Over recent years, many companies have reduced their commitment to training or even ceased to provide training altogether. This is due to changed conditions within companies and on the training market. At the same time, there is high demand for well-trained skilled workers. Concepts are thus required which will enable companies to continue participation in training despite the altered general conditions. Company training cooperation agreements are also discussed within this context. The article uses a company survey to present the areas of training in which companies currently cooperate.
Viele Betriebe haben über die letzten Jahre ihr Ausbildungsengagement reduziert oder gänzlich eingestellt. Gründe sind veränderte Bedingungen im Betrieb und auf dem Ausbildungsmarkt. Gleichzeitig besteht ein hoher Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften. Damit sind Konzepte gefragt, wie sich Betriebe trotz veränderter Rahmenbedingungen weiterhin an Ausbildung beteiligen können. In diesem Zusammenhang wird auch über betriebliche Ausbildungskooperationen diskutiert. Im Beitrag wird auf der Grundlage einer Betriebsbefragung vorgestellt, in welchen Ausbildungsbereichen Betriebe aktuell kooperieren.
Zu den Aufgaben der über 300.000 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer1 gehört es, Prüfungsaufgaben zu erstellen, Prüfungen durchzuführen sowie die Prüfungsleistungen zu bewerten. Daher leistet ihre Qualifizierung und eine gute Vorbereitung auf das Prüferamt einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung. Im Beitrag werden Ergebnisse einer Online-Befragung vorgestellt, in der das BIBB Prüfer/-innen zu ihren Qualifikationen, ihrer Vorbereitung auf die Prüfertätigkeit und ihren Unterstützungswünschen befragt hat.
Der näher rückende Prüfungstermin motiviert Auszubildende, sich intensiver besonders mit den theoretischen Teilen ihrer Prüfung zu beschäftigen. Dazu nutzen sie auch selbst gesteuerte virtuelle Lerngemeinschaften. Im Beitrag werden am Beispiel des Berufs „Mediengestalter/-in Digital und Print“ Online-Lerngemeinschaften zur Prüfungsvorbereitung vorgestellt. Hierzu wird das Prüfungsvorbereitungsangebot der Web-2.0-Plattform „Mediencommunity“ beschrieben, das bereits zum sechsten Mal jeweils bundesweit bis zu 20 Prozent aller Auszubildenden zur Beteiligung gewinnen konnte. Abschließend folgen Gestaltungshinweise zum Aufbau und zur Moderation des Angebots.
Seit 1998 ist eine neue Verordnung zur Prüfung des Industriemeisters Metall IHK in Kraft. Kern der neuen Prüfung ist, daß im Prüfungsteil zu den handlungsspezifischen Qualifikationen nicht mehr nach Fächern und fachteiligem Wissen geprüft wird, sondern anhand 'betrieblicher Situationsaufgaben'. Die auf die neue Prüfung vorbereitenden Fernlehrgänge waren der Schwerpunkt einer Evaluation. Sie sollte erkunden, wie sich der Fernunterricht für die Erreichung der neuen Lernziele eignet und ob eine adäquate Prüfungsvorbereitung erfolgt. Es werden die Anforderungen an den neuen Lernprozess dargestellt, die Evaluation skizziert und ausgewählte Ergebnisse vorgestellt.
Seit 1998 ist eine neue Verordnung zur Prüfung des Industriemeisters Metall in Kraft. Kern der neuen Prüfung ist, dass im Prüfungsteil zu den handlungsspezifischen Qualifikationen nicht mehr nach Fächern und fachteiligem Wissen geprüft wird, sondern anhand von sog. betrieblichen Situationsaufgaben. Der Beitrag stellt Ergebnisse einer Befragung von Prüfungsteilnehmern zur Qualität der Vorbereitungslehrgänge dar, die die Umsetzung von Handlungsorientierung in der Fortbildung verdeutlichen.
Ein Forschungsprojekt des BIBB untersucht die Gründe für hohe Misserfolgsquoten in Gesellenprüfungen und zeigt Aspekte zur Steigerung des Prüfungserfolgs auf. Dazu wurden qualitative Interviews mit 120 Prüfungsteilnehmern und 200 Experten aus Betrieben, Berufsschulen und Handwerkskammern durchgeführt. Die Untersuchung konzentrierte sich auf drei Ausbildungsberufe im Handwerk mit hohen oder deutlich gestiegenen Versagensquoten: Gas- und Wasserinstallateur, Zentralheizungs- und Lüftungsbauer, Elektroinstallateur. Das Ergebnis: Es gibt keine monokausale Erklärung für Prüfungserfolg. Es wirken stets mehrere Faktoren zusammen, mit wechselndem Gewicht der Einzelfaktoren. Besondere Bedeutung haben die schulischen Voraussetzungen, die kontinuierliche Betreuung durch Ausbilder und Berufsschullehrer, die vollständige Vermittlung der Lehrinhalte sowie die Prüfungsvorbereitung. Die Entscheidung über den Prüfungserfolg fällt weitgehend vor und nicht während der Prüfung.
In dem Beitrag geht es um die Darstellung der Auswirkungen des nachträglich erworbenen Berufsabschlusses auf die Berufs- und Beschäftigungschancen. Im Vordergrund steht die Einschätzung des Nutzens eines auf diesem Wege nachgeholten Berufsabschlusses durch die Absolventen selbst nach einem bzw. nach einem halben Jahr. Nach Ansicht der befragten Teilnehmer an dieser Form der Prüfung hat sich der Aufwand, der mit der Vorbereitung auf die Prüfung verbunden war, meistens gelohnt, selbst wenn sich noch keine unmittelbaren materiellen oder beruflichen Vorteile daraus ergeben haben. Viele sehen den Nutzen in einer längerfristigen Absicherung hinsichtlich beruflicher Sicherheit sowie besserer Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven.
Die Externenprüfung ist eine Möglichkeit für Erwerbstätige, einen qualifizierten Berufsabschluss auch ohne reguläre Ausbildung zu erwerben. Zur systematischen Vorbereitung auf diese Kammerprüfung werden - meist berufsbegleitend - Lehrgänge von unterschiedlichen Trägern angeboten. Um detaillierte Informationen über die Struktur der Kurse und deren Teilnehmer zu erhalten, wurden vom Bundesinstitut für Berufsbildung eine Bestandsaufnahme der angebotenen Kurse und ergänzende schriftliche Befragungen der Bildungseinrichtungen durchgeführt. In dem Beitrag wird ein Überblick über die Struktur der Vorbereitungslehrgänge, die Teilnahmevoraussetzungen für den Lehrgangsbesuch sowie Probleme der Anbieter bei der Durchführung gegeben.
Im vorliegenden Beitrag. der sich an Mitglieder yon Prüfungs- und Aufgabenerstellungsausschüssen sowie an Ausbilder wendet, werden Vorschläge dargestellt, wie man schriftliche Aufgaben für Prüfungen und betriebliche Lernerfolgskontrollen besser gestalten könnte. Eine Möglichkeit dazu sind "praxisbezogene" Aufgaben, deren Aufbau, Verwendung und Entwicklung anhand von Beispielen aus einem Modellversuch in der Druckindustrie erläutert werden. Grundlagen und Aufbauprinzip für diese Aufgaben sind immer konkrete Situationen aus der Berufspraxis und die Arbeitsaufgaben,die dabei jeweils zu lösen sind. Verwendungsmöglichkeiten bestehen u.a. bei beruflichen Prüfungen wie Zwischen- und Abschluß-/Gesellenprüfungen, bei der Prüfungsvorbereitung sowie bei Lernerfolgskontrollen im Betrieb und in überbetrieblichen Ausbildungsstätten. Bei der Aufgabenentwicklung wird von Praxissituationen und deren Beschreibung ausgegangen, wobei ein inhaltlicher Bezug von Prüfungen und Lernerfolgskontrollen angestrebt wird. Die hier skizzierten Vorschläge sind auch für andere Ausbildungs- und Prüfungsbereiche anwendbar.
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