Mit der Übernahme des Berufsbildungsgesetzes durch die fünf neuen Länder bilden auch dort die Ausbildungsordnungen und -rahmenpläne der alten Bundesrepublik die Grundlage für die Berufsausbildung. Damit dieser formale Anspruch in die Realität umgesetzt werden kann, sind einige wichtige Voraussetzungen zu erfüllen. Dazu gehört vor allem eine umfassende Information des Personals in der beruflichen Bildung über die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Ausbildung in den westlichen Bundesländern. Auf ganztägigen Multiplikatorenveranstaltungen in verschiedenen Städten der ehemaligen DDR ist mit den Teilnehmern darüber diskutiert worden, welchen Beitrag der Arbeitsbereich Ausbilderförderung des BIBB zur Weiterbildung von Ausbilderinnen und Ausbildern leisten kann. Der ersten vorsichtigen Bilanz können Anregungen zur Entwicklung wirksamerer Hilfen für diese Zielgruppe entnommen werden.
Im Rahmen der Ausbildungsoffensive 2003 haben sich Bundesregierung und die Sozialpartner auf neue Maßnahmen und Schwerpunkte zur Verbesserung der Ausbildungsplatzsituation verständigt. Dazu gehört u.a. die Initiative Ausbildungsstrukturprojekte - Unter einem Dach. Mit ihr werden verschiedene vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Strukturprojekte vernetzt, die auf unterschiedlichen Wegen und mit unterschiedlichen Instrumenten das gemeinsame übergeordnete Ziel verfolgen, Potenziale für zusätzliche Ausbildungsplätze zu erschließen." Die fünf Ausbildungsstrukturprojekte sind: APE-Ausbildungsplatzentwickler (www.dihk.de;www.zdh.de; www.freieberufe.de), Regio-Kompetenz- Ausbildung (www.regiokom.de); KAUSA - Koordinierungsstelle Ausbildung in ausländischen Unternehmen (www.kausa.de), Patenschaftsprogramm für Ausbildung (www.patenschaftsstelle.de), STARegio (www.staregio.de).
Seit Ende 1999 führt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag und gefördert aus Mitteln des BMBF das Vorhaben Regionalberatung zur Sicherung und Weiterentwicklung des Ausbildungsplatzangebotes in den neuen Ländern" (Regio- Kompetenz- Ausbildung) durch. Zusammen mit der Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH (GEBIFO) in Berlin sind seitdem eine Vielzahl unterschiedlichster Initiativen ergriffen worden mit dem Ziel, lokale und regionale Netzwerke zur Erhöhung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebots zu entwickeln und zu begleiten. Dabei geht es insbesondere auch um eine engere Verbindung von Qualifizierung und regionaler Wirtschaftsentwicklung." Der Beitrag berichtet über Aktivitäten und Good-Practice-Beispiele des Projekts.
Seit Ende 1999 führt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag und gefördert aus Mitteln des BMBF das Vorhaben "Regionalberatung zur Sicherung und Weiterentwicklung des Ausbildungsplatzangebotes in den neuen Ländern" (Regio- Kompetenz- Ausbildung) durch. Zusammen mit der Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH (GEBIFO) in Berlin sind seitdem eine Vielzahl unterschiedlicher Initiativen ergriffen worden mit dem Ziel, lokale und regionale Netzwerke zur Erhöhung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebotes zu entwickeln und zu begleiten. Dabei geht es insbesondere auch um eine engere Verbindung von Qualifizierung und regionaler Wirtschaftsentwicklung. In dem Beitrag werden Beispiele für lokale und regionale Leitinstitutionen und interessengeleitete Kooperation vorgestellt, zwei Aspekte, die sich positiv auf die Schaffung zusätzlicher betrieblicher Ausbildungsplätze auswirken.
Die Beschlüsse des Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit über einen bundesweiten Ausbildungskonsens sowie zur Sicherung und Weiterentwicklung des Ausbildungsplatzangebotes in den neuen Ländern bilden die Grundlage des BIBB-Vorhabens "Regionalberatung zur Sicherung und Weiterentwicklung des Ausbildungsplatzangebotes in den neuen Ländern". Ziel ist die Förderung regionaler Netzwerkstrukturen zur kontinuierlichen Erhöhung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebotes in den neuen Ländern. Der Beitrag beschreibt Zielsetzungen und inhaltliche Schwerpunkte einschliesslich der Instrumente, berichtet über bisherige Aktivitäten und Erkenntnisse und nennt abschliessend neue Arbeitsschwerpunkte ab 2001.
Leittexte sind aus der methodischen und medialen Diskussion in der beruflichen Bildung nicht mehr wegzudenken. Die Leittextmethode steht für einen Methoden-Paradigmenwechsel, dessen Quintessenz sich in der Förderung des selbständigen Lernens zusammenfassen läßt. Die Vielfalt der Typen und Einsatzfelder von Leittexten ist Anlaß für die Autoren, die Entwicklung dieser Sonderform von Lehr-/Lernmaterialien nachzuzeichnen, sie nach pädagogischen Gesichtspunkten zu ordnen und Bezüge zu zentralen Kategorien der Berufspädagogik, wie Lehrgang, Projekt und Lernen in Realsituationen, herzustellen.
Der Beitrag berichtet über einen Versuch, mit Hilfe zweier Modellzentren in Osteuropa eine lokal angepaßte Entwicklung im Bereich der spanenden Fertigung voranzutreiben. Die Qualifizierung im Bereich der neuen Technologie erfordert ein integriertes Vorgehen auf verschiedenen Ebenen der Aus- und Weiterbildung. Daher findet in beiden Modellzentren eine Integration von Aus- und Weiterbildung, Qualifizierung von Lehrkräften und der Entwicklung von Lehrplänen und Ausbildungseinheiten statt. Zugleich ist eine integrierte Medienentwicklung vorgesehen.
Seit mehr als einem Jahr ergießt sich auf dem Feld der Berufsbildung ein wachsender Strom von Weiterbildungsangeboten auf die Bürger der neuen Bundesländer. Auch der Arbeitsbereich "Ausbilderförderung" des BIBB hat seinen Teil dazu beigetragen und tut dies weiterhin. Nachdem anfangs grundlegende schriftliche Informationen zusammengestellt wurden, Informationsveranstaltungen stattfanden und schließlich die Herausgabe von Broschüren begann, wird nun bei der Entwicklung von Weiterbildungsmaterialien für Ausbilder auf die besonderen Bedingungen in den neuen Bundesländern ggf. gesondert eingegangen. Am Beispiel eines Weiterbildungspaketes zum Thema Leittexte werden die Gründe für dieses Vorgehen und die dabei gewonnenen Erfahrungen dargestellt.
Mit der Übernahme des Berufsbildungsgesetzes durch die fünf neuen Länder bilden auch dort die Ausbildungsordnungen und -rahmenpläne der alten Bundesrepublik die Grundlage für die Berufsausbildung. Damit dieser formale Anspruch in die Realität umgesetzt werden kann, sind einige wichtige Voraussetzungen zu erfüllen. Dazu gehört vor allem eine umfassende Information des Personals in der beruflichen Bildung über die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Ausbildung in den westlichen Bundesländern. Auf ganztägigen Multiplikatorenveranstaltungen in verschiedenen Städten der ehemaligen DDR ist mit den Teilnehmern darüber diskutiert worden, welchen Beitrag der Arbeitsbereich Ausbilderförderung des BIBB zur Weiterbildung von Ausbilderinnen und Ausbildern leisten kann. Der ersten vorsichtigen Bilanz können Anregungen zur Entwicklung wirksamerer Hilfen für diese Zielgruppe entnommen werden.
Der Bereich Ausbilderförderung des Bundesinstituts für Berufsbildung entwickelt Weiterbildungsmaterialien für betriebliche Berufsausbilder. Diese Materialien werden in schriftlicher Form als jeweils dreiteiliges "Seminarpaket" veröffentlicht, mit dessen Hilfe Weiterbildungsanbieter und Betriebe Seminare für Ausbilder planen und durchführen können. Die Konzeption, die hinter der Entwicklung dieser Seminarpakete steht, begründet sich einerseits in Hypothesen über den Bedarf an Weiterbildungsmaterialien, deren Einsatzmöglichkeiten und erreichbare Wirkungen; andererseits war selbstverständlich der Handlungsrahmen zu berücksichtigen, der durch die Integration dieser Arbeit in das Bundesinstitut für Berufsbildung gegeben ist. Nachdem nun das Seminarkonzept "Leittexte - ein Weg zu selbständigem Lernen" seit ca. zwei Jahren verfügbar ist, war zu vermuten, daß genügend Praxiserfahrungen vorliegen, um mit den Mitteln einer schriftlichen Befragung Aufschluß über die Tragfähigkeit einiger Arbeitshypothesen zu gewinnen.
The documents made publicly accessible on this website, including associated data such as images, graphics and multimedia files, are protected by copyright. The respective authors are responsible for content. Individual reproductions such as copies and print-outs may only be made for private and other personal use (§ 53 German Copyright Law, UrhG). The legally permitted uses for teaching, science and institutions (§§ 60a ff. UrhG), in particular for the purpose of non-commercial scientific research, remain unaffected by this. In addition, reproduction, distribution and making available to the public are only permitted with the express permission of the publisher and with a reference to the source. This applies in particular in respect of reproduction and archiving of documents on electronic data media or on another server. Users themselves are responsible for compliance with legal stipulations and may be held liable in the event of misuse.