BWP 2/1973
Claus Hofmann; Dieter Lufft
Lehrerbedarf und -angebot für die Berufsschulen (Teilzeit) in der Bundesrepublik Deutschland
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Die Frage des Berufsschullehrerbedarfs und des Berufsschullehrerangebots in den Teilzeitberufsschulen mit ca. 1,6 Millionen schulpflichtigen Jugendlichen ist ein wichtiger Teilaspekt der Bildungsplanung. Verallgemeinert gesehen,ist zur Zeit keine ausreichende Versorgung der Berufsschulen mit Lehrern gewährleistet. Genauere Untersuchungenhierüber liegen bisher jedoch nicht vor. Es wird versucht, anhand der verfügbaren Plandaten und Statistikeneine Berechnung des Bedarfs und des Angebots bis 1985, dem derzeitigen Enddatum der Bildungsplanung, aufBundesebene vorzunehmen.
Bent Paulsen
Zielsetzungen und Aufgaben der Berufsbildungsforschung im Bundesinstitut für Berufsbildungsforschung - einige Anmerkungen zur Diskussion über eine Forschungskonzeption des BBF
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Es wird versucht, einige Ursachen zu analysieren, die bislang die Formulierung einer konsistenten Forschungskonzeptionfür das BBF erschwert haben. Die Formulierung und verbindliche Anwendung einer solchen Konzeption ist jedoch von einer vorgängigen Funktionsbestimmung abhängig. Denn einerseits bestehen bildungspolitische Ansprüche gegenüber der Berufsbildungsforschung, andererseits kann das BBF auf keine entwickelten theoretischen und methodischen Ansätze zur angemessenen Erforschung des beruflichen Bildungswesens zurückgreifen. Das Dilemma kann gegenwärtig nur dadurch gelöst werden, daß den forschungsimmanenten Problemen größere Bedeutung zuerkannt wird.
Klaus von Dohnanyi
Tendenzen in der Reform der Berufsbildung
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Rede des Bundesministers für Bildung und Wissenschaft, Dr. Klaus von Dohnanyi, beim Kongreß "Schule und Wirtschaft" während der 25. Handwerksmesse in München am 10. April 1973.
Willi Karow; Ursula Westphal-Georgi
Chancengleichheit im gleichen Ausbildungsberuf?
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In diesem Beitrag werden die Mittel zur Ordnung der beruflichen Bildung in der Bundesrepublik Deutschlandmit schwedischen Ausbildungsordnungsmitteln verglichen. Dabei wird von einer kurzen Bewertung des Berufsbildungsgesetzes ausgegangen; Erwartungen an das BBiG und seine bisherigen Konsequenzen sind Anlaß, gesetzliche Voraussetzungen und Instrumente der beruflichen Bildung in Schweden darzustellen und zu bewerten. AmBeispiel der Ordnungsmittel für einen metallgewerblichen Ausbildungsberuf soll aufgezeigt werden, wie Chancengleichheitim gleichen Ausbildungsberuf in Schweden verwirklicht wird.
Karl-Ernst Bungenstab
Bund und Länder - Partner oder Gegner bei der Weiterbildung?
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Die Entwicklung der Erwachsenenbildung zur Weiterbildung wirft die Frage der Neugestaltung ihrer rechtlichenOrdnung auf. Der Autor zeigt die Insuffizienz der bisherigen Erwachsenenbildungsgesetze und weist die Notwendigkeiteiner bundesgesetzlichen Regelung für diesen Bildungsbereich nach. Er entwirft das Modell einer Bundesrahmenkompetenz für die Weiterbildung, das eine brauchbare gesetzliche Basis für den Gesamtbereich Weiterbildungdarstellen könnte.
Hermann Benner
Genese einer Ausbildungsordnung
Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte eines Ausbildungsordnungsentwurfes für das Friseurhandwerk
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Am Beispiel eines Ausbildungsordnungsentwurfes für das Friseurhandwerk wird die Entstehungsgeschichte einerAusbildungsordnung in Form einer Synthese praxisorientierter Erfahrungen und wissenschaftlich fundierter Erkenntnissebeschrieben. Obwohl eine auf dieser Basis erstellte Ausbildungsordnung eine relative Verbesserung der Berufsausbildung mit sich bringt, bleibt immer noch eine Fülle von Problemen der beruflichen Bildung offen. Eine tabellarische Darstellung der Ausbildungsinhalte informiert über die sachliche und zeitliche Gliederung des Entwurfes.
Doris Elbers
Beiträge der allgemeinen Curriculumtheorie für die Entwicklung beruflicher Curricula
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Der Aufsatz behandelt anhand unterschiedlicher Curriculumbegriffe zwei - gegenwärtig vorherrschende - Forschungsschwerpunkte der Curriculumtheorie und stellt verschiedene Ansätze zur Lernzielbestimmung vor. Es wirddiskutiert, wie die Forderung nach inhaltlich und formal veränderten Curricula zu materialgebundenen Curriculumreformen im betrieblichen Bereich und zu einer Höherqualifizierung der Lehrer im schulischen Bereich führen könnte. Da die Entscheidungen über geeignete Konstruktionsverfahren durch die Vieldeutigkeit des Curriculumbegriffs erschwert werden, werden schließlich einige konkrete Fragen skizziert, die hierzu gelöst werden sollten.
Ignacy Szaniawski
Beruf und Arbeit zwischen Diagnose und Prognose
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Von der Erkenntnis ausgehend, daß die heranreifenden Probleme der Berufsbildung rechtzeitig wissenschaftlich erkanntwerden müssen, untersucht der Autor die Notwendigkeit von Prognosen. Über die Rolle der Extrapolation beim Prognostizieren und die zweifache Bedeutung der Vergangenheit in der Planung der Zukunft sowie das Verhältnis von Antizipation und Prognose angesichts von Tatsachen gelangt der Autor zu einem Dreieck der Abhängigkeiten: Modell - Prognose - Katalog der Handlungen.