Vorgestellt werden Erfahrungen und Ergebnisse des bayerischen Modellversuches "Duale Berufsausbildung und Fachhochschulreife" (DBFH), der seit 1995 vom Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München durchgeführt wird. Nach Ende der beiden ersten Versuchsjahrgänge schätzen Schüler und beteiligte Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen den Modellversuch eindeutig positiv ein. Durch die enge Zusammenarbeit aller am MV beteiligten Stellen, den curricularen Ansatz eines beruflichen Leitfaches und die spezifische Förderung leistungsfähiger und leistungswilliger Schüler ist es gelungen, dass besonders leistungsfähige Schüler mit mittlerem Schulabschluss in einem insgesamt nur dreijährigen Bildungsgang sowohl den Abschluss einer beruflichen Erstausbildung als auch die Fachhochschulreife erreichen können.
Auf Initiative des Verbandes der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie hat das Bayerische Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst in Zusammenarbeit mit den Firmen AUDI AG Ingolstadt, BMW AG Dingolfing und Fa. Mann und Hummel GmbH Marklhofen ein Konzept erarbeitet, so dass besonders leistungsfähige Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss in einem insgesamt dreijährigen Bildungsgang sowohl den Abschluss einer beruflichen Erstausbildung als auch die Fachhochschulreife erwerben können. Der Modellversuch hat im Herbst 1994 an den Standorten Ingolstadt und Dingolfing begonnen und endet voraussichtlich im Sommer des Jahres 1999. Bisher sind die Ausbildungsberufe Industriemechaniker und Energieelektroniker daran beteiligt. Es ist geplant, den Modellversuch auch für andere Berufe bzw. Berufsfelder zu öffnen. Der Beitrag beschreibt die Zielsetzungen, die Erwartungen und erste Ergebnisse aus der Sicht der am Modellversuch beteiligten Firmen und des Staatsinstituts für Schulpädagogik und Bildungsforschung, Abteilung Berufliche Schulen.
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