Für gewaltsame Delinquenz bei Jugendlichen, die in der Berufsausbildung stehen oder Facharbeiter sind, spielt der Gruppenzusammenhang eine große Rolle. Gewaltsames Handeln wird in diesem Artikel als Bewältigungsstrategie der Identitätsentwicklung im Jugendalter verstanden, die heute unter den Bedingungen der Individualisierung der Gesellschaft stattfinden muss. Die besonderen Möglichkeiten der Berufsausbildung im Betrieb und in der Berufsschule, der "Dekomposition" von Denken, Fühlen und Handeln bei den gewaltbereiten Jugendlichen entgegenzuwirken, werden aufgezeigt. Angestrebt wird eine Ich-Stärkung durch die Verbesserung von Realitätswahrnehmung, Reflexionsfähigkeit und den Aufbau echter Sozialbeziehungen und die Festigung des Vertrauens in die eigene Entwicklungsfähigkeit.
Die neue Ausbildungsordnung konfrontiert die Betriebe des Einzelhandels mit einem gewandelten Berufsbildungsverständnis und stellt an viele Unternehmen erhebliche Anforderungen im Hinblick auf die organisatorische, qualifikatorische und didaktisch-methodische Realisierung der neuen Ziele und Inhalte der Berufsausbildung. Im folgenden werden einige Überlegungen wiedergegeben, die im Zusammenhang eines BIBB-Projektes zur Entwicklung und Erprobung von Medien im Einzelhandel entstanden sind. Da die Projektziele mit den veränderten Zielen der neuen, dreijährigen Ausbildung im Schwerpunkt Beratung und Verkauf übereinstimmen, stellen diese Gedanken einen Beitrag zur Umsetzung der neuen Ausbildungsordnung in die betriebliche Praxis dar. Auf die Beschreibung der einzelnen Medien wird hier verzichtet; sie sind bereits an anderer Stelle detailliert beschrieben worden. Wir beschränken uns auf die Darstellung konzeptioneller Vorstellungen sowie auf Verwendungszusammenhänge in der betrieblichen Praxis.
Seit Januar 1980 führt das BIBB ein Projekt zur Entwicklung von Ausbildungsmitteln für den Einzelhandel durch. Unter Beteiligung von Betrieben unterschiedlicher Größe werden Ausbildungsmittel zunächst für die Bereiche Textil/Bekleidung und Lebensmittel erarbeitet und erprobt. Der inhaltliche Schwerpunkt der gegenwärtigen Projektarbeit liegt im Verkauf. Erklärtes Ziel des Projekts ist es, Ausbildungsmittel und Vermittlungsformen anzubieten, die es den Auszubildenden ermöglichen, Arbeits- und Handlungsfähigkeit für praktische Situationen im Verkaufsalltag zu erwerben.
Companies providing training as well as vocational schools are increasingly facing the task of having to support language learning processes of trainees. This is changing the work of vocational training personnel. In order to address the resulting qualification requirement, the Hesse Ministerium für Soziales und Integration [Ministry for Social Affairs and Integration] is using the “Language support integrated in work and training” project to initiate the implementation across the region of in-depth advanced vocational education and training provision in the area of occupational pedagogy for vocational training personnel. The article presents the objectives, the concept and initial experiences.
The Ordinance on Support for Vocational German Language Learning has been in force since 1 July. It has created general conditions that are independent of financing provided by the European Social Fund. The purpose of vocational language support provided via funding from the Bundesministerium für Arbeit und Soziales [Federal Ministry of Labour and Social Affairs] is the advanced acquisition of language subsequent to the integration courses offered pursuant to the Residency Act, the aim being to help improve the labour market chances of newly-arrived immigrants. Iris Beckmann-Schulz, Head of the IQ Competence Centre for Vocational German Language, explains how this can be achieved and what further steps are necessary.
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