Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Aus- und Fortbildung sollen die gleichen Berufs- und Einkommenschancen eröffnet werden wie jenen mit einer Bachelorausbildung! Das ist die Kernforderung der »Initiative für Gleichstellung und Attraktivität beruflicher Bildung«. Sie fordert, die Einordnung dieser Qualifikationen im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) auch bildungs- und tarifrechtlich nachzuvollziehen. Dadurch soll ein Stück Bildungsgerechtigkeit hergestellt und einem Mangel an hoch und praxisnah qualifizierten Fachkräften entgegengewirkt werden. Hintergründe und Forderungen der Initiative werden im Beitrag vorgestellt.
Graduates of initial and advanced vocational training should be provided with the same career opportunities and earnings potential as those with a Bachelor's degree. This is the core requirement of the “initiative for the equivalence and attractiveness of vocational education and training”. It demands that the classification of these qualifications in the German qualification framework is also understood within the context of education legislation and under collective bargaining law. The purpose of this is to establish a degree of educational equality and to combat the shortage of skilled workers who have achieved their qualifications in a practical context. The article highlights the background to and demands of the initiative.
Rezension zu: Ökonomie der Bildung und des Arbeitsmarktes. Theoretische und methodische Grundlagen der Analyse der Bildungsinvestitionen und der Beziehungen zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem / Laszlo Alex, Gernot Weißhuhn
Bildungspolitische Auseinandersetzungen sind in den USA ein ständiges herausragendes Thema nationaler Debatten aller gesellschaftlichen Gruppen. Ein solcher Kommissionsbericht wurde im Dezember 2006 in Washington D.C. vorgestellt: "Tough Choices or Hard Times". Die Analyse trifft auf die derzeitigen Probleme aller Industriestaaten auf ihrem Wege in die globale Wissensgesellschaft zu. Die Reformvorschläge sind radikal, vor allem wenn man sie mit den Reformansätzen in Deutschland vergleicht. Diese sind weniger schmerzhaft. Es lohnt sich, radikaleren Lösungen Aufmerksamkeit zu widmen." Die zehn Vorschläge zur Reform des amerikanischen Bildungswesen sind: (1) Staatliche Examen setzen die Standards. (2) Die verfügbaren Ressourcen werden effizienter genutzt. (3) Aus dem ersten Drittel der besten Studenten werden die Lehrer rekrutiert. (4) Standards, Prüfungen und Curricula werden entwickelt, die die heutigen Bedürfnisse und die Anforderungen von morgen reflektieren. (5) Höchste Anforderungen werden an die Leitung, Finanzierung, Organisation und das Management der Schulen gestellt. (6) Der Kleinkinderziehung wird erste pädagogische Qualität zugewandt. (7) Den schwächsten Lernenden die stärkste Hilfe. (8) Biete allen Beschäftigten die Chance, die notwendigen neuen Qualifikationen zu erwerben. (9) Jedermann erhält ein Bildungskonto. (10) Regionale Wirtschaftsförderung und regionale Berufsbildungsplanung werden miteinander verbunden.
Rezension zu: Handlungsorientierter Unterricht in der Warenverkaufskunde einer branchengemischten Einzelhandelsklasse – Theoretische Studien und empirische Befunde / Wolfgang Beyen
Der Verfasser, Generalsekretär des Bundesinstituts für Berufsbildung von 1977 bis 1997, gibt einen Rückblick auf 30 Jahre Bundesinstitut für Berufsbildung. Er würdigt dessen Leistungen für die berufliche Bildung und leitet Perspektiven für die weitere Arbeit ab.
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