The labour market in Germany is constituted along the lines of regulated occupations, and this means that its relationship with vocational education and training plays a key role. This interaction is facing considerable challenges in times of societal transformation (digitalisation, decarbonisation, deglobalisation). How can VET be structured in a way which enables it to keep pace with the speed of the transformation and to take account of training requirements specific to sectors and regions? An assessment must also be made as to which competencies need to be imparted so that trainees and employees have good prospects of successful integration into working life and of societal participation. How can VET open up points of access in this regard and how can it offer attractive professional development pathways?
Die Rückständigkeit des Bildungsniveaus der Bevölkerung in Brasilien ist seit 1984 eine stetige Herausforderung für alle demokratisch gewählten Regierungen. Das Bildungsgesetz von 1996 konzentriert sich auf die Verbesserungen der Zugangschancen für einen mittleren Bildungsabschluss. Seit 2003 wird auch verstärkt die berufliche Bildung reformiert und dabei die Verbindung eines mittleren Abschlusses mit einem berufsbildenden Abschluss angestrebt. Der Beitrag reflektiert die Entwicklungen, verdeutlicht aber auch die Probleme bei der Umsetzung dieser Ziele, mit denen eine Aufwertung der beruflichen Bildung beabsichtigt wird. Ein "Programm des Ausbaus der Berufsbildung" soll hier neue Perspektiven eröffnen.
Vor anderthalb Jahrzehnten, in den Jahren 1982 bis 1986, stand das berufliche Bildungssystem vor ähnlichen Herausforderungen, wie sie gegenwärtig angesichts einer angespannten Lehrstellensituation zu bewältigen sind. Der Beitrag untersucht die Entwicklung des Übergangs von den allgemeinbildenden Schulen in die betriebliche Berufsausbildung unter den Bedingungen wachsender Schulentlassjahrgänge und steigender Arbeitslosigkeit. Die Veränderungen der Übergangsquoten (Anteile eines Jahrgangs, die in eine betriebliche Berufsausbildung einmünden) im Zeitverlauf, Bildungsbereitschaft und Übergangsverhalten sowie der Übergang einzelner Gruppen (Ausländer, Frauen) werden betrachtet. Beide Krisen am Lehrstellenmarkt, die gegenwärtige wie die der Jahre 1984/85 resultieren aus einer ähnlichen Problemkonstellation: Ein demographisch bedingter Anstieg der Schulentlassjahrgänge und hohe Arbeitslosigkeit. Betroffen von den negativen Veränderungen sind vor allem schulisch geringer qualifizierte Jugendliche, Ausländer und Frauen.
Der Bericht stellt einen Teil der Ergebnisse des Forschungsprojekts "Ausbildung und berufliche Eingliederung" dar, in dem der Berufsverlauf und die berufliche Entwicklung von Facharbeitern und Fachangestellten erfasst und untersucht wurden. Da die Abwanderung von Fachkräften in den industriellen Metall- und Elektroberufen relativ hoch ist, wurden diese Daten gesondert aufbereitet und analysiert. Neben den Berufsverläufen werden auch die Gründe für die Abwanderung dargestellt, die den ausbildenden Betrieben und Unternehmen Hinweise für eine mögliche Gegensteuerung dieser Entwicklung geben.
Bereits im September 1989 wurden von den Lehrern, Ausbildern und Erziehern auf der Gesamtstaatlichen Lehrerkonferenz scharfe Kritik an der mit dem Bildungsgesetz von 1984 in der Sekundarstufe offiziell eingeführten "Reform" geübt und einige Korrekturen erzwungen. Zum endgültigen Bruch mit den Zielen und Strukturen der seit 1976 eingeleiteten Reform des gesamten Bildungssystems kam es jedoch erst 1990 - nach der gesellschaftspolitischen Wende in der heutigen, noch bestehenden CSFR. Die Autorin berichtet über den aktuellen Stand der Reform am Beispiel einiger von ihr besuchten Bildungseinrichtungen.
In dem Forschungsprojekt "Ausbildung und berufliche Eingliederung" wurden in einer Längsschnittstudie von 1984-90 ausgewählte Absolventen /-innen einer kaufmännisch-verwaltenden, einer Metall- oder Elektroausbildung in 37 Berufen des dualen Systems während der ersten Berufsjahre begleitet. Die Studie begann 1984 mit 20 000 Absolventen/-innen, sie bezog sich auf die Bundesländer Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Die Grundlagenverträge der Gemeinschaft- Montanunion, Eurotom und Europäische Wirtschaftsgemeinschaft - sind wirtschaftliche Verträge, die einen Zusammenschluß auf wirtschaftlichem Gebiet zum Ziele hatten. Vision war aber schon damals, über die Wirtschaftsintegration zu einer Union derjenigen Staaten zu kommen, die sich zu den Grundsätzen der freiheitlichen und rechtsstaatliehen Demokratie bekennen. Diese erweiterte Zielsetzung über den reinen Wirtschaftsaspekt hinaus hin zu einer politischen Union ist spätestens seit den Beschlüssen der Regierungschefs von Stuttgart 1983, Fontainebleau 1984 und Mailand 1985 für ein "Europa der Bürger" die erklärte Absicht. Neben der wirtschaftlichen und politischen Dimension ist aber auch der Bereich der Kultur im weitesten Sinne, Bildung und berufliche Ausbildung eingeschlossen, eine weitere Säule für dieses Europa der Bürger.
Die hohe Lehrstellennachfrage in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten läßt sich mit demographischen Faktoren allein nicht erklären. Die parallele Entwicklung von Ausbildungsbeteiligung und Arbeitslosigkeit legt nahe, daß etwa die Hälfte der Nachfrageentwicklung auf ungünstige Arbeitsmarktbedingungen zurückzuführen ist. Die quantitative Bewältigung dieser Nachfrage vollzog sich über unterschiedliche Mechanismen, die in dem Beitrag untersucht werden. Die Resultate verdeutlichen in erster Linie die außerbetriebliche Elastizität der betrieblichen Berufsausbildung, deren Spitzenbelastung im Jahre 1984/85 um 44 Prozent über dem Niveau von 1974 lag. Im gesamten Zeitraum 1974 bis 1988 betrug die durchschnittliche "Überlast" 24 Prozent. Der durchschnittliche Zuwachs an Lehrstellen war bei Industrie und Handel (16 %) weniger ausgeprägt als im Handwerk und vollzog sich eher über die Erschließung gering besetzter Berufe. Das Handwerk verzeichnete demgegenüber eine doppelt so hohe Zunahme (32 %), die sich aber gleichmäßiger über die Ausbildungsberufe verteilte.
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