Die Stadt Iserlohn hat im Sommer 2008 mit ihrer Ausbildungsplatzgarantie für Hauptschüler/-innen hohe Aufmerksamkeit erfahren. Hinter dieser Garantie steht das Projekt "Quantensprung", ein kommunales Bündnis, das sich zum Ziel gesetzt hat, mit neuen Ideen und der Bündelung aller Kräfte, die Übergänge für Jugendliche von der Schule in eine berufliche Ausbildung besser zu gestalten. Im Interview mit dem Beigeordneten für das Ressort Finanzen, Jugend, Schule werden das Projekt in seiner Struktur vorgestellt und erste Erfahrungen benannt.
Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan - befragt nach den Zielen und Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung der beruflichen Bildung - mahnt eine neue Dynamik des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs an und spricht sich zudem für mehr vollzeitschulische Ausbildungsangebote aus, die für den Arbeitsmarkt qualifizieren.
Mit dem neuen Ausbildungsstrukturprogramm 'JOBSTARTER' fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine umfassende Initiative zur Verbesserung der Ausbildungsplatzsituation der Jugendlichen. Das Programm fasst mehrere Einzelinitiativen zusammen und zielt dabei auf strukturelle Innovationen in der Region. Im Beitrag werden die Programmstruktur von JOBSTARTER erläutert, erste Ergebnisse der gerade abgeschlossenen Förderrunde vorgestellt und ein Ausblick auf den Programmfortgang gegeben.
In Ostdeutschland bestehen nach wie vor beträchtliche Probleme auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Bund und ostdeutsche Länder stellten im Jahre 2005 erneut Mittel für 14.000 zusätzliche außerbetriebliche Ausbildungsplätze im Rahmen des Ausbildungsplatzprogramms Ost bereit. Hiermit soll Jugendlichen eine berufliche Zukunftsperspektive eröffnet und dem absehbaren Fachkräftemangel der ostdeutschen Betriebe entgegengewirkt werden. Ein optimaler Einsatz der Mittel muss sichergestellt werden. Ausbildungsabbrüche und Fehlqualifizierungen gilt es zu vermeiden. Der Beitrag zeigt, wie die Programmteilnehmenden selbst ihre Ausbildung beurteilen. Hieraus ergeben sich wichtige Hinweise für notwendige Verbesserungen des Programms. Die Daten resultieren aus einer Ende 2004 vom BIBB durchgeführten Befragung der Teilnehmenden im 2. Ausbildungsjahr des Ausbildungsplatzprogramms. Gefragt wurde, wie die Teilnehmer wichtige qualitätsrelevante Aspekte ihrer Ausbildung einschätzen, ob sie ihren Berufswunsch realisieren konnten, wie zufrieden sie mit der Ausbildung sind, welche Probleme auftraten, ob sie schon an Ausbildungsabbruch gedacht haben und inwieweit die Ausbildung eine "Warteschleife" war.
Der Beitrag betont die Effektivität regionaler Netzwerke zur Unterstützung der Ausbildung von kleinen und mittleren Unternehmen in strukturschwachen Regionen exemplarisch anhand des STARegio-Projektes "Nordostbayerisches Ausbildungsnetz - NOBAN".
Im September 2004 war erstmals seit mehreren Jahren, trotz weiterhin schwacher Konjunktur, wieder ein Zuwachs an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zu verzeichnen. Die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt bleibt dennoch gespannt. Im Mittelpunkt der Bemühungen um weitere Ausbildungsplätze steht die Ausbildungsoffensive der Bundesregierung mit ihren verschiedenen Instrumenten, über die der Beitrag informiert.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im April 2003 das Programm STARegio - "Strukturverbesserung der Ausbildung in ausgewählten Regionen" initiiert. Es ist Bestandteil der jährlichen Ausbildungsoffensiven, die mit verschiedenen Aktionen die Generierung von zusätzlichen betrieblichen Ausbildungsplätzen unterstützen. Zur Finanzierung des Programms stehen bis 2007 rund 37 Mio Euro zur Verfügung - bereitgestellt vom BMBF und kofinanziert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Durchgeführt wird das Programm von Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Der Beitrag gibt einen Überblick über die Verteilung der Projekte und Ergebnisse aus der ersten Ausschreibungsrunde.
Fast jeder zehnte der rd. 387.000 Auszubildenden Ostdeutschlands hatte Ende des Jahres 2002 einen Ausbildungsplatz, der über die Bund-Länder-Ausbildungsplatzprogramme Ost gefördert wurde. Sie sind seit den 90er Jahren zentraler Bestandteil der staatlichen Ausbildungsförderung in Ostdeutschland. Eine Evaluierung der Programme der Jahre 1996 bis 1999 durch das BIBB führte zu einer Neuorientierung. Ziel einer weiteren Evaluierung war es, einen genaueren Überblick über den Erfolg dieser Neustrukturierung der Programme zu ermöglichen. Im Beitrag werden die Ergebnisse nach einem Jahr Laufzeit des Ausbildungsplatzprogramms Ost 2002 vorgestellt.
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