The question of how to increase the proportion of women in STEM occupations has been discussed for many years. Frequently, however, no distinction is drawn between individual STEM occupations. Closer examination reveals differences. Whereas some of the occupations actually do display a very low proportion of women, female representation in other STEM occupations is even above 50 percent. What makes some of these occupations attractive to women? And why are other occupations still rarely chosen despite having similar contents? These questions were investigated as part of the BIBB project “Women choose STEM”.
Inga Schad-Dankwart; Heike Krämer; Stephanie Conein
Seit Jahren wird diskutiert, wie sich der Frauenanteil in MINT-Berufen steigern ließe. Dabei wird häufig nicht zwischen einzelnen MINT-Berufen differenziert. Schaut man jedoch genauer hin, zeigen sich Unterschiede: Während einige der Berufe tatsächlich einen sehr geringen Frauenanteil haben, liegt er bei anderen MINT-Berufen sogar bei über 50 Prozent. Was macht die einen Berufe für Frauen attraktiv? Und warum werden andere, inhaltlich ähnliche Berufe immer noch nur selten gewählt? Diesen Fragen wurde im Rahmen des BIBB-Projekts "Frauen wählen MINT" nachgegangen.
BIBB has been investigating whether the four dual IT occupations, which have remained unchanged since 1997, need to be modernised. Against the background of the increasing digitalisation of the world of work, the aims of this process were to identify current and foreseeable requirements for skilled IT staff and to draw up proposals for the future shaping of the IT oc-cupations. This article presents selected outcomes of the investigation and uses this to arrive at conclusions with regard to a possible rearrangement of IT occupations.
BIBB has been investigating whether the four dual IT occupations, which have remained unchanged since 1997, need to be modernised. Against the background of the increasing digitalisation of the world of work, the aims of this process were to identify current and foreseeable requirements for skilled IT staff and to draw up proposals for the future shaping of the IT occupations. This article presents selected outcomes of the investigation and uses this to arrive at conclusions with regard to a possible rearrangement of IT occupations.
Der Schulversuch »DuBAS – Duale Berufsausbildung mit Abitur in Sachsen« wurde 2011 an zwei Beruflichen Schulzentren (BSZ) des Freistaats gestartet. Leistungsstarke Schüler/-innen mit Realschulabschluss können innerhalb von vier Jahren die allgemeine Hochschulreife und zugleich einen Berufsabschluss nach Berufsbildungsgesetz erwerben. Der Schulversuch wurde am Institut für Berufspädagogik und Berufliche Didaktiken der TU Dresden wissenschaftlich begleitet. Im Beitrag werden vier Jahre nach der Einführung des Ausbildungsgangs erste Erfahrungen aufgezeigt.
Das Deutsche Museum Bonn bietet in seinem Schülerlabor zur AlltagsChemie »ExperimentierKüche« den Laborführerschein zur Berufsorientierung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich an. Konzipiert für Haupt- und Gesamtschüler/-innen vermittelt er Basiswissen der Chemie, gibt Impulse zur Orientierung in chemienahen Berufsfeldern und zur Persönlichkeitsentwicklung. Hintergründe, Konzept und Erfahrungen werden im Beitrag vorgestellt.
Hohe Studienabbruchquoten und Fachkräftemangel im MINT-Bereich – aus diesem Grund entwickelte die Stadt Aachen im Jahr 2011 zusammen mit Partnern aus Bildung und Wirtschaft in der Region das Modellprojekt SWITCH. Es bietet jungen Menschen, die ihr Studium ohne Abschluss beenden, die Möglichkeit, innerhalb von 18 Monaten eine verkürzte duale Ausbildung in einem technischen Beruf zu absolvieren. Im Beitrag werden die Umsetzung und erste Projekterfahrungen beschrieben.
MINT occupations, the umbrella term for job qualifications involving mathematics, information technology, natural sciences and technology, are often cited as a prime example of the imminent skills shortage. This apparent perception of a skills shortage is the subject of the following article. The principal question is whether there is actually any problem with the supply of newly qualified workers. With the help of reference data from official statistics on this occupational field and the first interpretations of the BIBB-IAB Qualification and Major Occupational Field Projections, the article aims to give a more nuanced description of the real situation in this occupational field.
MINT-Berufe, zu denen Mathematik-, Informatik-, Naturwissenschaften- und Technikberufe gezählt werden, werden häufig als Vorzeigebeispiel für den drohenden Fachkräftemangel herangezogen. Dieser scheinbar ausgemachte Fachkräftemangel in den MINT-Berufen ist Gegenstand des folgenden Beitrages. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob es sich hier tatsächlich um ein Nachwuchsproblem handelt. Mit Hilfe einiger Eckdaten der amtlichen Statistik zu diesem Berufsfeld und der ersten Interpretationen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen soll die tatsächlichen Situation in diesem Berufsfeld etwas differenzierter dargestellt werden.
Statistische Kennzahlen und Indikatoren sind nicht nur im Kontext internationaler Vergleiche von Bedeutung, sondern auch Grundlage für eine evidenzbasierte Bildungspolitik auf nationaler Ebene. Welche Kennziffern für die „Vermessung“ der Berufsbildung herangezogen werden, wie sie entwickelt und in Politik, Praxis und Wissenschaft genutzt werden können, ist Gegenstand des Themenschwerpunkts in diesem Heft. Anlässlich des 40-jährigen BIBB-Jubiläums erinnert Präsident MANFRED KREMER im Editorial an die Institutsgründung im Jahr 1970 und lässt die bisherige Entwicklung Revue passieren. Sein Fazit: Der Blick zurück macht Mut, nach vorne zu schauen und aktuelle Herausforderungen anzugehen. Weitere Beiträge im Heft befassen sich u. a. mit Rekrutierungsstrategien von Betrieben zur Gewinnung von Auszubildenden, dem Qualifizierungsbedarf in MINT-Berufen sowie der Entwicklung von Qualifizierungsstandards in der Berufsbildung im Oman.
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