Initial and continuing training staff at companies occupy a key position in skilled worker training. This makes it all the more important that they should have their own quality-assured training. For this reason, the German National Reference Point for Quality Assurance in Vocational Training (DEQA-VET) has decided to obtain the opinion of international peers on this topic. This article presents the concept, process and initial results of this EQAVET Peer Review.
Das Aus- und Weiterbildungspersonal in Betrieben nimmt bei der Fachkräftequalifizierung eine zentrale Position ein. Umso wichtiger ist ihre eigene qualitätsgesicherte Qualifizierung. Die Deutsche Referenzstelle für Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung (DEQA-VET) entschied daher, zu diesem Thema die Meinung internationaler Peers einzuholen. Konzept, Ablauf und erste Ergebnisse aus diesem EQAVET Peer Review werden im Beitrag vorgestellt.
Der Artikel stellt Peer Review als neues Verfahren zur Evaluierung von Schulen in der beruflichen Erstausbildung vor, das als Ergänzung zu bestehenden Ansätzen, aber auch als eigenständiges externes Evaluierungsverfahren verortet werden kann. Nach einem kurzen Rückblick auf Peer Review im Hochschulwesen werden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten im Schulbereich skizziert. Anschließend wird das im europäischen Projekt "Peer Review in initial VET" entwickelte "Europäische Peer Review Verfahren" anhand der wichtigsten Elemente beschrieben. Schließlich wird der mögliche Nutzen von Peer Review für die Professionalisierung und Vernetzung in der Berufsbildung herausgearbeitet.
Deutschland ist international als aktiver Partner und verlässlicher Akteur einer europäischen Berufsbildungspolitik anerkannt. Der Blick zurück auf das Jahr 1991 zeigt, wie sich europäische Berufsbildungspolitik seitdem verändert hat. Er hilft damit, den Fortschritt und die neuen und alten Herausforderungen einer Vertiefung des europäischen Bildungsraums zu vermessen. Zugleich verweist der Beitrag auf Ansatzpunkte, um zukünftig den Standort Europa im globalen Wettstreit um Marktanteile und die besten Köpfe zu stärken.
Die Energiewende wirkt sich vielfältig auf die Automobil- und Zulieferindustrie aus und erfordert Anpassungen in den Unternehmen. Im Projekt "BeaT" werden diese Auswirkungen für Beschäftigte in Thüringer Unternehmen untersucht und entsprechende Weiterbildungskonzepte entwickelt. Die Studie zeigt, dass neue Lernprozesse und -formate notwendig sind, um den Anforderungen des sich wandelnden Automobilsektors gerecht zu werden. Insbesondere bei Zulieferern für E-Mobilität ist ein schneller Wissensaustausch entscheidend. Der Einsatz von Peer-Learning-Ansätzen hat sich bewährt und fördert flexible Weiterbildungsmöglichkeiten.
Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Kontaktbeschränkungen, wirtschaftliche Einbrüche und die Ungewissheit über die weiteren Entwicklungen stellen auch die Berufsbildung vor große Herausforderung. In welcher Weise hat die COVID-19-Pandemie die Berufsbildung getroffen? Welche bildungspolitischen Maßnahmen oder praktischen Lösungen wurden initiiert und welche Entwicklungen werden die Berufsbildung nachhaltig prägen? Diese Fragen haben wir Berufsbildungsexpertinnen und -experten aus acht Ländern gestellt, darunter fünf Mitgliedern der European Research Review Group. Mit ihren Blitzlichtern geben sie Eindrücke in das aktuelle Geschehen weltweit.
Im Projekt "rent-a-stift" besuchen Auszubildende in Zweierteams Schulklassen und berichten dort aus erster Hand über ihre Erfahrungen in der Berufswelt. Das Projekt wurde 2003 initiiert und seitdem erfolgreich in vielen Schweizer Kantonen durchgeführt. Der Beitrag beschreibt die Durchführung und Erfahrungen mit dieser Form der Berufsorientierung aus Sicht des Berufsbildungsforums Zürcher Unterland Flughafen.
Analysen der Frequenz und der Art der Mediennutzung bei Personen bis 30 Jahren belegen, dass es die sogenannten Digital Natives nicht gibt. Die Mediennutzung gilt nur der Freizeit, ein Transfer auf Lernen findet nicht statt. Sie dient in erster Linie der Kommunikation mit den Peers, dem wichtigsten Part in der Sozialisation der Heranwachsenden. Der Beitrag beleuchtet vor diesem Hintergrund Art und Funktion der Mediennutzung junger Erwachsener und argumentiert, dass individuelle Motive und Dispositionen der Lernenden entscheidenden Einfluss auf die Nutzung neuer Medien in Lernkontexten haben.
Commissioned to "consider how [to] improve vocational education for 14-19 year olds and thereby promote successful progression into the labour market and into higher level education and training routes" (Written Ministerial Statement 2010), the Wolf Review of Vocational Education was tasked with analysing the current state of VET in England and making recommendations as to its future development. Presented in the resulting Wolf Report, the Review's analysis and recommendations are best understood as falling under the following headings: outcomes of the 14-16 (compulsory) stage of education; the study of mathematics and English 14-19; outcomes of 16-19 (post-compulsory) provision for students enrolled on vocational courses; and the pro-vision of apprenticeship places for 16-19 year olds. In this article, important results of the analysis and central recommendations of the Wolf Report, dealing, among others with questions of funding, management and assessment in English VET, are summarised and discussed along with the government's response to the Report.
„Knappes Gut AZUBI“ titelte die Technology Review im Dezember 2009. Immer öfter finden sich solche Schlagzeilen in der Presse, mit denen auf die Folgen des demografischen Wandels, auf rückläufige Schulabsolventen- und Ausbildungsplatzbewerberzahlen sowie deshalb unbesetzt bleibende Lehrstellen hingewiesen wird. Da sich der demografische Einbruch in nächster Zeit noch weiter fortsetzen wird, stellt sich die Frage, was Betriebe tun, um an dieses „knappe Gut“ heranzukommen? Im Beitrag richtet sich der Blick auf den Beginn der Lehrstellenbesetzung – die Anwerbung potenzieller Bewerber/-innen – und die dabei von Betrieben eingeschlagenen Strategien.
This article describes the involvement of higher education and business in the development of new vocational qualifications for 14-19 year-olds in England. It is intended that this 'co-production' will lead to a set of qualifications which have an 'applied' character and which support progression into both employment and higher education. National availability, strong brand promotion and the inclusion of functional and generic skills are intended to encourage continued participation in education/ training. Relatively low participation in education/training post-16 is perceived as a particular problem in England. The Diploma complements new legislation that requires all 17 years-olds to remain in education or training by 2013 and all 18 year-olds by 2015. The article considers how the facility for progression from Diplomas to university affects the success of the reform and explores possible connections between Diplomas and previously introduced two year vocational degrees in English universities. The article ends with a brief review of how the Diploma reform addresses issues of social inclusion in higher education.
Das Leonardo-da-Vinci-Projekt TEVAL - Evaluation Model for Teaching and Training Practice Competences (Laufzeit Februar 2005 bis Juli 2007) wurde in Anbetracht des Bedarfs an einer gemeinsamen europäischen Grundlage für die Evaluation von Lehrenden initiiert. Ziel war die Entwicklung eines Evaluationsansatzes, welcher hilft, die Kompetenzen von Lehrpersonen zu bestimmen und zu überprüfen. Lehrende können mittels des Modells ihre eigenen Kompetenzen reflektieren und systematisch verbessern. Am Projekt beteiligt sind Organisationen aus Deutschland, Estland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien und Portugal. Ausgehend von der Darstellung des Kompetenzmodells und seiner zentralen Dimensionen wird das zentrale Produkt des Projekts - ein Handbuch für die Implementierung des Evaluationsmodells - vorgestellt.
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