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Microcredentials: eine europäische Initiative für das lebenslange Lernen – neu und doch bekannt

Microcredentials: eine europäische Initiative für das lebenslange Lernen – neu und doch bekannt
Ausgabe/Jahr (Jahrgang) 35-39/2022 (51)
URN urn:nbn:de:0035-bwp-22335-7
Sprache Deutsch
Schlagworte EU-Bildungspolitik, Lernform, Lebenslanges Lernen, Kompetenzerwerb

Die Europäische Kommission hat im Dezember 2021 ihren Vorschlag für eine europäische Empfehlung zur Entwicklung von Microcredentials für das lebenslange Lernen und die Beschäftigungsfähigkeit in Europa veröffentlicht. Im Gegensatz zur Hochschulbildung und zu den angelsächsischen Ländern ist der Begriff Microcredentials in der Berufsbildung in Deutschland bislang unbekannt. Vieles ist offen und unklar, ein einheitliches Verständnis fehlt ebenso wie die Vorstellung, welche Rolle sie in den Berufsbildungssystemen der Mitgliedstaaten spielen könnten oder sollten. Die europaweite Konsultation zu dieser Empfehlung zeigt u. a., dass dieses Instrument für die Berufsbildung nicht unumstritten ist. Der Beitrag geht auf die Kernelemente des europäischen Vorschlags ein und identifiziert Potenziale und Problemfelder, die mit den Microcredentials für die Berufsbildung verbunden sind. Dies wird insbesondere über eine Reflexion möglicher Entwicklungen von Microcredentials im deutschen Berufsbildungskontext verdeutlicht.

Veröffentlichung als kostenloser Download (PDF, 889 KB)

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