Strukturierung von Weiterbildungsprofilen im IT-Sektor war Projektziel eines im September 2000 abgeschlossenen Projektes des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur IT-Weiterbildung. Im Ergebnis wurden gemeinsam mit 40 Experten Vorschläge zur Weiterbildung auf drei Hierarchiestufen im IT-Bereich entwickelt: 28 Profile auf der Ebene der Spezialisten sowie 6 IT-Berufe auf der Professional-Ebene. Dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird vorgeschlagen, für die Berufe auf den Professionalebenen Weiterbildungsregelungen nach BBiG zu entwickeln, für die Spezialisten ein Zertifizierungssystem.
Die mittleren Positionen in der industriellen Produktion und in den produktionsnahen Bereichen waren bislang traditionelle Aufstiegspositionen für Fachkräfte mit einem dualen Ausbildungsabschluss. Die demographische und technologische Entwicklung sowie der betriebliche Strukturwandel tragen dazu bei, dass die Zahl dieser Positionen abnimmt und dass auf die Positionen in der mittleren Qualifikationsebene Absolventen der Fachhochschulen drängen. Der Beitrag präsentiert Ergebnisse einer empirischen Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung zum Rekrutierungsverhalten der Betriebe in der industriellen Produktion. Analysiert werden die Substitutionsprozesse auf der mittleren Qualifikationsebene. Befragt wurden Fortbildungsabsolventen zu ihrer Berufssituation sowie Betriebe zur ihrer Personalpolitik und den Aufstiegschancen von Facharbeitern. Die Ergebnisse zeigen, dass es vor allem in den angelagerten technischen Bereichen schwieriger wird, sich bei Stellenbesetzungen gegen Ingenieure durchzusetzen. Dies trifft vor allem die Techniker, die sich gleichzeitig noch gegen die an Bedeutung zunehmenden Fachspezialisten behaupten müssen. Industriemeister hingegen können eigentlich nur in ihrem eigenen Betrieb aufsteigen, da die Meisterpositionen sehr selten öffentlich ausgeschrieben werden. Dennoch spielt der Funktionsbereich oberhalb der Facharbeiterebene bei den Umstrukturierungen der Industriebetriebe eine wesentliche Rolle. Zwar ist davon auszugehen, dass die Anzahl derartiger Positionen abnimmt, doch nur wenige Unternehmen werden auf die untere bzw. mittlere Führungskraft verzichten.
Fachbezogene Aufstiegsmöglichkeiten gewinnen zunehmend an Bedeutung. Der Beitrag stellt Aufgabenschwerpunkte, Lehrgangskonzept, Qualifikationsprofil, Prüfungsstruktur und -anforderungen sowie das Innovationspotential des neuen Fortbildungsberufes "Geprüfter Konstrukteur/Geprüfte Konstrukteurin" dar. Die Aufstiegsfortbildung soll dem wachsenden Einsatz der Informationstechnologie im Konstruktionsbereich Rechnung tragen. Hauptzielgruppen der Fortbildungsverordnung sind technische Zeichner/-innen und Facharbeiter/-innen bzw. Gesellen der Berufsfelder Metalltechnik, Elektrotechnik und Holztechnik, denen durch den neuen Abschluß eine systematische Karriereplanung ermöglicht werden soll.
Der folgende Beitrag stellt die Möglichkeit für Facharbeiter der neugeordneten Metall- und Elektroberufe dar, sich im Rahmen der Aufstiegsfortbildung im Bereich der Konstruktion zu qualifizieren. Die Qualifikationsanforderungen im Bereich der Konstruktion und die dafür geplante Aufstiegsfortbildung werden skizziert.
Das Verfahren zur Entwicklung einer Aufstiegsfortbildung im Bereich Konstruktion stützte sich in den vergangenen Jahren ausschließlich auf die Situation in den alten Bundesländern. Der folgende Beitrag stellt die Situation in den neuen Bundesländern im Bereich CAD/Konstruktion dar und zieht Schlußfolgerungen für die laufenden Arbeiten an der Rechtsverordnung.
Mitte Dezember 1987 hat das Forschungsprojekt "Softwarenutzung am Arbeitsplatz und berufliche Weiterbildung" der Forschungsgruppe Verwaltungsautomation an der Gesamthochschule Kassel die Ergebnisse seiner dreieinhalbjährigen Forschungsarbeit präsentiert. Im Rahmen einer Fachtagung wurden die Ergebnisse mit einem Kreis von etwa neunzig Fachleuten aus Betrieben, Software-Herstellung, Weiterbildungsinstituionen, Hochschulen, Gewerkschften und betrieblichen Interessenvertretungen, diskutiert.
Der Bericht stellt die Aktivitäten und Projekte dar, die vom Bundesinstitut für Berufsbildung im Gebiet der neuen Technologien durchgeführt werden. Es werden folgende Bereiche dargestellt: Grundlagen-/Strukturforschung, Ausbildungsordnungen, Medien in Aus- und Weiterbltdung, Weiterbildung und Modellversuche.
Seit Anfang 1977 steht die MEDIENBANK des BIBB für Anfragen zur Verfügung. In der MEDIENBANK sind z Z. Daten über ca. 1700 Unterrichtsmedien/Ausbildungsmittel wie z. B. Videoprogramme, Dia-Reihen, Buchprogramme und Arbeitstransparente gespeichert. Erfasst wurden bisher überwiegend Unterrichtsmedien der Berufsfelder Elektrotechnik, Metall sowie Wirtschaft und Verwaltung. Die Daten der MEDIENBANK werden über Veröffentlichungen wie z. B. berufsfeldbezogene Medienkataloge, Titellisten und Dokumentationskarten sowie mit Hilfe von Anfragekarten Ausbildern, Lehrern und anderen interessierten Personen zur Verfügung gestellt.
Im BIBB wird seit 1974 am Aufbau der MEDIENBANK gearbeitet, in der Daten über Unterrichtsmedien (Videoprogramme, Dia-Reihen, Buchprogramme, Arbeitstransparente usw.) für den berufsbildenden Bereich gespeichert werden. Der Beitrag stellt Zielsetzung, Aufbau und Funktionsweisen der Datenbank vor.
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