Das Suchen und die Auswahl von geeigneten Weiterbildungsangeboten kann für Weiterbildungsinteressierte eine Herausforderung darstellen. Künstliche Intelligenz (KI) ermöglicht Anbietern von Weiterbildungsdatenbanken die Entwicklung von innovativen Suchsystemen und komfortableren Benutzungsschnittstellen. Durch die Integration von Zusatzfunktionen wie die Bestimmung des aktuellen Wissenstands oder die Visualisierung von Ergebnissen können diese Systeme die Rolle einer virtuellen Assistenz einnehmen.
Angesichts des Fachkräftebedarfs in der Pflege ist mit der Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann in Teilzeit die Hoffnung verbunden, weitere Zielgruppen für die Ausbildung zu gewinnen. Es fehlen jedoch systematische Erkenntnisse zur Zielgruppe, zur Angebotsstruktur und zur Organisation. Das Projekt „Teilzeit in der Pflegeausbildung“ (TiPa) widmet sich dem Thema anhand eines methodenintegrativen Forschungszugangs. Dazu wurden neben systematischen Literatur- und Dokumentenrecherchen bundesweit Schulen, Praxiseinrichtungen und Auszubildende befragt. Die im Beitrag vorgestellten Projektergebnisse informieren über die Zielgruppen des Teilzeitangebots, benennen praktizierte Teilzeitmodelle und erörtern Rahmenbedingungen der Umsetzung.
Bei der Recherche von Fachinformationen wird häufig auf Suchmaschinen wie Google und dessen Dienst Google Scholar zurückgegriffen. Diese umfassen zwar eine Vielzahl von Quellen und Dokumenten, führen aber nicht immer zu relevanten Treffern. Im Beitrag werden Möglichkeiten vorgestellt, wie mithilfe von bestimmten Operatoren und Befehlen die Suche spezifiziert werden kann. Zudem werden einschlägige Fachportale und Literaturdatenbanken zur Berufsbildung als Alternativen vorgestellt.
Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Live Search sind in den vergangen Jahren - parallel zu dem exponentiellen Wachstum an Informationen im Internet - zu den meistgenutzten Webanwendungen avanciert. Der Beitrag skizziert Nutzen und Grenzen dieser Suchmaschinen bei der Recherche wissenschaftlicher Fachinformationen und widmet sich der Frage, ob wissenschaftliche Suchdienste eine Alternative zu Fachdatenbanken sein können.
Ein Kommunikations- und Informationssystem Berufliche Bildung (KIBB) für Experten der Bildungsverwaltung und -forschung soll es ermöglichen, sich mit gezielten Anfragen an einen festen Kreis von qualifizierten Mitarbeitern zu wenden, welche die zur Beantwortung erforderliche Recherche übernehmen und die gewonnenen Informationen rasch und adressatengerecht aufarbeiten. Zugleich soll KIBB den internetgestützten Wissensaustausch unter den Experten fördern. Im Beitrag werden das mögliche Leistungsportfolio von KIBB, Grundsätze und der methodische Ansatz der Machbarkeitsstudie vorgestellt. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sollen Umfeld und Bedingungen zum Aufbau von KIBB geklärt werden.
Der Aufsatz stellt Grundideen eines pädagogischen Konzepts vor, in dem Multimediasysteme als offene Gestaltungswerkzeuge durch Auszubildende genutzt werden. Multimediasysteme können als expressive Medien eine lernerzentrierte Methodik beruflicher Bildung unterstützen. Neben einer Förderung kognitiver Fähigkeiten, insbesondere im Hinblick auf die eigenständige Recherche, Bearbeitung und Präsentation von Informationen, sollen sie auch als Anreicherung einer Persönlichkeitsbildung im Rahmen beruflicher Bildung erprobt werden. Das vorgestellte Konzept wurde im Zusammenhang der sozialpädagogisch orientierten Berufsausbildung entworfen, ist aber auch auf die Berufsbildung im dualen System übertragbar. Im Rahmen der Projektarbeit mit unterschiedlichen Medien wurde hier zur Förderung personaler und kognitiver Fähigkeiten ein "Software-Design-Ansatz" erprobt und realisiert, bei dem die Schüler Lernprogramme für andere entwickeln. Dieser Ansatz zielt darauf ab, dem Auszubildenden ein Höchstmaß an gestalterischer Freiheit beim Einsatz von Multimediasystemen zu geben, um das Strukturieren und Formulieren von Aussagen und die kreative Gestaltung zu unterstützen.
Die überbetrieblichen Ausbildungsstätten Waren und Elmshorn entwickeln seit 1992 in einem gemeinsamen Modellversuch Ansätze, die helfen, die berufliche Bildung zusammen mit Betrieben zu gestalten und umzusetzen. Mit Hilfe verschiedener Dienstleistungsangebote soll eine Qualifizierungsinfrastruktur geschaffen werden, die dem tatsächlichen Bedarf der Wirtschaft bzw. des Arbeitsmarktes gerecht wird. Das ÜAZ Waren prüft dazu eine betriebsnahe und zukunftsorientierte Gestaltung der beruflichen Aus- und Weiterbildung unter besonderer Berücksichtigung neuer Technologien im betrieblichen Einsatz. Das Projekt konzentriert sich auf den Kreis Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Das ÜAZ Elmshorn unterstützt das ÜAZ Waren z.B. durch gemeinsame Literaturrecherchen, Einarbeitung in die Leittextmethode, gemeinsame Prüfungsdurchführung und Ausarbeitung von Lehrgangskonzeptionen.
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