Verlassen junge Menschen das Bildungssystem und gelingt der Übergang in die Arbeitswelt nicht reibungslos, sind sie in besonderer Weise auf Orientierungshilfen angewiesen. Diese Aufgabe wird auch von Fachkräften in der Arbeitsvermittlung und Berufsberatung übernommen. Im Beitrag werden drei Typen von Expertinnen und Experten vorgestellt, die mit jeweils unterschiedlichen Orientierungs- und Handlungslogiken versuchen, jungen Menschen den Weg in die Arbeitswelt zu weisen. Damit sind allerdings jeweils spezifische Fallstricke und Orientierungsunsicherheiten verbunden, die eine dynamische Integration in den Arbeitsmarkt erschweren können.
Bei der Suche nach Ausbildungsberufen und -stellen treffen Jugendliche auf zahlreiche Angebote und Akteure, die ihnen den Weg weisen wollen. Angesichts dieser Vielfalt stellt sich die Frage, wie Jugendliche die Phase der Berufswahl und Stellensuche erleben und welche Angebote zielführend für sie sind: Haben persönliche Kontakte und Gespräche nach wie vor einen hohen Stellenwert oder wird die Aufmerksamkeit der jungen Menschen vor allem über das Internet geweckt? Und variieren Informations- und Suchstrategien mit ausgewählten soziodemografischen Merkmalen? Aktuelle empirische Hinweise zu diesen Fragen liefert die BA/BIBB-Bewerberbefragung 2012.
Netzwerkbildung ist ein Lösungsansatz, mit dem Bildungsträger vor allem im Berufsbildungsbereich versuchen, auf neue Marktanforderungen zu reagieren. Der Beitrag stellt einen im Rahmen von Modellversuchsarbeiten entwickelten Leitfaden eines "optimalen" Bildungsnetzwerks vor, der auf der Grundlage einschlägiger Ansätze aus der Unternehmensführung ausgestaltet wurde. Er kann als Orientierungshilfe dienen, um die Rahmenbedingungen in Netzwerken auf zentrale Erfolgsmerkmale hin zu untersuchen. Der Leitfaden wurde auch bei der im Modellversuch zu leistenden Netzwerkevaluation eingesetzt, deren Ergebnisse vorgestellt werden.
Weiterbildungsberatung hat in den ostdeutschen Bundesländern viel Resonanz als Orientierungshilfe bei den Bürgern gefunden. Sie unterstützt auch die Entwicklung und Umsetzung regionaler Bildungs-, Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik. Der Beitrag skizziert den Aufbau personenbezogener Weiterbildungsberatung durch Landes- und Bundesinitiativen. Ein vom Bundesinstitut für Berufsbildung entwickeltes Dokumentationsverfahren für Beratungsgespräche wird in seinen Grundzügen dargestellt. Ergebnisse aus der Arbeit der Beratungsstellen geben Aufschluss über die Struktur der Ratsuchenden, über inhaltliche Schwerpunkte der Beratungsgespräche und Trends in der Weiterbildungsberatung.
Ziel des Beitrages ist die Darstellung von Perspektiven für Ausbildung und Beruf des technischen Zeichners, die aus der durch die Einführung von CAD-Systemen bedrohlich gewordenen Berufssituation herausführen. Zugleich sollen den Berufsschulen und Betrieben Anregungen und Orientierungshilfen gegeben werden, wenn sie mit der Konzipierung und dem Aufbau einer CAD-Ausbildung beginnen. In den ersten beiden Kapiteln wird die berufliche Situation des technischen Zeichners angesichts der neuen Informationstechniken und eines starken Rationalisierungsdrucks dargestellt. Die folgenden sechs Abschnitte erläutern wesentliche inhaltliche Säulen einer CAD-Ausbildungskonzeption für junge technische Zeichner.
Der Beitrag stellt das Angebot eines Orientierungsjahrs für Schulabgänger und junge Erwachsene vor: Die 16 bis 18 Teilnehmer (zwischen 18 bis 28 Jahren), die sich, aus Schulen, Studium, Berufsausbildung kommend, jährlich beim Orientierungsjahr im Forum Kreuzberg anmelden, erklären relativ übereinstimmend, daß sie trotz 13jähriger Benotung nicht wissen, über welche Fähigkeiten sie verfügen, und sich völlig unsicher fühlen gegenüber der Berufswelt, zu der sie jetzt eine Lebensentscheidung treffen sollen. Dieses Wanderstudium besteht im wesentlichen aus Arbeitsplätzen in den Bereichen Handwerk, Industrie, Heilpädagogik bzw. Krankenhaus, Landwirtschaft und dem Angebot, die gemachten Erfahrungen gemeinsam zu betrachten und zu verarbeiten. Die Methode ist einfach und folgt einem Grundsatz derWaldorfpädagogik: Zuerst selber tätig werden, dann beobachten, dann darüber denken und Beziehungen herstellen. Daraus erst kann sich Erfahrung oder Wirklichkeitssinn bilden.
Bei den vom Bund geförderten Modellversuchen zur beruflichen Bildung ist prinzipiell eine wissenschaftliche Begleitungvorgesehen. In der Praxis der Modellversuche zeigt sich allerdings, daß häufig erhebliche Unklarheiten über Funktionen und Aktivitäten einer wissenschaftlichen Begleitung bestehen. In diesem Zusammenhang soll die folgende schematische Übersicht eine praxisorientierte Hilfe für Durchführungsträger vermitteln, indem sie in einer vereinfachten Darstellung mögliche Tätigkeitsfelder einer wissenschaftlichen Begleitung in unterschiedlichen Phasen des Modellversuchs aufzeigt.
ln einer Artikelserie werden wesentliche Ergebnisse und Erfahrungen aus Untersuchungen von Versuchslehrgängen zur Qualifizierung betrieblicher Ausbilder in Kurzfassung wiedergegeben. Sie beziehen sich auf das im Forschungsprogramm 1973/74 des BBF aufgeführte Projekt "Grundlagen für die berufs- und arbeitspädagogische Qualifizierung von Berufsausbildern im Sekundarbereich II". Alle Versuchslehrgänge sind abgeschlossen und ausgewertet. Die Erfahrungen und Ergebnisse sind eine mögliche Orientierungshilfe für Bildungspolitik, -planung und -forschung sowie für Bildungspraxis.
ln einer Artikelserie werden wesentliche Ergebnisse und Erfahrungen aus Untersuchungen von Versuchslehrgängen zur Qualifizierung betrieblicher Ausbilder in Kurzfassung wiedergegeben. Sie beziehen sich auf das im Forschungsprogramm 1973/74 des BBF aufgeführte Projekt "Grundlagen für die berufs- und arbeitspädagogische Qualifizierung von Berufsausbildern im Sekundarbereich II". Alle Versuchslehrgänge sind abgeschlossen und ausgewertet. Die Erfahrungen und Ergebnisse sind eine mögliche Orientierungshilfe für Bildungspolitik, -planung und -forschung sowie für Bildungspraxis.
ln einer Artikelserie werden wesentliche Ergebnisse und Erfahrungen aus Untersuchungen von Versuchslehrgängen zur Qualifizierung betrieblicher Ausbilder in Kurzfassung wiedergegeben. Sie beziehen sich auf das im Forschungsprogramm 1973/74 des BBF aufgeführte Projekt "Grundlagen für die berufs- und arbeitspädagogische Qualifizierung von Berufsausbildern im Sekundarbereich II". Alle Versuchslehrgänge sind abgeschlossen und ausgewertet. Die Erfahrungen und Ergebnisse sind eine mögliche Orientierungshilfe für Bildungspolitik, -planung und -forschung sowie für Bildungspraxis.
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