisation?” takes up a question that is highly current. In the interview, this year’s coordinator Prof. Dr. Hanno Hortsch explains the background to the theme and gives insights into an attractive programme.
Vom 19. bis 20. März 2015 finden die 18. Hochschultage Berufliche Bildung statt. Gastgeberin ist – nach 1998 zum zweiten Mal – die Technische Universität Dresden, die Fachvertreter/-innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis der Berufsbildung in die Elbmetropole einlädt. Angesichts steigender Studienanfängerzahlen und einer Zunahme von Qualifizierungsangeboten an der Schnittstelle von Berufs- und Hochschulbildung greifen die Veranstalter mit ihrem diesjährigen Rahmenthema »Bedeutungswandel der Berufsbildung durch Akademisierung?« eine hoch aktuelle Fragestellung auf. Im Interview erläutert der diesjährige Koordinator Prof. Dr. Hanno Hortsch Hintergründe zum Thema und gibt Einblicke in ein attraktives Programm.
Der Artikel stellt die JOBSTARTER-Initiative 'Verhinderung von Abbrüchen und Stärkung von Jugendlichen in der Berufsausbildung durch SES-Ausbildungsbegleiter' VerA vor, die der Senior Experten Service (SES) koordiniert. Seit Anfang 2009 begleiten ehrenamtliche SES-Expertinnen und Experten Auszubildende mit Unterstützungsbedarf. Nach Pilotversuchen in München und Dresden ist die Initiative jetzt bundesweit aktiv. VerA ist Teil des neuen Bildungsketten-Programms der Bundesregierung und soll dabei zukünftig das Angebot hauptamtlicher Bildungslotsinnen und -lotsen flankieren.
QESplus ist ein Qualitätsmanagementsystem, das speziell für den Weiterbildungssektor entwickelt wurde. Es ermöglicht eine Zertifizierung, ermutigt aber auch, sich zunächst auf eine Selbstevaluation zu begrenzen. QESplus unterstützt den Qualitätsentwicklungsprozess durch einsichtige Qualitätsanforderungen, Prüfkriterien und Handlungsempfehlungen. Zur kostengünstigen Implementierung und Nutzung des Systems steht ein elektronisches Selbstlernmaterial zur Verfügung. Entwickelt und erprobt wurde QESplus an der Technischen Universität Dresden und der Universität Leipzig in Kooperation mit sächsischen Weiterbildungseinrichtungen. Im Beitrag wird QESplus mit seinen verschiedenen Bestandteilen und umsetzungsbegleitenden Hilfen vorgestellt.
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